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Chronik - Artikel von Beginn bis 1999
 
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Ihre Suche nach Heinrichsbrücke erbrachte folgende Ergebnisse.
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1594 Bei der großen Brücke
o hieß die spätere "Heinrichsbrücke" zu Ende des 16. Jahrhunderts und umfasste den gesamten Bereich der die Brücke mit umgab. 1585 war die erste Brücke über die Elster überhaupt erst entstanden. Die Brücke bildete die Hauptverkehrsverbindung, die sämtlichen Verkehr in Richtung Westen lenkte. Später wurde das Bauwerk mehrfach durch Hochwasser und heftigen winterlichen Eisgang beschädigt oder zerstört. Der erste Steinbau an dieser Stelle wurde 1840 dem Verkehr übergeben.
1619 Hochwasser in Gera
n diesem Jahr überschwemmte ein Hochwasser der Elster große Teile der Umgebung von Gera und den Friedhof. Das Wasser reichte bis zum Leichensteg, der späteren Gerbergasse. In neuerer Zeit wäre das so, als wenn das Wasser von der Heinrichsbrücke bis zum Stadtmuseum vorgedrungen wäre. Am Rutheneum (später Goethegymnasium) war Gera zu dieser Zeit zu Ende, dort, am Badertor, begann die Vorstadt.
1626 Die Bauern trauten sich nicht in die Stadt
n Gera wütete die Pest wieder einmal und darum wurden die Wochenmärkte, die sehr wichtig waren für die Versorgung der Geraer Bevölkerung, wieder vor die Tore der pestverseuchten Stadt verlegt. An der "Großen Brücke" (Heinrichsbrücke) und an der "Gebind" (Clara-Zetkin-Straße) wurden die Märkte abgehalten, da sich die Bauern der Umgebung nicht mehr nach Gera herein getrauten.
10.08.1662 Fischerei in Gera
ie Stadt Gera tauschte mit der Landesherrschft ihr im Jahr 1495 mit dem Rittergut Pöppeln erworbenes Fischwasser in der Elster in der Länge von 2.652 Ellen betragend, gegen 1.404 Ellen landesherrschaftlichen Mühlgrabenwasser, ein Stück Debschwitzer Elsterwasser von 468 Ellen und ein Kuppelwasser von 624 Ellen. Die Stadt empfing für die Belassung der Fischerei oberhalb der Heinrichsbrücke überdies jährlich 1 Zentner (50 Kilogramm) Karpfen. (Mit Kuppelwasser war ein Fischereiwasser gemeint, das nur anteilig genutzt werden durfte und eine Elle maß zu dieser Zeit etwa 50 Zentimeter und war eines der ältesten Naturmaße. Eine Unterarmlänge.)
1724 Ein Brückenneubau
era bekam in diesem Jahr eine neue Brücke über die Elster. Die Stadt hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht so viele Verkehrswege, Straße und Brücken, schon gar nicht über die Elster. Daher bekam das Bauwerk anfangs den Namen Elsterbrücke und war unverwechselbar für die Geraer im 18. Jahrhundert. Später wurde es die Heinrichsbrücke.
10.12.1760 20 Wochen lang die Preußen am Hals
om 10 Dezember an, für immerhin 20 Wochen, war die Stadt Gera wieder stark von preußischen Truppen frequentiert, die hier einquartiert waren. Schlimm für die Geraer war, dass die Kaufleute und Beamte als Geiseln mit schleppten. Jenseits der Heinrichsbrücke und im Stadtwald wurden Verschanzungen angelegt. Die am Stadtwald war noch zu Beginn des 20 Jahrhunderts gegenüber der Wüstung Vollersdorf auszumachen.
1761 Die Geraer halfen den Soldaten
ie preußischen Soldaten legten auf so gut wie allen Wegen, besonders aber an vielen Stellen im Geraer Stadtwald, Verschanzungen an. Die Geraer Bürger mussten den Truppen auch noch dabei helfen, wo sie doch unter den einquartierten Soldaten schon genug zu leiden hatten. Die alte Allee mit Kastanienbäumen vom Badertor, am Rutheneum, dem späteren Goethegymnasium, bis zur Heinrichsbrücke,angelegt im Jahr 1704, wurde von den Preußen gefällt und für einem Verhau am Eingang zur Wiesestraße verwandt.
02.1784 Zerstörungen durch schweren Eisgang
as Hochwasser und der schwere Eisgang auf der Elster machte den Geraern zu dieser Zeit schwer zu schaffen. Die Holzbrücke in Wünschendorf war dem Eis schon zum Opfer gefallen und auch die Heinrichsbrücke, eine wichtige Geraer Verkehrsverbindung, wurde fast vollständig zerstört.
03.1784 Einen Umweg in Kauf genommen
m Februar 1784 hatte Eisgang und Hochwasser die Heinrichsbrücke in Gera, eine der wichtigsten Handelsverbindungen der Stadt, zerstört und unpassierbar gemacht. Die Fuhrleute und fahrenden Händler, welche zur Zeit der Leipziger Messe auf der Nürnberg-Leipziger Messestraße durch Gera unterwegs waren, mussten daher einen unliebsamen Umweg über den Hainberg in Untermhaus nehmen.
27.01.1789 Eisfahrt mit Hochwasser
er Januar brachte erst Eis auf der Elster und dann Hochwasser in der Innenstadt. Das Wasser der Elster aus Richtung der Heinrichsbrücke kommend, lief beim Leichensteg, die Gegend war später zwischen Goethegymnasium und dem Gastronom zu finden, wieder in den noch offenen Mühlgraben. Im Küchengarten stand das Wasser gar 2 Ellen (knapp einen Meter) hoch. Dabei hatte sich Gera gerade erst von dem großen Stadtbrand von 1780 einigermaßen erholt.
1838 Baubeginn der Heinrichsbrücke
n dieser Stelle an der Elster war schon vor 1838 ein Übergang zu finden, welcher ab 1594 mit "bei der großen Brücke" bezeichnet wurde. Nun hatte die Stadt Gera den ersten Steinbau geplant und in Angriff genommen, da die Vorgängerbauten dem Hochwasser und dem Eisgang viel zu häufig zum Opfer gefallen waren. Zwei Jahre war man mit dem Bauwerk beschäftigt, bis es 1840 feierlich eingeweiht worden war.
1874 Das Einnehmerhaus in Gera
as sogenannte Einnehmerhaus, die spätere Ratsförsterei von Gera, wurde an der Nordseite der bekannten Heinrichsbrücke errichtet. Außerdem wurden die letzten Gatter am Weidaer- und am Klotztor beseitigt.
1896 Fußwege für die Heinrichsbrücke
m Jahr 1892 war Gera, nach Halle/Saale, die zweite Stadt Deutschlands, welche eine Straßenbahn im Nahverkehr eingesetzt hatte. Die Straßenbahn befuhr zu Beginn ihrer Inbetriebnahme schon über die Heinrichsbrücke. Dem Verkehrsaufkommen Rechnung tragend, wurde im Jahr 1896 eine Verbreiterung der Brücke vorgenommen und an beiden Seiten wurden Fußwege aus Holz angebracht.
07.1896 Baumaßnahmen an der Heinrichsbrücke
n der Geraer Heinrichsbrücke über der Elster wurden wichtige verkehrstechnische Baumaßnahmen abgeschlossen. Die Verbreiterung der Brücke durch zwei seitliche Fußwege auf sogenannten hölzernen Sprengwerken war nun vollendet.
01.08.1903 Straßenbahnpendelverkehr
uf der Straßenbahnstrecke Preußischen Bahnhof-Roßplatz und Heinrichsbrücke-Debschwitz wurde an diesem Tag der Pendelverkehr eingeführt.
1905 Die Zeugen Jehovas in Gera
ach Gera kamen die ersten Zeugen Jehovas, sie entstanden in den 1870er Jahren in den USA durch einen von Charles Taze Russell ins Leben gerufenen Bibelleserkreis, um 1905. Bereits 1914 wurden erste Flugblätter gegen sie gedruckt und den Behörden zur Genehmigung vorgelegt. Ab den 1920er Jahren hatten die Bibelforscher in Gera einen verstärkten Zuwachs an Mitgliedern. Schließlich wurden die Zeugen Jehovas 1933 wegen ihrer Einstellung zu Politik und Gesellschaft verboten und sogar verfolgt, verhaftet und zum Tode verurteilt. Nur drei Geraer Opfer des nationalsozialistischen Terrors sind bisher bekannt. In der DDR wurden die Zeugen Jehovas wegen Spionageverdachts im Jahre 1950 verboten. Wieder wurden Mitglieder verurteilt und verhaftet, so auch in Gera der Kreisaufseher Hermann Scheffel, der Ortsgruppendiener Böhme, der Bad Köstritzer Gruppendiener Seyfarth und zirka 10 weitere Geraer Mitglieder. Ab 1986 wurden die Zeugen Jehovas in der DDR allmählich geduldet. In Gera hatte die Religionsgemeinschaft in den 1980er Jahren etwa 250 Mitglieder; in der gesamten DDR waren es rund 20 000. Nachdem die Zeugen Jehovas Anfang 1990 in der DDR wieder zugelassen waren, konnten sie auch in Gera wieder Versammlungen abhalten. Meist trafen sie sich in der Gaststätte "Heinrichsbrücke", im "Comma" oder in anderen Klubs und auch in Schulen. 1998 errichteten die Zeugen Jehovas am Rande des Gewerbegebietes Tinz in der Heinrich-Leo-Straße ihren Königreichssaal mit einem Versammlungsraum mit 180 Sitzplätzen, einer Bibliothek und Schulungsräumen. 2011 hatten die Zeugen Jehovas in Gera rund 350 Anhänger.
05.05.1907 Die Glaserinnung tagte in Gera
er 26. Bezirkstag des Verbandes der Glaserinnungen Thüringens trat an diesem Tag im Etablissement „Heinrichsbrücke“zusammen. Dieses Etablissement, diente zu dieser Zeit oftmals als Tagungsort verschiedener Verbände.
17.10.1909 Eine Eisenbahnunterführung
ie Einweihung der Eisenbahnunterführung an der Heinrichsbrücke erfolgte an diesem Tag um 12 Uhr mittags. In den Jahren 1909 bis 1911 wurden die durch Gera verlaufenden Eisenbahnen höher gelegt, wodurch die beschrankten Bahnübergänge entfielen.
1911 Die neue Heinrichsbrücke in Gera
n den Jahren 1838 bis 1840 wurde die Heinrichsbrücke erstmals als Steinbau errichtet. Nun wurde in einer zweijährigen Bauzeit bis 1912 die alte Brücke durch einen wesentlich tragbaren Bau aus Stahlbetonbögen ersetzt. Nach mehr als 8 Jahrzehnten beeinträchtigten dann Risse die Tragfähigkeit des Bauwerks, was zum Anlass genommen wurde, die Brücke abermals durch einen Neubau zu ersetzten.
11.1911 Umgestaltung der Wirtschaftsräume
m Hotel „Zum schwarzen Bären“ ließ der Hotelier Georg Fischer einen Teil der Wirtschaftsräume umgestalten. Es entstanden in den Räumlichkeiten mehrere Weinstuben. Der Umbau und die Ausstattung der Räume lagen in den Händen des Architekten  Kurt Jahn. Etwa zur gleichen Zeitpunkt wurde auch die Gaststätte „Heinrichsbrücke“, ein bekannter Versammlungssaal der Stadt, nach Um- und  Neubau mit einem Konzert des Männergesangsvereins „Liederkranz“ wieder eröffnet.
27.01.1912 Der erste Verkehr auf der neuen Heinrichsbrücke
ie von der Firma Wolle aus dem sächsischen Leipzig erbaute Heinrichsbrücke über die Elster war nun soweit fertig gestellt, das der Straßenverkehr über sie geleitet werden konnte. Die hölzerne Aushilfsbrücke wurde außer Gebrauch gesetzt. Am 14. Juni 1911 war der Bau dieser Notbrücke begonnen, welche am 11. Juli vollendet wurde. Am 17. August begannen die Bauarbeiter dann mit dem Betonieren der neuen Brücke. Eine Urkunde zur Erinnerung an den Brückenbau wurde der südöstlichen Ecke des Brückenlagers eingeführt. Die Baukosten beliefen sich auf 140.000 Mark. Stadtbaurat Adolf Marsch wurde auf der Mitte der Nordseite der Brücke mit Monokel im Auge als Scherz der Steinmetze bildlich dargestellt.
1918 Otto Karl Siermann verstorben
tto Karl Siermann war kein geborener Geraer, sondern kam in den 1880er Jahren in die Stadt. Er hatte zuvor einen Meisterabschluss im Maurer- und Zimmererhandwerk gemacht. Kurz vor der Wende zum 20. Jahrhundert wurde er Mitglied im Geraer Baugewerkeverein und führt danach einige Bauaufträge für die Stadt Gera aus. Als in Gera die Heinrichsbrücke neu gebaut wurde, errichtet seine Firma einen hölzernen Fußgängersteg als Provisorium während der Brückenbauzeit. Zumeist war Siermann aber auf dem Privatsektor unterwegs. Zur gleichen Zeit baute er sich in der Spoerlstraße, der späteren Prof. Simmel-Straße, selbst eine Villa. Als Otto Karl Siermann 1918 verstarb wurde seine Witwe Eigentümerin des Anwesens, welches bis in die Neuzeit des 21. Jahrhunderts erhalten geblieben ist.
04.07.1921 Jubiläum des Frauenvereins
er Vaterländische Frauenverein beging sein 50jähriges Jubiläum im Saal der „Heinrichsbrücke“. Das Etablissement "Heinrichsbrücke" dient schon in der Vergangenheit oftmals Vereinen als Tagungsort.
20.08.1921 Aquarienausstellung
n der „Heinrichsbrücke“ war vom 20.08 bis zum 25.08. die Aquarienausstellung zu sehen. In zwei Zimmern waren Aquarien aufgestellt, die Fische aus unseren Flüssen, Teichen und Seen, wie Schleierfische, Sonnenfische, Labyrinthfische, Barben aller Gattungen, Schwertträger, Maulbrüter, Salmler, oder auch Zahnkarpfen in ihrem Lebensraum zeigten.
11.10.1925 Einweihung des Keglerheims
us Anlass der Einweihung des neuen Keglerheims an der „Heinrichsbrücke“ fand eine Keglersportwoche in Gera statt.
30.05.1926 Ausstellung in der Heinrichsbrücke
ie Kolonial- und Marineausstellung, welche vom 30. Mai bis zum 6. Juni in der Geraer "Heinrichsbrücke" stattfand, zog zahlreiche interessierte Besucher an. Deutschland hatte viele Jahre Kolonien, zum Beispiel in Afrika, und die Exotik der Wahren aus den Kolonien waren für viele Gera sehr interessant, da sie den "schwarzen" Kontinent nur aus Büchern und dem Atlas kannten.
08.04.1930 Vortrag von Wilhelm Filchner in Gera
r. Wilhelm Filchner (13.09.1877-07.05.1957) war ein zu dieser Zeit sehr bekannter Forschungsreisender, welcher vor allem Zentralasien und die Südpolargebiete kannte und Vorträge darüber hielt. An diesem Tag sprach er in Gera im großen Saal des Etablissements "Heinrichsbrücke" über seine Tibetreise aus dem Jahr 1925 bis 1928. Für die Menschen der 1920er und 1930er Jahre war ein Land wie Tibet noch unerreichbarer als in späteren Zeiten und daher die Faszination ungleich höher. Die Menschen sahen erstmals Bilder aus einer ihnen völlig unbekannten und fremden Welt.
12.07.1930 Hitler wurde offiziell Deutscher
uf dem Geraer NSDAP-Gauparteitag im Etablissement "Heinrichsbrücke" übergab Innen- und Bildungsminister Dr. Wilhelm Frick Adolf Hitler, ohne die dafür vorgeschriebene Verfahrensweise überhaupt zu beachten, die Ernennungsurkunde zum Gendameriekommissar. Diese sollte den Österreicher Adolf Hitler nun "endlich" zum deutschen Staatsbürger machen. Um etwaigen Zweiflern an der Durchführbarkeit diese Aktion die Argumente zu nehmen, wurde die Urkunde danach zerrissen und vernichtet, als hätte es sie nie gegeben. Es sollte nur im Nachhinein historisch keinen Zweifel am "Deutschtum" Hitlers geben, auch ohne das Vorhandensein der Ernennungsurkunde.
05.09.1931 Gauparteitag der Nazis
dolf Hitler kam anlässlich des 7. Gauparteitages vom 05.09. und 06.09. 1931 nach Gera. Hitler hielt eine Rede auf dem Geraer Marktplatz. Die „Geraer Zeitung meldet dazu, das sich 13.000 Hitleranhänger zu einem Propagandamarsch zusammen gefunden haben. Zum „Gaukongress“ sprachen an der „Heinrichsbrücke“ unter anderem Adolf Hitler, Fritz Sauckel und Doktor Frick.
06.02.1933 In der Geraer Presse war zu lesen
us den "Geraer Nachrichten" entnommen: " Zum Schutz des deutschen Volkes! Preußenlandtag wird zwangsweise aufgelöst...Auftakt neuer Wahlkampf...Wahlkundgebung der NSDAP am 8. Februar 1933 im Saale der Heinrichsbrücke..." Die neuen Machthaber offenbarten so langsam ihr wahres Gesicht.
10.02.1933 Kommunisten wurden nicht mehr geduldet
n den "Geraer Nachrichten" vom 11. Februar war zu lesen, dass eine öffentliche Versammlung der KPD (Kommunistische Partei Deutschlands) im bekannten Geraer Etablissement "Heinrichsbrücke" von der Polizei aufgelöst worden war. Begründet wurde die Maßnahme damit, dass einer der Redner in seinen Ausführungen gegen die Bestimmungen der sogenannten Notverordnung vom 4. Februar 1933 verstoßen hatte. Die Räumung des Saales ging, untypisch für die Nazi-Zeit, ohne Zwischenfälle vonstatten.
14.05.1936 Ausstellung in der "Heinrichsbrücke"
n der „Heinrichsbrücke“ wurde die Ausstellung „Leben und Gesundheit“ des Deutschen- Hygiene- Museums Dresden eröffnet.
1938 Offizielle Parkmöglichkeiten anno 1938
s gab in Gera noch nicht so viele Fahrzeuge und so waren die Parkplatzprobleme noch nicht so gravierend wie in späteren Zeiten. Parken konnte man am Markt, am Franz-Seldte-Platz (später die Gegend zwischen der Breitscheidstraße und dem KuK), an der oberen und der unteren Sorge, in der de-Smit-Straße, am Adolf-Hitler-Platz (später der Puschkinplatz), in der Humboldtstraße, in der Hindenburgstraße (später die Ernst-Toller-Straße), in der Amthorstraße, in der Neuen Straße, in der Neustadt und an der Heinrichsbrücke. Der Rest war Autofrei.
12.05.1944 Die Luftangriffe auf Gera
ei einem Luftangriff auf Gera wurden beim Abwurf von etwa 300 Bomben 85 Menschen getötet. Die Bahnanlagen von Zwötzen bis zur Neuen Straße wurden schwer beschädigt, die Lazarette im Stadtgraben, Heinrichsbrücke und Harnischs Garten wurden schwer getroffen.
Die Zigarettenfabrik Wiebrecht & Hauschild und die Speditionsfirma Oetzmann & Weyrauch wurden auch ein Raub der Flammen.
Die Fabriken Weißflog, Kurt Häßner und Wesselmann Bohrer sowie das Evangelisch- Lutherische- Gemeindehaus in der Talstraße 30 wurden ebenfalls schwer beschädigt.
13.04.1945 Der Evakuierungsmarsch
n den frühen Morgenstunden ereichte der Evakuierungsmarsch der Buchenwaldhäftlinge Gera.
Zusatzinformationen
04.08.1950 Die Josef-Stalin-Brücke in Gera
ie Regierung der DDR war zu dieser Zeit sehr stalinistisch eingestellt und machte um den Sowjet-Diktator einen großen Personenkult. Überall in der Republik, also auch in Gera, wurden Straßen, Gebäude, Plätze, Brücken und weiter Einrichtungen nach Josef Stalin (21.12.1879-05.03.1953) benannt. In Gera gab es eine Josef-Stalin-Straße (seit dem 30.12.1949 die ehemalige und ab 01.03.1991 die spätere Heinrichstraße) und nun wurde die bekannte Heinrichsbrücke in Josef-Stalin-Brücke umbenannt. Während der sogenannten "Entstalinisierung" in den 1960er Jahren erhielt die Brücke die Bezeichnung Debschwitzer Brücke.
08.07.1954 Das Hochwasser in Heinrichsgrün
n der Zeit zwischen dem 7. und dem 8. Juli 1954 wurde der Pöppelner Steg im Geraer Stadtteil Heinrichsgrün durch die anströmenden Hochwasserfluten weg gerissen. Damit war Heinrichsgrün nur noch über die Heinrichsbrücke oder durch Untermhaus erreichbar. Später wurde eine Behelfsbrücke errichtet.
25.07.1958 Ein neuer Chor
ie Geraer Sängervereinigung "Chor der Bergarbeiter" gründete sich in der Stadt. Das Domizil des Chores war über lange Zeit das traditionsreiche "Bergarbeiterkulturhaus" an der Heinrichsbrücke.
17.11.1961 Brückennamenswirrwarr
m Jahr 1950 war sie in "Stalinbrücke" umbenannt worden. Nun wurde die "Stalinstraße" in "Straße der Republik" umbenannt und die Brücke war namenlos geworden. Gemeint ist natürlich die "Heinrichsbrücke", welche mehrfach umbenannt worden
 
          1594 die "Große Brücke"
21.07.1840 die "Heinrichsbrücke"
04.08.1950 die "Joseph-Stalin-Brücke"
23.05.1962 die "Debschwitzer Brücke"
14.11.1962 die "Elsterbrücke"
31.03.1991 die "Heinrichsbrücke"
26.10.1997 Für den Straßenbahnverkehr freigegeben
in Teilstück der neuen Heinrichsbrücke wurde an diesem Tag für den Geraer Straßenbahnverkehr freigegeben. Die Straßenbahn hatte damit eine eigene Fahrspur erhalten. Am 1. Dezember wurde dann die alte Heinrichsbrücke abgerissen und mit dem Bau der Brücke für den übrigen Verkehr wurde begonnen.
15.10.1998 Die neue Heinrichbrücke
ie neuerbaute Heinrichsbrücke wurde nun für den Geraer Verkehr freigegeben. sie war seit je her eine wichtige Verbindungsader der Innenstadt mit den Stadtteilen Heinrichsgrün und später auch Lusan, als der Ort als Neubaustadtteil ab 1972 entstand. Außerdem gelangte man über die Brücke auch zum städtischen Krankenhaus und in weitere Geraer Ortsteile.

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18.01.2015
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