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Chronik - Artikel von Beginn bis 1999
 
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1933 Die Geraer Haftanstalt
ie Nationalsozialistische Diktatur war ein Wechsel vom Rechtsstaat der Weimarer Republik zum Polizeistaat. Die Staatspolizei konnte Leute inhaftieren und in Konzentrationslager bringen. Die Justiz setzte Hitlers Vorstellung von "Recht" um. Die meisten politisch Inhaftierten kamen in Gestapo-Zellen, einige ins Gerichtsgefängnis.Die dafür benötigte Haftanstalt war in den 1870er Jahren in der Geraer Innenstadt im späteren Amthordurchgang errichtet worden.

Zusatzinformationen
02.03.1933 Schutzhaft für die Gegner
n ganz Thüringen waren mehr als 1000 KPD-Anhänger, unter ihnen auch Reichstags- und Landtagsabgeordnete aus Gründen der "Staatssicherheit" in "Schutzhaft" genommen und bis zu diesem Tag verhaftet. Zu den 23 namentlich bekannten Nazigegnern gehörten die drei KPD-Stadträte Meta Böhnert, Max Keppel und Fritz Gäbler, welcher auch Landtagsabgeordneter war. Sie wurden in das Gerichtsgefängnis in der Geraer Amthorstraße verbracht. Da die bestehenden Polizei- und Justizgefängnisse für eine solche Anzahl von Häftlingen nicht ausgelegt waren, wurde zeitgleich auf dem Flugplatz Nohra bei Weimar ein Konzentrationslager behelfsmäßig eingerichtet.
1946 Die Fritz Gäbler Straße in Liebschwitz
chon zu Lebzeiten von Fritz Gäbler (1897-1974) wurde in Gera nach dem Kommunisten eine Straße benannt. Dafür hatte man die Siedlungsstraße "Spinnerei-Anbau" in "Fritz-Gäbler-Straße" umbenannt. Der Aktivist der ersten Stunde war maßgeblich daran beteiligt, das die SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) eine moskauhörige Partei wurde. Den Zweiten Weltkrieg hatte er im Zuchthaus verbracht. Noch 1987 hatte ihn die DDR mit einer Briefmarke geehrt.
01.03.1991 Hinter der Zoitzmühle
ie Zoitzmühle gab es schon lange nicht mehr, sie war aber 1314 zur ersten Mal in einer Liebschwitzer Urkunde erwähnt worden. 1838 wurde dort eine Spinnerei errichtet und die Arbeitersiedlung erhielt den Namen "Spinnerei-Anbau". Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Straße an der Siedlung in Fritz Gäbler Straße umbenannt. Gäbler war Kommunist und einer der schlimmsten SED-Ideologen und Funktionäre der ehemaligen DDR. Von dieser unsäglichen Altlast befreite man sich nun und benannte die Straße in "Hinter der Zoitzmühle" um.

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18.01.2015
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