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08.1607 Die Pest in Gera
s gab wieder einmal eine Pestepidemie in Gera. Die Hofhaltung wurde nach Lobenstein und Saalfeld verlegt. Die Wochenmärkte fanden außerhalb der Stadt auf der „Gebind“ und an der „großen Brücke“ statt. Das Gebiet „Gebind“ war später etwa in der „Clara Zetkin Straße“ dem „Klub der Jugend und Sportler" (auch Tonhalle genannt) auf dem Puschkinplatz zu suchen. Mit „Große Brücke“ meinte man dann in der Neuzeit die „Heinrichbrücke“.
28.07.1634 Aus dem Geraer Sterberegister
n diesem Tag war der Geraer Tobias Reichert von einem Soldaten in seinem eigenen Haus brutal erstochen worden. Die Bluttat ereignete sich am Bartholomäi-Jahrmarkt im Gasthof "Zum Bären" in der Schlossstraße. Tobias Reichert jun. war der Sohn des Wirtes des bekannten Gasthofes. Der Täter wurde im September 1634 mit dem Schwert auf dem "Rabenstein" zu Gera hingerichtet. (Später wurde dort die "Tonhalle" gebaut.)
09.1634 Sühne für eine Mord in Gera
m Sommer des Jahres war der Sohn des Geraer Wirtes vom Gasthaus "Zum Bären" von einem Soldaten des Dreißigjährigen Krieges ermordet worden und das auch noch in seinem eigenen Haus. Tobias Reichert jun., so war der Name des Opfers, war erstochen worden. Im September wurde das Todesurteil über den Mörder in Gera auf dem "Rabenstein" (am späteren Puschkinplatz, Tonhalle) vollstreckt. Er wurde enthauptet, was mit einem riesigen Schwert geschah, welches der Scharfrichter schwang und nach Möglichkeit so geschickt handhabte, dass der Kopf mit einem Hieb vom Körper getrennt wurde. Dafür wurde der Scharfrichter gut bezahlt und er sollte dabei auch keine groben Fehler machen, weil er sonst seinen Job losgeworden wäre. Er hatte in der Regel nur einen Versuch.
1866 Die Tonhalle entstand
n diesem Jahr ließ der Geraer Johann Christoph Luis Pfotenhauer am Theaterplatz (später Puschkinplatz) die "Tonhalle" als das größte Geraer Konzert- und Ballhaus errichten. J.C.L. Pfotenhauer war der Sohn des Besitzers des "Bergschlösschens" in der Loreystraße 6 (später die Hautklinik). Die Konzerte des 1852 gegründeten Musikalischen Vereins, die ursprünglich im "Tivoli" (später das Haus des Handwerks, erbaut von 1849-1851) statt fanden, wurden bis 1903, lange unter der Leitung von Wilhelm Tschirch (1818-1892), im großen Saal der Tonhalle durch geführt. Die Tonhalle war als Klub der "Jugend und Sportler" in der DDR die Nummer 3 der größten Jugendklubs.
1868 Die Tonhalle
n diesem Jahr wurde in Gera die "Tonhalle" feierlich eingeweiht. Das Haus wurde später als Kino, Tanzsaal oder auch Konzerthaus genutzt. Zu Zeiten der DDR beherbergte es das dritt größte Jugendklubhaus des Landes, den "Klub der Jugend und Sportler".
01.06.1869 Meldung bei der Polizei
arl Brätter aus Gera meldete an diesem Tag bei der Geraer Polizei eine öffentliche Versammlung für den 5. Juni des Jahres in der "Tonhalle" an. Thema der Versammlung war: "Über die soziale Frage und über die Gewerksgenossenschaft".
05.06.1869 August Bebel eröffnete Agitationsreise
n Gera eröffnete August Bebel (1840-1913) seine Agitationsreise durch Thüringen zur Vorbereitung der Gründung einer Arbeiterpartei. Er sprach in der "Tonhalle", am Puschkinplatz, zum Thema "Die soziale Frage und die Gewerksgenossenschaft" . Karl Brätter, Vorsitzender des Arbeitervereins Gera hatte die Veranstaltung vorbereitet.
31.12.1879 Wer wohnte wo in Gera
ier ist eine vollständige Einwohnerliste der Stadt Gera enthalten. Alle in Gera zu diesem Zeitpunkt gemeldete Personen mit ihrer Adresse und ihrem Beruf. Zu beachten ist, dass viele Eingemeindungen erst in den ersten 20 Jahren des 20. Jahrhunderts vorgenommen wurden und so die Einwohner von Untermhaus, um ein Beispiel zu nennen, hier fehlen.
Zusatzinformationen
1890 Ein neuer Fotograf in Gera
u diesem Zeitpunkt war das Medium Fotografie nicht mehr ganz so neu wie manch einer denken wollte, denn die ersten Verfahren diesbezüglich waren schon Ende der 1830er Jahre entwickelt worden. Erst nach der Mitte des 19. Jahrhunderts siedelten sich die ersten Fotografen in Gera an. Einer von ihnen war Franz Scheffer, welcher im Jahr 1890 sein Geschäft gründete und sein Atelier in der Tonhalle betrieb. Er hatte das renommierte Atelier vom alteingesessenen Geraer Fotografen Emil Giessow in sehr exponierter Lage dort übernommen. Franz Scheffer war in Gera bekannt als Experte für Porträtaufnahmen und Industriefotografie.
31.03.1900 Nahrungsmittelausstellung
is zum 09.09.1900 fand in einigen Räumen der Tonhalle und des Gewerbehauses "Die Thüringische Allgemeine Ausstellung für Nahrungsmittel, Volksernährung, Armeeverpflegung und Massenspeisung" statt. Das Interesse der Geraer war sehr groß und der Reinerlös von 1500 Mark ging an eine Stiftung welche Angehörige bedrängter Handwerker der Stadt unterstützt.
12.11.1918 Aus dem Geraischen Tageblatt
n der Revolutionstagen des Jahres war ein Arbeiter und Soldatenrat gegründet worden. Von Anfang an stand der Soldatenrat unter dem recht kritischen Blick des Geraer Bürgertums. Es sollte der Gesamtheit der Bevölkerung nicht zugemutet werden, das Diktat einer Minderheit über sich ergehen zu lassen. So warnte an diesem Tag das "Geraische Tageblatt", nahm das Heft des Handelns in die Hand und rief zu einer Massenkundgebung der Bürgerschaft für den 21. November 1918 in der Tonhalle auf.
22.11.1918 Bildung eines Bürgerrates
itglieder aller bürgerlichen Parteien versammelten sich in der „Tonhalle“ um einen Bürgerrat zu gründen, welcher als Gegenorganisation zum ASR (Arbeiter- und Soldatenrat) galt. Der Bürgerrat setzte sich aus Gutsbesitzern und Vertretern des Geraer Mittelstand zusammen. Den Vorsitz übernahm der Bankier Wilhelm Oberländer.
26.09.1919 Städtetag in der "Tonhalle"
n zwei Tagen, bis zum 27.09.1919, fand in der „Tonhalle“, später der "Klub der Jugend und Sportler" der 45. Städtetag statt.
01.05.1926 Der Verbandstag in Gera
er 16. Verbandstag der Landesvereine Thüringen und Sachsen des Verbandes Deutscher Licht- und Wasserfachbeamten fand zwischen dem 1. und dem 3. Mai 1926 in der Geraer "Tonhalle" am späteren Puschkinplatz statt.
15.05.1926 Die Justizbürobeamten in Gera
n den Tagen von 15. und 16. Mai 1926 fand in Gera der Verbandstag der Justizbürobeamten statt. Der Verbandstag wurde in der Tonhalle am späteren Puschkinplatz abgehalten.
1927 Moritz Jahr zog um
oritz Jahr, ein bekannter Industrieller der Stadt und Inhaber einer Geraer Maschinen- und Dampfkesselfabrik, verlegte in diesem Jahr seinen Sitz von der Bielitzstraße, zwischen der Tonhalle (Klub der Jugend und Sportler) und dem Busbahnhof, in die Bahnhofstraße nach Taubenpreskeln. Mit der Eingemeindung von Taubenpreskeln im August 1950 nach Gera erhielt diese Straße den Namen Sachsenstraße.
12.11.1945 Gründung eines Kulturbundes
m Restaurant der „Tonhalle“ wurde an diesem Tag der „Kulturbund zur Demokratischen Erneuerung Deutschlands“, die Wirkungsgruppe Gera, gegründet.
1957 Umzug der Kinderbibliothek
m Jahr 1950 war in Gera in der Goethe-Straße 1a die Kinderbibliothek eingezogen. Im Jahr 1957 zog sie um ins Haus des Kindes, dem späteren Klub der Jugend und Sportler und in der Neuzeit wieder ursprünglich "Tonhalle" genannt, um. Dort trug sie den Namen "Zentrale Kinderbibliothek". Wegen der Funktionsänderung des Hauses erfolgte 1964 der erneute Umzug, diesmal in die Heinrichstraße.
11.1968 Wie "Jesus" einen vernünftigen Haarschnitt bekam
ie Machthaber der SED-Diktatur führten einen verbissenen, jedoch erfolglosen Kampf gegen Erscheinungen der westlichen Lebensweise und Kultur. Dazu zählten in den sechziger Jahren auch verbissene Kampagnen gegen Beatlefrisuren. Der Leiter des "Klubs der Jugend und Sportler" in Gera (Stasispitzel "Hartmut Rüdiger") veranlasste im November 1968, dass der Hausmeister dem Jugendlichen mit dem Spitznamen "Jesus" gewaltsam die Haare schnitt. Dieser versuchte sich zu wehren und wurde deshalb von der Volkspolizei bestraft. Die Täter jedoch, die sich einer Körperverletzung schuldig gemacht hatten, wurden belobigt. Nach der politischen Wende wurde "Der Klub" wie er auch kurz genannt wurde, wieder auf den Namen "Tonhalle" zurück benannt und war weiterhin am Puschkinplatz zu finden.
1972 Die Kinderbibliothek in der Goethe-Straße
m Oktober 1950 wurde in Gera die erste Kinderbibliothek als sogenannte Freihandjugendbücherei in der Goethe-Straße 1a eröffnet. Dann begann für die Kinderbibliothek eine Odyssee, denn der erste Umzug erfolgte 1957 in die Tonhalle, der zweite Umzug 1964 in die Heinrichstraße und von dort ging es 1972 wieder in die Goethe-Straße. 1986 kam der vorerst letzte Umzug, denn da wurde ein Domizil am Puschkinplatz auserwählt.
12.11.1980 Der Kulturbund feierte ein Jubiläum
m Jahr 1945 wurde in der Geraer Tonhalle der Kulturbund Gera gegründet und konnte nun auf 35 Jahre seiner Arbeit zurückblicken. Zu den ersten aktiven Mitgliedern zählten Marianne Burkhardt, Georg Fiedler, Clement Toepel, Rudolf Hundt, Max Spielhaus, Hilde Specht oder auch Hans Rudolph.
15.04.1986 Vierter Umzug der Kinderbibliothek in Gera
eit dem Oktober 1950 hatte die Geraer Kinderbibliothek vier Mal ihren Standort gewechselt. Zuerst war es im Nachkriegs-Gera die Goethe-Straße, ab 1957 war sie in der Tonhalle, ab 1964 in der Heinrichstraße, ab 1972 wieder die Goethe-Straße und ab April 1986 fand sie ihren vorerst letztes Domizil am Puschkinplatz.

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18.01.2015
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