Rolle oben
Chronik - Artikel von Beginn bis 1999
 
S1 (Suchbegriff 1) Suchmethode S2 (Suchbegriff 2)
Artikel pro SeiteArtikel ab JahrArtikelSeiten blättern
1 bis 34 von 34 < zurück weiter >

Ihre Suche nach Martinsgrund erbrachte folgende Ergebnisse.
Zu Ihrem Suchbegriff wurden 22 Artikel ab dem Jahr 2000 gefunden.

1350 Die Hölle
as Jahr 1350 wurde für diesen Artikel gewählt, weil die Quellen von Mittelalter sprachen. Die spätere Fernverkehrsstraße B2 führte im Mittelalter noch über den Martinsgrund und noch nicht über den roten Berg. Das Waldstück am Ende des Martinsgrundes, wo dieser wieder auf die Straße stieß, führte den bezeichnenden Name "Hölle". Hier nämlich senkte sich die Straße nach dem Bach zu und stieg Stadt auswärts wieder an. Diese Waldsenke aber, trocknete recht selten aus und war durch seinen Knüppelbelag nur schwer passierbar zu halten. Der Name für die dunkle feuchte Passage war daher passend.
1501 Lehenbrief über den Martinsgrund
ie Stadt erhält einen Lehenbrief über den, von ihr erkauften Martinsgrund. Nach einer Sage soll hier Martin von Ende einen Bären erlegt und damit ein Fräulein von Uttenhoven vor dessen Angriff gerettet haben.
Zusatzinformationen
Bilder aus unserer Galerie
1 Bilder gefunden - zur Bildergalerie
1549 Das Gallhölzlein am Stadtwald
n diesem Jahr erwarb der Rat der Stadt Gera von den Erben des Geraer Bürgers Callus Knorr unter dem Bürgermeister Grefenthal für 63 alte Schock das "Gallhölzlein" zur Abrundung der Stadtwaldes. Das alte Gallhölzlein war hinter dem späteren Restaurant "Felsenkeller" am Martinsgrund zu finden.
1601 Das 17. Jahrhundert und Gera
er Streit um die richtige Religion erlebte im 17. Jahrhundert mit dem Dreißigjährigen Krieg seinen blutigen Höhepunkt. Von Böhmen ging ein Konflikt aus, in dessen Strudel kleine Fürstentümer wie große europäische Nationen gleichermaßen hineingezogen wurden. Das Schlachtfeld war Deutschland. In Gera begann das Jahrhundert mit der Hochzeit von Heinrich II. Reuß und Gräfin Katharina Elisabeth von Schwarzburg-Sondershausen. Außerdem wurde die Geraer Stadtapotheke gegründet und Heinrich Posthumus seinerseits gründete das Geraer Gymnasium. Zum erste Mal tauchte der Name Martinsgrund in Gera auf und der erste Geraer Buchdrucker Martin Spieß verstarb.
1608 Der Martinsgrund
er Name Martinsgrund war ursprünglich einmal eine Eigentumsbezeichnung, denn er geht auf den ehemaligen Besitzer Ritter Martin von Ende zurück, der dort der Sage nach ein Mädchen aus den Fänger eines Bären errettet haben soll, welcher aus dem Zwinger von Schloss Osterstein entlaufen war. Der Martinsgrund wurde in diesem Jahr zum ersten Mal erwähnt, als die Stadt Gera dieses Waldstück von dem zum Rittergut Pöppeln gehörenden Vorwerk Vollersdorf erwarb.
1608 Der Martinsgrund wurde erwähnt
er Name Martinsgrund war höchst wahrscheinlich in seinem Ursprung eine Namensbezeichnung und wurde in diesem Jahr zum ersten Mal erwähnt. Die Stadt Gera hatte dieses Waldstück von dem zum Rittergut Pöppeln gehörenden Vorwerk Vollersdorf erworben.
1608 Der Martinsgrund wurde veräußert
homas Rische verkaufte in diesem Jahr den bekannten „Martinsgrund“ an die Stadt Gera. Damit war das Gebiet dort nicht mehr in privater Hand.
1736 Errichtung des "Martinsgrundhäuschens"
ur Abhaltung der Holzauktion wurde im Martinsgrund das „Lusthäuschen“ später das „Martinsgrundhäuschen“ errichtet.
Zusatzinformationen
Bilder aus unserer Galerie
1 Bilder gefunden - zur Bildergalerie
08.1759 Kriegslager in Debschwitz
m Siebenjährigen Krieg (1756-1763) lagerten die Truppen der Reichsarmee, darunter auch Bayreuther Dragoner, mehrere Tage in den Stadtteilen Debschwitz und Pöppeln im Quartier und legten am Eingang zum bekannten Martinsgrund Verhaue und Schanzwerke an.
27.01.1812 Carl Spörl geboren
arl Spörl war von 1835 bis 1861 Ratsförster in Gera und ließ im Stadtwald Spazierwege und Ruheplätze schaffen. 1837 legte er im oberen Martinsgrund einen großen Forst- und Pflanzgarten, den sogenannten "Eichelgarten" an und steigerte den Wert des Ratholzes ganz erheblich. Er verstarb am 7. Februar 1861 in Gera.
1837 Der Eichelgarten
er von 1835 bis zu seinem Tod im Jahr 1861 in Gera als Ratsförster tätige Karl Spörl (27.01.1812-07.02.1861) hatte den oberen Teil des Martinsgrundes, einen großen Forst- und Pflanzgarten, den sogenannten Eichelgarten, in diesem Jahr angelegt.
1882 Das Kulturhaus Martinsgrund
n diesem Jahr hatte eine Aktiengesellschaft links gesehen vom Eingang zum Martinsgrund, gegenüber der ehemaligen alten "Stadtförster-Hungerquelle", ein kleines Häuschen mit Verblendsteinen versehen und mit einer schmalen Veranda unter dem Namen "Kulturhaus Martinsgrund", errichten lassen. Hier wurden seinerzeit immer von Mai bis Juli von morgens 5.00-9.00 Uhr alle möglichen Sorten von Mineralwasser durch die Geraer Firma Mengel und auch Milch verabreicht.
1885 Konzerte für die Kurgäste
n dem im Jahr 1882 errichteten "Kulturhaus Martinsgrund", einem neu errichteten Häuschen mit Verblendsteinen gegenüber der ehemaligen alten sogenannten "Stadtförster Hungerquelle", wo im Frühjahr und im Sommer immer in den Morgenstunden Mineralwasser und Milch verabreicht wurde, hatte man nun Konzerte für die "Geraer Kurgäste" veranstaltet. Ein Grund für diesen Umstand war, dass die Stadt Gera den alten Badegarten aus dem Mitte des 19. Jahrhunderts in der Schützenstraße wieder hatte aufleben lassen und so Heilbäder und Heilwasser verabreichte. Der Versuch aus der Industriestadt Gera ein Heilbad und Kurort zu machen schlug allerdings gründlich fehl. Die Wasseraufbereitung war zu aufwendig. Später wurde aus dem Badegarten der Kaisersaal und danach das Residenztheater und aus der Schützenstraße die Geschwister-Scholl-Straße.
02.12.1886 Die Spörlstraße in Gera
ie "Spörlstraße" war 1886 nach dem Geraer Ratsförster Carl Spörl (27.01.1812-07.02.1861) benannt worden. Carl Spörl war von 1835-1861 Ratsförster und ließ im Geraer Stadtwald Spazierwege und Ruheplätze schaffen. 1837 legte er im oberen Martinsgrund einen großen Forst- und Pflanzgarten, den sogenannten Eichelgarten an und steigerte den Wert des Ratsholzes ganz erheblich. Nach seinem frühen Tod schuf man ihm am Forstort Kuhtanz mit einer kleinen Anlage, der "Spörl-Ruhe", ein schlichtes Denkmal.
05.1887 Ausgabe von Mineralwasser
n diesem Frühjahr wurde der Kurbetrieb, das Trinken von Mineralwasser am Morgen, im Martinsgrund in der Zeitung in Gera "wieder Erwähnung getan", wie man zu dieser Zeit zu sagen pflegte. Die Ausgabe des Mineralwassers erfolgte in dem alten Pavillon beim Restaurant "Felsenkeller".
13.09.1891 Tagung am Martinsgrund
er erste Parteitag der Sozialdemokratischen Partei von Gera und der Umgegend fand im Gasthof "Zum Martinsgrund" statt und hatte 400 Teilnehmer.
1893 Die Kelleranlage am Schubertschen Steinbruch
iele Jahre war die Gastwirtschaft "Felsenkeller" am Rande des Stadtwaldes ein bei den Geraern beliebtes Ausflugsziel. Die Eröffnung war etwa 1900. Zu Beginn der Errichtung der Gaststätte, 1893, wurde ein Bierkeller angelegt. Diese Kelleranlage wurde im alten Schubertschen Steinbruch in den Felsen getrieben. Nach der Schließung der Gaststätte am Martinsgrund verfiel sie zusehends und das Anwesen verwilderte.
1893 Ein neuer Bergkeller
n Gera wurden über 100 Bergkeller angelegt. In einer Zeit, als es noch recht schwer war Lebensmittel kühl zu lagern, waren solche Maßnahmen noch nötig. In diesem Jahr wurde der Bergkeller unter der Gaststätte "Felsenkeller" am Geraer Martinsgrund angelegt. Der Tierpark war da noch nicht in Planung.
1899 Die Hohenzollern-Allee
ie Straße zwischen dem Martinsgrund und der Wiesestraße wurde in diesem Jahr, neben zahlreichen anderen Straßen benannt. Die Hohenzollern-Alle erhielt ihren Namen nach dem preußischen Herrschergeschlecht, welches auch die Kaiser des 1871 gegründeten deutschen Reiches stellte. Zu Zeiten der DDR war die Allee nach dem sozialistischen Vordenker und Philosophen Karl Marx benannt worden.
21.08.1904 Letzter jährliche Parteitag
m bekannten Geraer Gasthof "Zum Martinsgrund" fand mit dem Vierzehnten auch der letzte jährliche reußische sozialdemokratische Parteitag in Gera statt.
1925 Die Hölle wurde frei gelegt
ine mittelalterliche Fernverbindung aus der Stadt heraus, welche da noch über den Martinsgrund führte, wurde einst "Hölle" genannt, weil sie dunkel, feucht und durch ihren Knüppelbelag schwer passierbar war. Ab 1820 führte die Straße, die spätere Waldstraße, dann aus der Stadt und die Hölle war vorerst vergessen worden. Erst ein Hochwasser des Jahres 1925 spülte einen Teil des alten Knüppelweges wieder frei, welcher etwa einen halben Meter unter dem nun trockenen Flussbett lag. Die meist armdicken Knüppel wiesen noch erhebliche Radspuren aus dem Mittelalter auf. Das war ein Zeichen dafür, wie stark befahren die Straße damals war.
1930 Der erste Dahlientag
n diesem Jahr fand im 1928 gegründeten Dahliengarten am Martinsgrund das erste "Dahlienfest" als "Dahlientag" statt. Seit dieser Zeit wurde das "Dahlienfest" zur festen Geraer Tradition.
08.1930 Das Waldfest im Martinsgrund
nlässlich des Waldfestes im Geraer Martinsgrund kam es in der Innenstadt zu einer Werbefahrt für die Arbeiter-Illustrierte-Zeitung. Mit Motorrädern waren die Werbeleute der Geraer Arbeiterschaft unterwegs. An der Geschäftsstelle der "Ostthüringer Arbeiterzeitung" an der Ecke zwischen der Reichsstraße und der Leontinenstraße (später die Karl-Schurz-Straße) wurde der Tross erwartet und für die Nachwelt photographisch festgehalten.
01.05.1944 Die vorhandenen Luftschutzkeller der Stadt
n den Jahre 1935 bis 1938 begutachtete der Berliner Professor Doktor Doktor E. Randzio die Geraer Bergkeller und Höhleranlagen. Nicht alle empfand er als luftschutztauglich. Und so musste man in Gera mit umfangreichen Baumaßnahmen beginnen. Wie viele Menschen sich in welchem Bergkeller Schutz suchen konnten, steht in den Zusatzinformationen.
Zusatzinformationen
1959 Die Quelle am Martinsgrund
n den Jahren 1959 und 1960 wurde die Quelle des Martinsgrundes von den Handwerkern des Geraer Metallhandwerkes und deren Genossenschaft erbaut. Sie schufen einen überirdischen Brunnen im Bruchsteinverfahren. Das geschah im Rahmen der Nationalen Aufbau Werkes (NAW) in der Zeit, als man noch Menschen zu kostenloser Arbeit motivieren konnte, die aber dazu auch nicht "Nein" sagen konnten. Also kostenlos, freiwillig, organisiert, von oben bestimmt, sozialistisch und für die Handwerker unumgehbar. Das war der Sozialismus der gelebt werden musste. Selbst die "Freiwilligkeit" war organisiert, damit die verlogene Parteispitze in Ost-Berlin sich bestätigt sah. Alles für einen Sozialismus den keiner brauchte, bis auf die Funktionäre, die davon und damit gut leben konnten und nie daran dachten etwas zu verändern. Bis sie schließlich eine Mauer bauen mussten.
04.07.1961 Die Quelle am Martinsgrund
rfolgt war die feierliche Übergabe der neu gefassten Quelle im Martinsgrund. Geraer Handwerker führten die Arbeiten in freiwilliger Leistung aus. Beteiligt waren unter anderem Schlossermeister Arnold, Klempnermeister Pötzschner, Kupferschmiedeobermeister Hagen, Klempnermeister Scheibe und der Geschäftsführer der MEHAG (Metall-Handels-Genossenschaft) Wend.
30.06.1962 Das Tiergehege im Martinsgrund
as neue Tiergehege im Martinsgrund wurde seiner Bestimmung übergeben. Damit ging ein lang gehegter Wunsch der Geraer Tierfreunde in Erfüllung. Besonderen Anteil am Entstehen hatte der Wohnbezirk 15, die Metallhandelsgenossenschaft, der zentrale Autopark der SDAG Wismut, das Büro der Stadt- und Dorfplanung und die Abteilung Forstwirtschaft beim Rat des Bezirkes. Die ersten Tiere waren 4 Rehe und ein Stück Rotwild. Eine Erweiterung um Dam- und Muffelwild sollte kurze Zeit später erfolgen.
Zusatzinformationen
05.1973 Der erste Geraer Tierpark
n diesem Monat des Jahres 1973 wurde in Gera der Tierpark eröffnet. Idyllisch im Stadtwald am Martinsgrund gelegen, entwickelte sie dieses Geraer Kleinod zu einem Publikumsmagnet. Zu diesem Zeitpunkt waren allerdings noch nicht alle Gehege und Wanderwege ausgebaut.
27.04.1974 Die Pioniereisenbahn
ieder einmal ein erster Spatenstich. Diesmal für das 2 Millionen Projekt der „Pioniereisenbahn“ im Martinsgrund am Tierpark.
06.09.1975 Jungfernfahrt
ie „Pioniereisenbahn“ ging auf Jungfernfahrt. Sie fuhr damals auf einer Strecke von 650 Metern zwischen den Bahnhöfen am Haupteingang am Martinsgrund und dem Wolfsgehege. Der Fahrdienst wurde überwiegend von Schülern in ihrer Freizeit sichergestellt. Der Tierpark verfügte somit über eine weitere große Attraktion für die Geraer.
06.09.1975 Die Pioniereisenbahn
er langjährige Geraer Oberbürgermeister der Stadt, Horst Pohl, übergab die Pioniereisenbahn (später die Parkeisenbahn) im Geraer Tierpark ihrer Bestimmung. Die Errichtung der Eisenbahntrasse war durch einen DDR-eigenen sogenannte Mach-Mit-Wettbewerb entstanden.
Zusatzinformationen
30.06.1981 Die Soldaten feierten und arbeiten
er NVA- Truppenteil (Nationale Volksarmee) "Erwin Panndorf" wurde 25 Jahre alt. Zu diesem Zeitpunkt waren die Soldaten allerdings damit beschäftigt, im Geraer Tierpark am Martinsgrund, eine neue Holzbrücke im Wert von 75.000 Mark zu errichten.
05.09.1981 Sprengstoffanschlag zum Dahlienfest
in 20-jähriger Geraer hatte eine Vorliebe für chemische Experimente und fertigte im Zuge dieser Leidenschaft verschiedene Rauchbomben und Sprengkörper an, mit deren Tests er schon einige Schäden angerichtet hatte. Über Umwege kam er an 200 Gramm gestohlenes "Gelantine-Donarit" heran, fertigte daraus vier Sprengkörper und brachte drei davon an verschiedenen Stellen Gera zur Detonation. Den vierten Sprengsatz wollte er zum anstehenden Dahlienfest zünden. Einer seiner "Kumpel" wusste allerdings von dem Vorhaben. Am 5. September 1981 zündete er gegen 17.00 Uhr seinen Sprengsatz am Ausgang zum Martinsgrund. Dabei wurden nicht nur drei Unbeteiligte erheblich verletzt, sondern auch der Verursacher, dem eine Hand amputiert werden musste. Die Explosion sorgte für großes Aufsehen, aber ein terroristisches Ziel war nicht erkennbar. Eine psychiatrische Begutachtung des Täters ergab eine verminderte Zurechnungsfähigkeit, womit er strafrechtlich nicht belangt werden konnte. Aber sein Mitwisser wurde belangt und wegen Unterlassung einer Anzeige mit einem Strafbefehl bedacht.
27.06.1985 Tierparkfest und Besucherrekord
n Gera hatte man im Martinsgrund wieder einmal zum Tierparkfest geladen und auch diesmal kamen die Besucher sehr zahlreich. Auch ein Besucherrekord konnte verzeichnet werden, denn Anton Glöckner, zu dieser Zeit 83 Jahre alt und seit 1962 regelmäßiger Gast im Tierpark, war der 2.500.000ste Besucher seit dem bestehen des Tierparks. Ältestes Tier im Park war eine bulgarische Eselstute namens Silvia, welche seit 1960 in Gera lebte.

Seiten blättern
< zurück weiter > 
Rolle unten
Tintenglas mit Feder
 
 
18.01.2015
77 neue Artikel