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Chronik - Artikel von Beginn bis 1999
 
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18.08.1898 Fritz Gießner geboren
ritz Gießner erlernte den Beruf eines Eisendrehers in der Geraer Schleifmaschinenfabrik Gebrüder Weißker. Er war schon früh gewerkschaftlich organisiert und 1919 eines der Gründungsmitglieder der KPD-Ortsgruppe Gera. Ab 1932 war er im Geraer Gemeinderat tätig. Als Kommunist wurde er in der Nazi-Zeit mehrfach verhaftet. Fritz Gießner gehörte zu den überlebenden des KZ Buchenwald. Am 25. Mai 1945 wurde er Bürgermeister in Gera. Am 29. August 1949 wurde er Landrat, danach Kreisvolkshochschuldirektor und Bürgermeister in Nordhausen. Zu seinem 75. Geburtstag wurde er Ehrenbürger von Nordhausen. Er starb am 31. Mai 1976 ebenfalls in Nordhausen.
Zusatzinformationen
09.1929 Zwei ehemalige KPD-Abgeordnete
achdem im September des Jahres die KPD-Abgeordneten Hermann Schulze jun. Und Fritz Gießner zur KPD übergetreten waren, löste sich die kommunistische Stadtratsfraktion auf.
22.08.1944 Verhaftungen in Gera nach dem Attentat
ach dem missglückten Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 wurden in Gera im Rahmen der Aktion "Gewitter" folgende Personen von den Machthabern in Haft genommen. Dr. Arno Barth, Hermann Drechsler, Ernst Heyer, Rudolf Jungmann, Fritz Roth, Walter Schmidt, Anna Schneider, Maria Trögel und Paul Wetzel von der SPD; Willy Bröter, Arno Freitag, Fritz Gießner, Walter Karthe, Helene Keiling und Matthias Zanker von der KPD. Die Männer wurden in das Konzentrationslager Buchenwald und die Frauen in das Konzentrationslager Ravensbrück verschleppt.
21.07.1945 Gießner übernahm die Vertretung
r. Rudolf Paul als neu gewählter Präsident des Landes Thüringen übertrug an diesem Nachkriegstag dem ersten Beigeordneten der Stadt Gera, Fritz Gießner, die Vertretung des Oberbürgermeisters mit der Amtsbezeichnung Bürgermeister.
29.06.1946 Eine Rede zur Schulpolitik
ritz Gießner, zu dieser Zeit unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges Bürgermeister in Gera, hielt in der Ostvorstädtischen Turnhalle in der Bauvereinstraße eine Rede zur Situation der Geraer Schulen. Er kam zu den Schluss, dass von den 23 Geraer Schulen sieben wegen Zerstörung oder Lazarettbetreuung Kriegsversehrter noch nicht wieder in den Betrieb genommen werden konnten. Von den anderen 16 Schuleinrichtungen der Stadt waren elf Volksschulen, zwei höhere Schulen, eine Mädchenberufsschule, eine Knabenberufsschule und eine Hilfsschule. Die Schillerschule diente zum Beispiel noch als Lazarett. Gießner erläuterte in seiner Rede das Vorhaben, die gerade entstandene pädagogische Fachschule am 1. September in den Schulbetrieb zu übernehmen und 500 Neulehrer für den Stadt- und Landkreis Gera einzustellen.
07.01.1987 Die Fritz Gießner Straße
n diesem Tag wurde im Geraer Neubaustadtteil Bieblach-Ost eine Straße in Fritz-Gießner-Straße benannt. Fritz Gießner (18.08.1898-31.05.1976) war Eisendreher von Beruf und hatte 1919 zu den Mitbegründern der KPD in Gera gehört.

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18.01.2015
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