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1300 Die Sankt Trinitatiskirche
iese bekannte Geraer Kirche wurde am Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet und kann somit als einer der ältesten Sakralbauten der Stadt bezeichnet werden.
Zusatzinformationen
1864 Die Einwohner von Leumnitz
eumnitz liegt östlich des Stadtzentrums und bildet den Ostrand der geschlossenen städtischen Bebauung Geras. Die alte Straße in Richtung Ronneburg und Altenburg (jetzt Bundesstraße 7) wird hier von der seit Anfang 2007 befahrbaren östlichen Umgehungsstraße Geras gekreuzt. Leumnitz wird 1407 als Lewbenicz erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname wird von einem slawischen Personennamen abgeleitet. Mit 1057 Einwohnern wurde es zum 1. Januar 1919 in die Stadt Gera eingemeindet. Die bekanntesten Persönlichkeiten des Geraer stadtteils waren Hermann Ampach (1829 - 1903), Reichstags- und Landtagsabgeordneter und Helene Fleischer (11. Juni 1899 in Leumnitz - 26. Juni 1941 in Stadtroda), KPD-Reichstagsabgeordnete und NS-Widerstandskämpferin. Im Jahr 1864 hatte der kleine Ort 354 Einwohner.
30.11.1875 Das Hospital im Ostviertel
n diesem Tag wurde im Geraer Ostviertel das neue Hospital eingeweiht. Schon in der Bauphase erhielt die Straße dort am 23. September 1875 den Namen "Hospitalstraße". Diese neue Heileinrichtung sollte die Hospitäler "St Wolfgang" und "Beatae Mariae Virginis" an der Sankt Trinitatiskirche ersetzen. Aus dem Hospital wurde später das "Helene Fleischer Heim" und die "Hospitalstraße" erhielt den Namen von Karl Liebknecht.
11.06.1899 Helene Fleischer geboren
elene Fleischer war Textilarbeiterin und arbeitete von 1920-1930 in der Textilfärberei von Louis Hirsch. Sie war erst in der SPD und danach in der KPD aktiv, und wurde als Betriebsratsmitglied der Firma Hirsch am 31. Juli 1932 in den Thüringer Landtag gewählt und am 6. November auch in den Berliner Reichstag. Nach jahrelangem Zuchthaus in der Nazi-Zeit, Tuberkuloseerkrankung und Aufenthalt im KZ Mohringen wurde sie wieder politisch aktiv. Nach erneuter Verhaftung im Jahr 1941 wurde sie in der Psychiatrischen Landesheilanstalten Stadtroda am 26. Juni 1941 ermordet.
1919 Die Einwohner von Leumnitz
eumnitz liegt östlich des Stadtzentrums und bildet den Ostrand der geschlossenen städtischen Bebauung Geras. Die alte Straße in Richtung Ronneburg und Altenburg (jetzt Bundesstraße 7) wird hier von der seit Anfang 2007 befahrbaren östlichen Umgehungsstraße Geras gekreuzt. Leumnitz wird 1407 als Lewbenicz erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname wird von einem slawischen Personennamen abgeleitet. Mit 1057 Einwohnern wurde es zum 1. Januar 1919 in die Stadt Gera eingemeindet. Die bekanntesten Persönlichkeiten des Geraer stadtteils waren Hermann Ampach (1829 - 1903), Reichstags- und Landtagsabgeordneter und Helene Fleischer (11. Juni 1899 in Leumnitz - 26. Juni 1941 in Stadtroda), KPD-Reichstagsabgeordnete und NS-Widerstandskämpferin. Im Jahr 1864 hatte der kleine Ort 354 Einwohner. im Jahr 1919 waren es schon 1074 Einwohner.
1920 Der rote Färber
ach dem Ende des Ersten Weltkriegs war die Geraer KPD bei der Arbeiterschaft auf dem Vormarsch. In der Firma Hirsch, später der VEB Modedruck, entstand nach 1920 eine Zeitung der Betriebszelle der KPD (Kommunistische Partei Deutschlands) mit dem Namen "Der rote Färber". Mitorganisatorin der Zeitung war Helene Fleischer. (Helene Fleischer, geb. am 11.Juni 1899 war Textilarbeiterin und von 1920-1930 in der Textilfärberei von Louis Hirsch beschäftigt. Sie war erst in der SPD und danach in der KPD aktiv, und wurde als Betriebsratsmitglied der Firma Hirsch am 31. Juli 1932 in den Thüringer Landtag gewählt und am 6. November auch in den Berliner Reichstag. Nach jahrelangem Zuchthaus, Tuberkuloseerkrankung und Aufenthalt im KZ Mohringen wurde sie wieder politisch aktiv. Nach erneuter Verhaftung im Jahr 1941 wurde sie in der Psychiatrischen Landesheilanstalten Stadtroda am 26. Juni desselben Jahres ermordet.)
12.1923 Streiks in der Geraer Textilindustrie
u Ende des Jahres 1923 kam es in Gera zu massiven Streiks in der Textilindustrie, dem industriellen Herz der Stadt. Die Arbeiter der Spinnereien in Zwötzen und Liebschwitz legten die Arbeit nieder, wie auch die Angestellten der Firma Feistkorn in den Betriebsteilen in Debschwitz und am Stadtgraben. Zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Streikbewegung gehörten Helene Fleischer (1899-1941) und Meta Böhnert (1890-1934).
1933 Die Geraer Haftanstalt
ie Nationalsozialistische Diktatur war ein Wechsel vom Rechtsstaat der Weimarer Republik zum Polizeistaat. Die Staatspolizei konnte Leute inhaftieren und in Konzentrationslager bringen. Die Justiz setzte Hitlers Vorstellung von "Recht" um. Die meisten politisch Inhaftierten kamen in Gestapo-Zellen, einige ins Gerichtsgefängnis.Die dafür benötigte Haftanstalt war in den 1870er Jahren in der Geraer Innenstadt im späteren Amthordurchgang errichtet worden.

Zusatzinformationen
13.01.1934 Die Gestapo verhaftete Helene Fleischer
elene Fleischer (geborene Lätzsch, geb. am 11. Juni 1899 in Leumnitz bei Gera und verst. am 26. Juni 1941 in Stadtroda) war eine deutsche kommunistische Politikerin und Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus. Sie war Textilarbeiterin von Beruf und schloss sich 1919 der SPD an. Im Jahr 1923 wechselte sie zur KPD. Sie war seit 1924 Mitglied der KPD-Unterbezirksleitung sowie Mitglied eines Betriebsrates. 1931 wurde sie in den Thüringer Landtag, sowie im Juli und November 1932 in den Deutschen Reichstag gewählt. Seit 1933 arbeitete sie unter dem Decknamen "Hilde" als illegale Instrukteurin ihrer Partei in mehreren Thüringer Kreisgebieten. Am 13. Januar 1934 verhaftet die Gestapo Fleischer in ihrer Apoldaer Wohnung. Im Mai 1934 vom Oberlandesgericht Jena wegen "Hochverrats" zu drei Jahren Haft verurteilt, wurde sie in Gräfentonna und Hohenleuben inhaftiert und im Mai 1937 in das Frauen-KZ Moringen überstellt. Gesundheitlich schwer angeschlagen arbeitete Fleischer nach ihrer Entlassung 1938 in der Gera-Greizer Kammgarnspinnerei. Im Februar 1941 wurde sie erneut verhaftet und im Mai 1941 nach schweren Misshandlungen vom Gefängnis Gera in die Landesheilanstalt Stadtroda verbracht. Fleischer, der zuvor "schwere Schizophrenie und Lungentuberkulose" diagnostiziert wurde, verstarb dort unter nicht geklärten Umständen am 26. Juni 1941 in der von Rosemarie Albrecht geleiteten Frauenabteilung. Der Verdacht ist begründet, dass sie dort ein Opfer der nationalsozialistischen Krankenmorde wurde. In Gera erinnert noch heute ein Straßenname an die Widerstandskämpferin. Seit 1992 erinnert in Berlin in der Nähe des Reichstags eine der 96 Gedenktafeln für von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete an Fleischer. (Professor Rosemarie Albrecht war zu Zeiten der DDR mit dem Titel "verdiente Ärztin des Volkes" bedacht worden. Nach der politischen Wende von 1989/90 wurde ihr Wirken in Stadtroda kritisch betrachtet.)
26.06.1941 Helene Fleischer verstorben
elene Fleischer war eine in Gera/Leumnitz am 11. Juni 1899 geborene Widerstandskämpferin gegen das Nazi-Regime und wurde nur 43 Jahre alt. Die Umstände ihres frühen Todes wurden nie ganz geklärt. Helene Fleischer, der zuvor "schwere Schizophrenie und Lungentuberkulose" diagnostiziert wurde, verstarb in der Heilanstalt in Stadtroda am 26. Juni 1941 in der von Rosemarie Albrecht geleiteten Frauenabteilung. Der Verdacht ist begründet, dass sie dort ein Opfer der nationalsozialistischen Krankenmorde wurde. Frau Professor Rosemarie Albrecht (1915-2008) war eine begnadete Operateurin, aber augenscheinlich auch in das menschenverachtende Euthanasie-Programm der Nationalsozialisten verstrickt. Im Februar 2005, drei Jahre vor dem Tod der Ärztin, sah das Geraer Landgericht keine Veranlassung, ein Strafverfahren gegen sie in die Wege zu leiten. Wahrscheinlich auch auf Grund des hohen Alters von Rosemarie Albrecht.
05.1945 Widerständler in Gera
u den Stätten des Geraer Widerstandes gegen die Nationalsozialisten gehörten unter anderem: Die Praxis von Dr. med. Kurt Gröbe. Er behandelte unter anderem auch Helene Fleischer während ihrer Untergrundzeit und Dr. med Schäfer half seiner Krankenschwester Elsbeth Meißgeier, welche im sozialdemokratischen Widerstand aktiv war. Darüber hinaus waren weiter Ärzte Unterstützer des Widerstandes zu dieser Zeit. Zu diesen Ärzten gehörten Dr. Kurt Donath, Dr. Walter Mittelstädt, Dr. Klaus Rauh, der Geheime Sanitätsrat Dr. Hermann Schomburg, welcher jüdische Bürger trotz Strafandrohung behandelte und Dr. Sichert. Dr. Klaus Rauh kam für sein mutiges Handeln ins Konzentrationslager Sachsenhausen. Dr. Kurt Donath wurde denunziert, wegen "Wehrkraftzersetzung" verhaftet und 1945 im Konzentrationslager Buchenwald ermordet.
30.07.1946 Die Helene Fleischer Straße
erade einmal 16 Jahre war es her, da hatte man den Bereich zwischen der Berliner Straße und dem Mendelssohnweg in Straßburger Straße benannt um an die im Ersten Weltkrieg an Frankreich verlorene Stadt zu erinnern. Nun hieß sie "Helene-Fleischer-Straße". Helene Fleischer (1899-1941) war einst KPD-Mitglied und war in der Landesheilanstalt in Stadtroda ermordet worden.
04.06.1981 Noch ein neuer Schulname
m Juni 1981 wurde an die 27. Polytechnische Oberschule (POS) in Gera Lusan der Name "Helene Fleischer" verliehen. Ein Altenheim in der östlichen Vorstadt trug diesen Namen ebenfalls. (Helene Fleischer (1899-1941) war Reichtstagsabgeodnete der KPD und Gewerkschafterin in der Geraer Textilindustrie. Sie wurde in der Heilanstalt in Stadtroda von den Nazis ermordet.)

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18.01.2015
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