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Ihre Suche nach Horst Pohl erbrachte folgende Ergebnisse.
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01.03.1923 Horst Pohl geboren
orst Pohl, geb. am 1. März 1923 in Breslau ist ein ehemaliger SED-Kommunalpolitiker und war von 1962 bis 1988 Oberbürgermeister der Stadt Gera. Er brachte es zur längsten Amtszeit eines Oberbürgermeisters in Gera. In Zeiten der DDR waren allerdings lange Amtszeiten etwas völlig normales im Leben von Politikern. (Stand Juli 2010)
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23.08.1940 Horst Jäger geboren
orst Jäger geb. am 23. August 1940 in Eisenach, war Politiker (SED) und von 1988 bis 1990 Oberbürgermeister der Stadt Gera. Er war der Nachfolger von Horst Pohl, welcher mehr als ein Viertel Jahrhundert die Geschicke Geras gelenkt hatte und der letzte Oberbürgermeister mit der Parteibuch der SED in Gera. Damit auch der letzte DDR-Oberbürgermeister vor der politischen Wende der Jahre 1989/90, welche auch sein politisches Ende einläutete. (Stand Juli 2010)
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22.11.1962 Der neue Oberbürgermeister
orst Pohl wurde durch die Stadtverordnetenversammlung zum neuen Oberbürgermeister der Stadt Gera gewählt. Der Handelskaufmann und Diplomgesellschaftswissenschaftler prägte das Amt über mehr als 2 Jahrzehnte. Zuvor war er Vorsitzender des Rates des Kreises Rudolstadt.
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07.05.1965 Grundsteinlegung für das Interhotel
berbürgermeister Horst Pohl vollzog den symbolischen Akt der Grundsteinlegung für das Interhotel „Stadt Gera“.
26.06.1965 Thüringer Landeskirchenmusiktage
om 26.06. bis 28.06. fanden in Gera die 11. Landeskirchenmusiktage statt. Aus diesem Anlass weilte der Landesbischof Doktor Mitzenheim in der Stadt und trug sich im Beisein des Geraer Oberbürgermeisters Horst Pohl in das Gästebuch der Stadt Gera ein.
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02.12.1966 Eine Bronzetafel für Otto Dix
er Geraer Oberbürgermeister Horst Pohl, von 1962 bis 1988 im Amt, verlieh dem Geraer Maler Otto Dix (1891-1969) anlässlich seines 75. Geburtstages die Geraer Ehrenbürgerwürde. Aus diesem Anlass wurde in Gera feierlich am dessen Geburtshaus neben der Untermhäuser Marienkirche eine Gedenktafel aus Bronze enthüllt. Auf dieser war zu lesen: "In diesem Haus wurde am 2. Dezember 1891 Otto Dix geboren. Im Jahre 1966 wurde dieser bekannte Maler und Humanist zum Ehrenbürger seiner Heimatstadt Gera ernannt". Die Tafel wurde in späterer Zeit ins Geraer Stadtmuseum verbracht, wo sich sie bis mindestens 2010 auch befand.
26.08.1967 Dreißig Plastiken im Park
m Park der Opfer des Faschismus (Küchengarten) wurden 30 Plastiken unter dem Motto „Plastik im Freien“ gezeigt. Neun der Plastiken hatte Oberbürgermeister Horst Pohl im Auftrag der Stadt während einer Ausstellung in Potsdam angekauft. Verantwortlich für die Ausstellung waren Günter Staff sowie die PGH Bauwerk und der VEB Grünanlagen und Landschaftsgestaltung. Unter dem Namen „Plastik im Freien“ wurden in den folgenden Jahren regelmäßig Werke des Gegenwartsschaffens vieler Künstler gezeigt.
17.05.1969 Die Panndorfhalle wurde fertig
er zweite Bauabschnitt der Kongress- und Sporthalle „Erwin Panndorf“wurde durch den Oberbürgermeister Horst Pohl Für die Nutzung übergeben.
05.10.1972 Das renovierte Theaterrestaurant
or der Premiere von „Romeo und Julia“ von W. Shakespeare ( 23.04.1564 bis 23.04.1616) übergab Oberbürgermeister Horst Pohl das rekonstruierte Theaterrestaurant seiner Bestimmung. Unter den ersten Gästen weilte auch eine Delegation aus der französischen Partnerstadt von Gera, Saint Denis einem Vorort von Paris, der französischen Hauptstadt.
06.09.1975 Die Pioniereisenbahn
er langjährige Geraer Oberbürgermeister der Stadt, Horst Pohl, übergab die Pioniereisenbahn (später die Parkeisenbahn) im Geraer Tierpark ihrer Bestimmung. Die Errichtung der Eisenbahntrasse war durch einen DDR-eigenen sogenannte Mach-Mit-Wettbewerb entstanden.
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01.1978 Ehrung für Boxsportler
er Boxer Stefan Förster erhielt durch den Oberbürgermeister Horst Pohl, der zu diesem zeitpunkt scjon 15 jahre sein Amt versah, die Ehrenurkunde als „Sportler des Jahres“ der Stadt Gera für das vergangene Jahr 1977.
05.02.1980 Die Zeitungen berichteten über das neue Heim
n diesem Tag meldeten die Geraer Zeitungen "Volkswacht" und "Thüringer Tageblatt", dass ein neues Feierabend- und Pflegeheim in Gera/Lusan seine Arbeit aufgenommen hatte und das dort 405 Menschen ein betreutes Zuhause gefunden hatten. Gäste der Einweihungsfeier waren unter anderem Oberbürgermeister Horst Pohl, der Minister für Gesundheit Professor Mecklinger und die Kreisärztin MR Dr. med. Kaufmann.
15.05.1981 Kirchliche Jugendarbeit
olfgang Thalmann, 1951 geboren, begann 1972 die Ausbildung zum Jugenddiakon im Johannes-Falk-Haus Eisenach. Nach einem Praktikum in der Weinberggemeinde Dresden schließt sich 1976 das berufspraktisches Jahr in Göllingen und ab Oktober 1977 in Gera an. Ab 1978 ist Thalmann als Jugendwart in Gera tätig und vollzieht in der Jungen Gemeinde Gera den Wandel von einer bis dahin überwiegend traditionell orientierten kirchlichen Jugendarbeit hin zur Offenen Arbeit (OA). Er wurde Anfang 1981 von der Kirchenleitung aufgefordert, die kirchliche Jugendarbeit in traditioneller Form mit dem Schwerpunkt kirchlich gebundener Jugendlicher fortzusetzen. Nachdem er sich diesem Ansinnen verweigerte, erfolgte am 15. Mai 1981 die Kündigung durch den Kirchengemeinderat. Dem Wusch der Jugendlichen, weiterhin im Raum der Kirche thematische Veranstaltungen durchzuführen, erteilte Superintendent Müller (nebenbei Im des MfS) eine klare absage. Im Mai 1982 äußerte er sich gegenüber dem Geraer Oberbürgermeister Horst Pohl (geb. 1923, im Amt von 1962-1988), dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ratsam sei, dass eine größere Gruppe Jugendlicher in der Kirche zusammenkomme und so die Möglichkeit zu spontanen Aktionen erhalte. Damit wurden die entstandenen unabhängigen Strukturen in der Kirche gebrochen. Es standen keine kontinuierlich nutzbaren Räume mehr zur Verfügung, die besondere strukturelle Verankerung des "Artikulationsraumes" war aufgelöst. In einem Brief an den Landesbischof Werner Leich wurde die Situation von einem Beteiligten so zusammengefasst, dass "das Gerangel um den offenen Kreis in der Otto-Nuschke-Straße [JG-Keller], [...] die Leute zurückgeworfen hat in ihrer Situation der Isolation und Frustration." (Quelle: Maihorn, Information Gera, 26.5.1982, ThStA Rud. RdB Gera, 7.4/292, Bl.43. und Mattias Vernaldi, Brief an Werner Leich, Hartroda, 2.5.1982, OPK "Kommune" (Reg.-Nr. XIII 640/81), Bd.3, Bl. 14/15, ThürAZ. PVM-K-03.)
24.09.1984 Argentinische Kommunisten in Gera
n diesem Montag Nachmittag wurde der Geraer Oberbürgermeister Horst Pohl, seit 1962 im Amt in Gera, von einer Delegation des Zentralkomitees der kommunistischen Partei Argentiniens unter der Leitung von Fernando Nadra durch die Innenstadt begleitet. Dort wurden vor allem die städtebaulichen Errungenschaften sozialistischer Prägung in Gera präsentiert. Die südamerikanischen Gäste brachten dann die üblichen verbalen Anerkennungsworte an und dankten für die Stadtführung. (In der DDR war es üblich, kommunistische Splittergruppen aus aller Welt, selbst wenn sie in ihren Heimatland verboten waren, einzuladen und als kommunistische Partei auszugeben, um zu suggerieren, dass der Kommunismus überall auf der Welt existiere, was so natürlich nicht stimmte.)
13.04.1987 Städteverbindung nach Arnheim
tädtepartnerschaften pflegte die Stadt Gera schon seit Jahrzehnten, zumeist aber mit Städten in befreundeten sozialistischen Ländern. Die Städtepartnerschaft in die Niederlande war daher ein ganz neuer Weg, den die Verantwortlichen in Gera, allen voran Oberbürgermeister Horst Pohl, zwei Jahre vor der politischen wende hier gingen. Von den kommenden politischen Umwälzungen war zu dieser Zeit noch nichts zu spüren. An diesem 13. April wurde in Gera also Stadtgeschichte geschrieben. Der Geraer Oberbürgermeister Horst Pohl und der Arnheimer Bürgermeister Mr. J. Drijber besiegelten die Partnerschaft feierlich. Seitdem bestand ein reger Austausch vor allem auf kultureller, kirchlicher und sozialer Ebene.
18.12.1987 Der Gera-Cup im Volleyball der Damen
n Gera wurde überall Reklame gemacht für den Gera-Cub im Fauen-Volleyball von 18. bis zum 20 Dezember 1887. Die Schirmherrschft für die internationale Sportveranstltung hatte Geras Oberbürgermeister Horst Pohl übernommen. Beteiligt an dem Turnier waren Vizeweltmeister Kuba, Europameister DDR, der EM-Dritte CSSR und die Nationalmannschaft der Bundesrepublik Deutschland. Das Auftaktspiel der DDR gegen Kuba wurde das 800. Länderspiel für die DDR-Auswahl und der 75. Vergleich mit den Kubanern.
15.03.1988 Ein neuer Oberbürgermeister
o lang war noch keiner im Amt in Gera. Seit 1962, also seit 26 Jahren, leitete Horst Pohl die Geschicke der Stadt Gera. Nun übergab er sein Amt an den neuen Oberbürgermeister Horst Jäger. Dieser war zuvor als Diplompädagoge tätig gewesen.
22.10.1989 Eine Kapelle in Langenberg
n der Filialgemeinde der Elisabethgemeinde Gera in Langenberg musste die baufällige Baracke abgerissen werden, welche seit 1946 als Gottesdienstraum gedient hatte. Mit viel Eigenleistung der katholischen Gemeinden und der finanziellen Unterstützung des Bonifatiuswerkes baute der Pfarrer Bernhard Sahler mit viel persönlichen Einsatz die Kapelle St. Jakobus. Bischof Joachim Reinelt weihte sie an diesem Sonntag feierlich ein und ließ dann an diesem Sonntag in Langenberg auch den Hirtenbrief verlesen, der zu den aktuellen Vorgängen im Bistum und in der DDR Stellung nahm. Manch einem war das Schreiben zu versöhnlich, den meisten Anwesenden aber auch angemessen und solidarisch. Bei der Weihe der Kapelle war auch der Oberbürgermeister Geras Horst Pohl zu Gast in Langenberg.
26.10.1989 Ein Aktenvermerk der Staatssicherheit in Gera
er "Beleites, Michael trat zum Friedensgebet in der Salvatorkirche mit auf und verlas den 20-Punkte-Forderungskatalog des Neuen Forum, der am 26.10.1989 beim Gespräch mit OB Jäger ebenfalls vorgebracht wurde." (Oberbürgermeister Horts Jäger war der Nachfolger von Horst Pohl, welcher zwischen 1966 und 1988 durchgängig Oberbürgermeister der Stadt Gera war.) [Quelle BStU MfS KD Gera Nr. 004701/2 (n) S.69]
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26.10.1989 Empfang bei Horst Jäger
u dieser Zeit war Horst Jäger, Nachfolger von Horst Pohl, Oberbürgermeister in Gera. Er hatte im Jahr zuvor den Posten übernommen, den sein Vorgänger seit 1966 ausgeübt hatte. Nachdem die ersten Oppositionsgruppen in Gera auf die Straße gegangen waren musste auch die Stadtführung offiziell von den Demonstranten Notiz nehmen. So kam es an diesem Tag zu einem Empfang bei Horst Jäger, bei dem Vertreter der Kirchen, der SPD, des Neuen Forum und des Demokratischen Aufbruchs anwesend waren. Dem Oberbürgermeister wurde ein 20-Punkte-Programm vorgelegt, welches zur Verbesserung der Lebensqualität der Bürger beitragen sollte. Auch Umweltschutz, Verkehr, Telefonversorgung, Dienstleistungen, Behörden-Bürokratismus und die Berichterstattung in der Volkswacht waren zu Themenpunkten gemacht worden. Dies Punkte galt es nun schnellst möglich umzusetzen. Vor allem wollten die Oppositionsgruppen nicht mehr als Staatsfeinde gelten, da das einen strafrechtlichen Hintergrund gehabt hätte.

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Tintenglas mit Feder
 
 
18.01.2015
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