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1780 Die Stublacher Zwergenhöhle
ie Stublacher Zwergenhöhle war eine Karsthöhle, welche durch Auslaugung von Gips- und Salzlinsen im oberen Zechstein entstanden war. Sie war kuppelförmig gewölbt und damit sehr geräumig. Nach dem großen Stadtbrand von 1780 bot sie nun nach Überlieferungen gut 1000 Obdachlosen aus Gera zeitweilig Unterschlupf, was ihre Geräumigkeit zum Ausdruck bringt. Zwischen 1848 und 1868 wurde die Höhle durch Steinbrucharbeiten weitestgehend zerstört und blieb als Felsnische erhalten.
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31.03.1938 Wolf-Dieter Lampke geboren
r wurde in der DDR zur Radsportlegende und besser bekannt unter seinem Spitznamen "Lumpi". Sechs Jahrzehnte verbrachte er im Laufe seiner langen Kariere im Sattel des Rennrades und formte so manches Talent mit. Seine Schützlinge schrieben Radsportgeschichte, wie den Olympia-Bronzemedaille-Gewinner 2012 in London, Robert Förstemann, die Juniorenweltmeisterin Tina Liebig, den Tour de France-Teilnehmer Jens Heppner oder auch Torsten Kuhnat. Nach seiner aktiven Zeit wurde er Ehrenmitglied des SSV Gera 1990 e.V. Ein gutes halbes Jahr nach den Feierlichkeiten zu seinem 75. Geburtstag verstarb die Geraer Sportlegende am Freitag den 13. Dezember 2013.
01.01.1964 Die DDR im Jahr 1964
m Osten hörten die jugendlichen Musikfans heimlich Elvis und die Beatles im Rias. Das war auch ihre Lebenseinstellung, die sich nicht von der im Westen unterschied. Da konnte Walter Ulbricht noch so sehr gegen „die Monotonie eines yeah,yeah, yeah“ protestieren. Die Mauer konnte die Musikkultur nicht aufhalten. Auch in der DDR wurde gelebt und zwar jeder nach seiner Fasson. Wenn die Wohnungstür zuging, blieb in den allermeisten Fällen die Partei draußen.
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13.11.1989 Kommunisten auf dem Geraer Markt
ier Tage nach dem "Mauerfall" versammelten sich Kommunisten auf dem Geraer Markt. Das ihre so geliebte DDR nun dem Untergang geweiht war, wollte so manch Alt-Partei-Genosse nicht wahr haben. Die "Donnerstagsdemonstranten" in Gera waren daran beteiligt, die SED-Diktatur erst ins Wanken und dann  zum Sturz zu bringen. Die SED machte aber noch immer Kundgebungen, um die Menschen von sozialistischen Reformen zu überzeugen. Die meisten Geraer Bürger wollten das aber gar nicht mehr hören. Die Geraer "Volkswacht" war aber noch sozialistisch und daher stand auf der ersten Seite. Was?, das steht in der Zusatzinformation.
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05.12.1989 Die Auflösung der Kampfgruppen
n Gera und der gesamten DDR wurden an diesem Tag die sogenannten "Kampfgruppen" aufgelöst. Das waren militärische Reihen in den Betrieben, welche im Notfall die NVA verstärken sollten. Zu ersten Mal zum Zuge gekommen waren diese Truppen am 13. August 1961, als die Grenze zu West-Berlin gesichert wurde. Als bewaffnete menschliche Grenzlinie waren sie danach aus zig Tausenden von Bildern zu sehen. Im Osten als Helden gefeiert und im Westen als Verbrecher gebrandmarkt. Nur, nicht die Kampfgruppen waren Verbrecher, sondern die, welche die Grenze befohlen hatten. Die Grenze war ein Verbrechen an der Menschlichkeit.

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18.01.2015
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