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Chronik - Artikel von Beginn bis 1999
 
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Ihre Suche nach Olaf Ludwig erbrachte folgende Ergebnisse.
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12.03.1919 Werner Marschner geboren
erner Marschner war in Gera eine Trainerlegende der Radsportler. Er avancierte zum erfolgreichsten Trainer der DDR und brachte Radsportgrößen wie Olaf Ludwig, Jens Heppner und Thomas Barth heraus. Er wurde 89 Jahre alt.
24.03.1957 Siegbert Schmeißer geboren
iegbert Schmeißer ist ein ehemaliger deutscher Radrennfahrer und wurde wie auch Olaf Ludwig in Gera geboren. Er war 1976 Olympiadeteilnehmer und hatte folgende Erfolg im Radrennsport:1976 war er Sieger der Gesamtwertung der DDR-Rundfahrt und Sieger der Bergmeisterschaft in der DDR, 1977 wurde er Sieger der Gesamtwertung der Bulgarien-Rundfahrt, Sieger der 9. Etappe der Friedensfahrt, 3. der DDR-Meisterschaften, Bahn, Mannschaft und 2. der DDR-Meisterschaften, Bahn, Punktefahren und im Jahr 1978 wurde er Sieger der 3. und 4. Etappe der Friedensfahrt und zweiter der 8. und 12. Etappe. (Stand juni 2011)
1960 Die SG Dynamo Gera
ie SG Dynamo Gera war eine deutsche Polizeisportgemeinschaft aus Gera. Heimstätte der Fußballabteilung war das Artur-Becker-Stadion (heute Stadion am Steg), welches 7.000 Zuschauern Platz bot. Prominentestes Dynamo-Mitglied in Gera war Radprofi Olaf Ludwig, dreifacher Etappensieger der Tour de France. Dynamo Gera war eine der wenigen höherklassigen Fußballmannschaften der Sportvereinigung Dynamo, welche nach ihrer Gründung im Gegensatz zu Dynamo Erfurt, Dynamo Dresden oder Dynamo Frankfurt, keine Versetzungen in andere Städte vollziehen musste. 1960 trat Dynamo Gera erstmals in der viertklassigen Bezirksliga Gera in Erscheinung, in welcher die SG die nächsten fast 30 Jahre aktiv war. Bereits in ihrer Auftaktsaison scheiterte Dynamo nur knapp an Fortschritt Greiz am Aufstieg in die II. DDR-Liga. Nach einem kurzzeitigen Wiederabstieg konnte sich Dynamo ab 1970 dauerhaft in der höchsten Spielklasse des Bezirkes Gera etablieren. 1977 gelang Dynamo hinter der nicht aufstiegsberechtigten zweiten Vertretung der BSG Wismut Gera der Aufstieg in die DDR-Liga, aus welcher Gera chancenlos mit Landbau Bad Langensalza und Motor Steinach wieder abstieg. Der direkte Wiederaufstieg scheiterte im Anschluss an Motor Zeulenroda, in der Folgezeit belegte Dynamo ausnahmslos vordere Mittelfeldplätze. Die Saison 1989/90 sollte die letzte Spielzeit für die Ostthüringer werden. Nachdem die Qualifikation zur Landesliga Thüringen deutlich verpasst wurde, zog sich der Verein aus dem Spielbetrieb zurück. Teile der Mannschaft fanden sich beim Polizei-SV Gera, später beim VfB Gera wieder. Die Klubfarben waren Weinrot-Weiß, wobei Heimspiele im weinroten Trikots und Auswärts mit weißen Trikots mit weinroten Ärmeln gespielt wurde.
12.02.1960 Thomas Barth geboren
homas Barth war ein deutscher Radsportler, der für die DDR startend Junioren-Weltmeister 1977 und 1978 mit der Straßen-Mannschaft wurde und bei den Olympischen Spielen 1980 Platz 4 des Straßen-Einzelrennens erreichte.Thomas Barth fuhr für die SG Wismut Gera. Er nahm zehn Mal, von 1980 bis 1989, an der Friedensfahrt teil, dem damals bedeutendsten Amateur-Etappenrennen. Seine beste Gesamtplatzierung gelang ihm dort 1982 mit dem 4. Rang. 1984 gewann er die 7. Etappe. 1983 belegte er Platz 4 im Einzelfahren der Radsport-Weltmeisterschaft in Altenrhein. 1982 gewann er zusammen mit Falk Boden, Jörg Köhler, Lutz Lötzsch, Olaf Ludwig und Andreas Petermann die Mannschaftswertung der Friedensfahrt. Dafür wurde die Mannschaft zu DDR-Sportlern des Jahres gewählt. Charakteristisch war seine mannschaftsdienliche Fahrweise. So verhalf er Bernd Drogan und Uwe Ampler 1982 beziehungsweise 1986 zum Gewinn des Weltmeistertitels im Straßeneinzel-Rennen der Amateure.Nach der Wende wurde er Radprofi beim dänisch-niederländischen Team TVM, beendete unter anderem die Tour de France 1992. Nach Ende seiner Karriere engagierte er sich für den Erhalt der Friedensfahrt, konnte aber das Aus der Rundfahrt aus wirtschaftlichen Gründen nicht verhindern.
02.09.1960 Jörg Köhler geboren
örg Köhler war ein deutscher Radrennfahrer. Heinz Hiepe lehrte Jörg Köhler bei der SG Dynamo Gera das Radsport-ABC. Ab 1973 wurde er in der neu gegründeten SG Wismut Gera von Werner Marschner trainiert. 1974 gelang ihm mit Thomas Barth, Udo Smektalla und Olaf Ludwig -alle 14 Jahre alt- die Bronzemedaille der DDR-Straßenmeisterschaften in der Kinderklasse A. In den Jahren 1981 und 1982 fuhr er für die DDR die Internationale Friedensfahrt. 1982 gewann er zusammen mit Falk Boden, Thomas Barth, Lutz Lötzsch, Olaf Ludwig und Andreas Petermann die Mannschaftswertung der Friedensfahrt. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn erwarb der gelernte Kfz-Mechaniker seinen Meisterbrief, arbeitete als Mechaniker. Nach der Wende eröffnete er in Meilitz ein Radsport-Geschäft, zählte weiterhin zu den Förderern und Sponsoren des SSV Gera 1990, kümmerte sich besonders um den Nachwuchs. Er erlag am 16. Oktober 2005 im Alter von 45 Jahren einer Herzinsuffizienz.
20.08.1974 Bronze für Olaf Ludwig
ie vier 14jährigen Jungen von der SG Wismut Gera, die bei der DDR Straßenmeisterschaft der Kinderklasse A die Bronzemedaille erringen konnten, wurden in Gera vorgestellt. Es waren Thomas Barth, Udo Smektalla, Jörg Köhler und Olaf Ludwig, welcher in der Zukunft Geras erfolgreichster Radsportler werden sollte. Er errang unter anderem Etappensiege bei der „Tour de France“ und trug da auch das grüne Trikot als Sprintbester.
05.1980 Der Sieger hieß Olaf Ludwig
ei der XXXIII. Internationalen Friedensfahrt feierte der Geraer Radsportler Olaf Ludwig seinen 4. Etappensieg, obwohl dies seine erste Teilnahme an der Friedensfahrt war. Dies verdeutlichte sein Ausnahmetalent und führte ihn in den folgenden Jahren zu vielen Siegen im Internatonalen Radsport. (Träger des grünen Trikots für den Sprintbesten der "Tour de France", dem bekanntesten Straßenradrennens der Welt, welches seit 1903 ausgetragen wird)
05.1980 Ludwig und die Friedensfahrt
laf Ludwig, geboren am 13. April 1960, zählte zu den bekanntesten Radfahrern der Welt und nahm vor der politischen Wende 1989/90 insgesamt neun Mal an der Internationalen Friedensfahrt teil (von 1980 bis 1984 und 1986 bis 1989), einem Radrennen, welches ausschließlich in den Ländern des damaligen Ostblocks gefahren wurde. In den Jahren 1982 und 1986 war er der Gesamteinzelsieger des Rennens und holte sich in seiner Friedensfahrt-Laufbahn 38 Etappensiege. 17 Etappen fuhr er in gelben Trikot des Führenden im Klassement.
07.1980 Der vierte Platz für Thomas Barth aus Gera
om 19. Juli bis zum 3. August 1980 wurde in Moskau die olympischen Sommerspiele veranstaltet. Der Geraer Radrennfahrer Thomas Barth von der SG Wismut Gera trat im Einzel-Straßenrennen für die DDR an und wurde mit Platz vier belohnt. bis dahin hatte noch kein DDR-Radfahrer eine olympische Medaille in dieser Disziplin erringen können. Erst vier Jahre später gelang es Olaf Ludwig bei den Spielen in Seoul. Dort holte er bei der Medaillen-Premiere für die DDR gleich Gold. Beide Radsportler trainierten unter Werner Marschner.
1981 Ein Sieg für Olaf Ludwig
laf Ludwig, der bekannteste und erfolgreichste Geraer Radrennfahrer der 1980er und 1990er Jahre, stellte sein Können auch international unter Beweis. Acht Jahre vor der politischen Wende im noch geteilten Deutschland gewann er die Niedersachsen-Rundfahrt. Die Stecke führte von Oldenburg nach Hannover und hatte eine Gesamtlänge von 1391,7 Kilometern. Zweiter wurde Lechoslaw Michalek aus Polen und Dritter Karsten Podlesch aus Berlin. (Aus Sicht der DDR-Funktionäre war ein Radrennen welches im Westteil Deutschlands veranstaltet wurde, ein "internationales" Sportereignis.)
01.01.1981 Die DDR im Jahr 1981
s war das Jahr des X. Parteitages der SED und das Jahr in dem Günter Schabowski Kandidat des Politbüros wurde. Jener Günter Schabowski, der am 9. November 1989 als immer noch Mitglied des Politbüros auf einer Pressekonferenz die Öffnung der innerdeutschen Grenze verkündete, obwohl er das gar nicht tun sollte.
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11.05.1981 Die Friedensfahrt in Gera
ie Friedensfahrer kamen auf der 4. Etappe der XXXIV. Internationalen Friedensfahrt wieder einmal in Gera an. Als Erster fuhr Olaf Ludwig, der gebürtige Geraer, in seiner Heimatstadt ins "Stadion der Freundschaft" ein. Aber aus dem Heimsieg wurde nichts. Olaf Ludwig wurde noch von dem Russen Shakhid Zagretdinow überholt und beide kamen anschließend zu Fall. Damit vergaben sie den sicher geglaubten Sieg kurz vor der Ziellinie.
01.01.1982 Die DDR im Jahr 1982
as Jahr in dem der sowjetische Staats- und Parteichef Leonid Breshnew und der bekannte DDR-Regisseur Konrad Wolf verstarben. Das Jahr in dem die DDR ihren ständigen Vertreter in Bonn austauschte und die DDR sich im großen Stil Kredite von der Bundesrepublik erbettelte.
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06.1982 Olaf Ludwig siegte an der Hainleite
er Geraer Radsportler Olaf Ludwig konnte sich 1982 als dritter Geraer Radsportler in die Siegerliste des Rennens "Rund um die Hainleite" eintragen. (Der Radklassiker ist Deutschlands ältestes noch gefahrenes Radrennen. Seit 1907 findet dieses Rennen statt. Es führt von Erfurt aus durch den Thüringer Norden und wieder zurück nach Erfurt. Während in den Anfangsjahren die Länge dieses Rennens rund 350 Kilometer betrug, verkürzte man es mittlerweile auf rund 200 Kilometer.Der Höhepunkt sind die letzten Kilometer. Dann geht es im Erfurter Steigerwald mehrmals durch die Arnstädter Hohle, ein steiler, enger Anstieg mit einer Länge von rund 1.000 Metern. Dort säumen jeweils mehrere zehntausend Menschen den Straßenrand. Aber auch an der Strecke stehen mehrere hunderttausend Zuschauer.)
03.12.1982 Sportler für Olympia
u dieser Zeit wurden internationale Probleme leider auch auf dem Rücken von Sportlern ausgetragen. Nach dem Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan im Jahr 1979 forderte die westliche Welt den sofortigen Abzug aus dem besetzten Land. Dem kam man in Moskau nicht nach und um der Forderung nach dem Abzug Nachdruck zu verleihen, boykottierten die meisten westlichen Staaten die Olympischen Sommerspiele 1980 in Moskau. Im Jahr 1982 stand noch nicht fest, zumindest nicht offiziell, dass nun wiederum die Gegenseite die Spiele in Los Angeles 1984 ebenfalls boykottieren würde und die Veranstaltung am 3. Dezember 1982 im Geraer Haus der Kultur umsonst geschah. An dem Tag wurden dort 402 DDR-Sportler als Olympiakandidaten für 1984 berufen, die dann alle zu Hause bleiben mussten. Aus Gera waren die bekannten Olaf Ludwig (Radsport), Marlies Göhr (Leichtathletik, Sprinterin) und Heike Daute, später Heike Drechsler, (Leichtathletik, u. a. Weitsprung) dabei.
30.12.1983 Bahnradsport mit Olaf Ludwig
as Geraer Duo Olaf Ludwig und Jörg Köhler von der SG Wismut Gera belegten beim Zweier-Mannschaftsrennen über eine Stunde auf der Berliner Winterbahn den 3. Platz. Die Zweitplatzierten waren Sportler aus Berlin und die Sieger aus Leipzig stellten mit 49.192 zurück gelegten Kilometer in dieser Rennstunde einen neuen Bahnrekord auf.
01.01.1984 Die DDR im Jahr 1984
n diesem Jahr wurde der Arbeiter- und Bauernstaat 35 Jahre alt. Kim Il Sung, der nordkoreanische Alleinherrscher besuchte die DDR. Im Bezirk Gera fanden die 20. Arbeiterfestspiele statt und Erich Honecker besuchte Finnland.
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10.05.1984 Die Friedensfahrt in der Stadt
era empfing die Friedensfahrer der XXXVII. Friedensfahrt auf ihrer zweiten Etappe. In Gera Lusan wurde Olaf Ludwig, der erfolgreichste Geraer Radsportler, als Etappensieger in seiner Heimatstadt gefeiert. Auch die dritten Etappe, dem Zeitfahren in Gera, gewann Olaf Ludwig und übernahm damit auch das gelbe Trikot des Führenden.
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01.01.1986 Die DDR im Jahr 1986
ie erste Städtepartnerschaft zwischen dem westdeutschen Saarlouis und dem ostdeutschen Eisenhüttenstadt wurde 1985 beschlossen und 1986 offiziell gefeiert. Die DDR feierte den 25. Jahrestag des Mauerbaus, die als antifaschistischer Schutzwall bezeichnet wurde. Und der XI. Parteitag feierte den Gastredner Michail Gorbatschow. Was noch gefeiert wurde ...
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11.05.1987 Wieder großer Radsport in der Stadt
era war wieder einmal Gastgeber der 3. und 4. Etappe der Internationalen Friedensfahrt. Bei der Zielankunft der 3. Etappe von Magdeburg nach Gera war der Norweger Morten Saether vor dem Geraer Olaf Ludwig als Erster im Ziel. Bei der 4. Etappe "Rund um Gera Lusan" am einen Tag später über 56 Kilometer gewann Olaf Ludwig vor Uwe Raab. Uwe Ampler wurde Dritter. Olaf Ludwig erkämpfte sich mit dem Sieg auch das Gelbe Trikot des Rundfahrtführenden.
01.01.1988 Die DDR im Jahr 1988
n diesem Jahr wurde der erste Megabit-Chip an Erich Honecker übergeben. Der frühere Skispringer und spätere Arzt Hans Georg Aschenbach kehrte von einer Westreise nicht in die DDR zurück. Und Hermann Axen wurde vom amerikanischen Außenminister empfangen.
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28.09.1988 Einzelgold für Olaf Ludwig in Seoul
er Geraer Radrennfahrer Olaf Ludwig holte an diesem Tag das ersten oplympische Einzelgold bei den Sommerspielen im koreanischen Seoul im Straßenrennen. Es war auch für ihn persönlich die erste olympische Goldmedaille.
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01.01.1990 Die DDR im Jahr 1990
un hatte die DDR nur noch gut 10 Monate zu Leben. Die Wiedervereinigung am 3. Oktober besiegelte nur formell das Ende der deutschen Teilung. Nach dem Mauerfall im Vorjahr lebte man schon frei von den Kommunisten und wartete darauf, dass endlich die DM in die ostdeutschen Taschen floss. Das war dann am 1. Juli soweit.
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08.05.1990 Die Internationale Friedensfahrt
eit 1948 gab es dieses Radrennen und oft war auch Gera als Ziel oder Etappenort mit vertreten. Im Jahr 1990 sollte es auch so sein. Gera wollte sich zunächst aus Geldnot zurückziehen, blieb im Rennkalender aber verzeichnet und schließlich fand die Etappe von Magdeburg nach Gera und die anschließende Etappe rund um Gera doch statt. Auch die Werbehandtücher mit der Aufschrift "Course de la Paix 1990", waren ja schon zuvor produziert worden. Sechs Friedensfahrtsiege, fünf Weltmeistertitel und zweimal Olympiagold standen am Ende der achtziger Jahre für die Fahrer der DDR zu Buche, die auch regelmäßig an der Friedensfahrt teilgenommen hatten. Durch den Mauerfall und die politische Wende im Osten, trat man 1990 unter anderen Voraussetzungen zur Friedensfahrt an. Fahrer wie der Geraer Olaf Ludwig hatten gut dotierte Profiverträge unterschrieben und standen für die 43. Austragung der Friedensfahrt, einem reinen Amateurrennen, nicht mehr zur Verfügung. Zum letzten Mal tritt eine Nationalmannschaft der DDR an. Frank Kühn, Jens Heppner, Falk Boden, Bert Dietz, Steffen Rein sowie Martin Goetze rollen letztmalig mit dem DDR-Emblem auf der Brust an den Start. Das Rennen endete am 23. Mai 1990.
10.05.1990 Die 43. Internationale Friedensfahrt
ie 43. Auflage der Internationalen Friedensfahrt (Course de la paix) fand vom 8. bis 17. Mai 1990 statt und bestand aus 11 Einzeletappen. Sie führte auf einer Gesamtlänge von 1595 km von Berlin über Slusovice nach Bielsko-Biala. Mannschaftssieger war die Tschechoslowakei. Der beste Bergfahrer war Pawel Tonkow aus der UdSSR. Die zweite Etappe, von Magdeburg aus gestartet, endete in Gera und die dritte Etappe führte das Fahrerfeld rund um Gera. Es war ein reines Amateurrennen und daher fehlten einige Radsport-Größen im Peloton. Auch der bekannte Geraer Radrennfahrer Olaf Ludwig war nicht mehr dabei, denn er hatte zuvor ebenfalls einen gut dotierte Profiverträge unterschrieben und stand für die 43. Austragung daher nicht mehr zur Verfügung. Insgesamt waren 84 Fahrer aus 14 Nationen am Start.

08.07.1990 Grün stand ihm gut
laf Ludwig aus Gera, noch für die DDR startend, gewann an diesem Sonntag die 8. Etappe der Tour de France. Auf den 181,5 Kilometern zwischen Èpinal und Besançon konnte er sich gegen die Konkurrenz durchsetzen. Er holte sich in diesem Jahr auch das Grüne Trikot des Sprintbesten.
22.07.1990 Olaf Ludwig in Paris
ür den Geraer Radprofi Olaf Ludwig vom Team Panasonic wurde in diesem Jahr bei der Tour de France ein Traum wahr. Er fuhr im Grünen Trikot, welchen den Punktbesten (256 Punkte holte er ) der Sprintwertung während der Frankreichrundfahrt ausweist, in Paris auf dem Champs-Èlysèes ein. Es war die erste Tour de France-Teilnahme für Olaf Ludwig.
15.08.1990 Gründung des SSV Gera e.V.
n diesem Tag wurde aus der zu Zeiten der DDR bestehenden SG Wismut Gera der SSV Gera e.V. Die Veränderungen in der Zeit der politischen Wende 1989/1990 gingen auch am Geraer Radsport nicht spurlos vorbei. Es gab bis zur endgültigen Bildung neuer Strukturen im Geraer Radsport-Verband eine finanzielle Durststrecke zu überwinden, was mit den Freunden des Geraer Radsportes auch fast problemlos gelang. So war es an diesem Tag mit der Gründung nicht nur möglich die Nachfolge der SG Wismut anzutreten, sondern auch nahtlos an die alten Erfolge anzuknüpfen. Die Schuhe der Vorgänger wie Olaf Ludwig, Jens Heppner, Lutz Haueisen, Gerald Mortag oder auch Thomas Barth waren sehr groß, aber neuen Talenten wie John Degenkolb, René Enders oder Robert Förstemann, wussten schnell in diese zu treten und führten die Geraer Radsport-Tradition erfolgreich fort.
26.07.1992 Ein Sieger in Paris
uf der 21. und letzten Etappe der Tour de France des Jahres, konnte sich der Geraer Radprofi Olaf Ludwig in Paris vor allen anderen behaupten und gewann diese Etappe. Die Tour de France endete traditionsgemäß an einem Sonntag, welcher diesmal den größten Erfolg für Ludwig mit seinem einzigen Etappensieg während dieser Frankreichrundfahrt bedeutete.
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17.07.1993 Es war einmal in Frankreich
er Geraer Radsportler Olaf Ludwig konnte bei der Frankreichrundfahrt, der Tour de France, eine Etappe gewinnen. Auf der 13. Etappe zwischen Marseille und Montpellier konnte sich  der Weltklassesprinter gegen die Konkurrenz durchsetzen. Die Etappe hatte eine Länge von 182,5 Kilometer und die Tour de France 1993, in ihrer 80. Auflage, eine Gesamtdistanz von 3.714 Kilometer.
07.10.1995 Ein neuer Ehrenbürger
er bekannteste und erfolgreichste Gera Radsportler, Olaf Ludwig, wurde zum neuen Ehrenbürger der Stadt Gera ernannt.
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18.01.2015
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