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1836 Die Bürgererholungsgesellschaft
as Gebäude der im Jahr 1803 gegründeten Bürgererholungsgesellschaft, in den 1950er Jahren der "Stadtgarten", später das "Coma" wurde im Postmeister Huth´schen Garten errichtet.
31.10.1865 Aus der Geraischen Zeitung
ie Menschen in Gera beschäftigte zu dieser Zeit der neue Bahnverkehr, seit dem März 1859, und den damit verbundenen etwaigen Vor- oder auch Nachteilen. Der Eisenbahnverkehr brachte eine gewisse Mobilität und enormen industriellen Fortschritt aber auch die Einsicht, dass der Geraer Wohnraum auf die neue Verhältnisse noch angepasst werden musste. Hier eine Leserzuschrift von Ende Oktober 1865 aus der "Geraischen Zeitung".
Zusatzinformationen
1882 Es wurde viel gesungen
er gemischte Chor "Euterpe" entstand in diesem Jahr aus dem Gesangsverein der 1803 gegründeten Bürgererholung (später Coma). Und aus einer Tanzstundenvereinigung ging 1882 der Männergesangsverein "Oberon" hervor. (Euterpe oder Eutelpe ist einer der neun Musen, die gewöhnlich als Vertreterin der Tonkunst und der lyrischen Poesie gilt. Als "Oberon" wird ein Zwerg in der Mythologie und der Literatur bezeichnet.)
1914 Das Lazarett in der Heinrichstraße
n der Zeit des Ersten Weltkrieges diente die Geraer "Bürgererholung" in der Heinichstraße als Kriegslazarett. Das Lokal mit Biergarten wurde im Jahr 1803 vom Verein "Öffentliche Gesellschaft für Künstler und Handwerker" gegründet und nachdem dem Verein auch Nichtkünstler beigetreten waren in "Bürgererholung" umbenannt. Bis 1918 diente es nun als zentrales Lazarett zur Aufnahme der Geraer Kriegsverletzten. Später wurde das Etablissement als "Coma" bekannt.
05.06.1926 Die Krankenkassentagung
ie Thüringer Krankenkassentagung fand in diesem Jahr in den Tagen vom 5. und 6. Juni in der "Bürgererholung"statt. Dieses Etablissement wurde später in Gera auch als "Coma" bekannt und hatte schon in den 1920er Jahren einen sehr schön gestalteten Biergarten und auch großzügige Außenanlagen.
19.02.1936 Der Geraer Stadtgarten
as 1836 im ehemaligen Postmeister Hutschen Gartens errichtete Haus der Bürgererholung Gera, später das Coma, (gegründet im Jahr 1803) wurde von der Stadt Gera angekauft und dann zum "Stadtgarten" bestimmt. Die Grünfläche des ehemaligen Trinitatisfriedhofes (1556 bis 1900 wurde dort bestattet) wurde vergrößert.
1939 Das Lazarett in der Heinrichstraße
n der Zeit des Ersten Weltkrieges von 1914-1918 diente die Geraer "Bürgererholung" in der Heinichstraße als Kriegslazarett und im Zweiten Weltkrieg erfuhr es von 1939-1945 die gleiche Verwendung. Das Lokal mit Biergarten wurde im Jahr 1803 vom Verein "Öffentliche Gesellschaft für Künstler und Handwerker" gegründet und nachdem dem Verein auch Nichtkünstler beigetreten waren in "Bürgererholung" umbenannt. Bis zum Kriegsende diente es nun als zentrales Lazarett zur Aufnahme der Geraer Kriegsverletzten. Später wurde das Etablissement als "Coma" bekannt.
17.06.1953 Die Bürgererholung wurde zerstört
er Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953 fand eine rasche Verbreitung auf das gesamte Territorium des Landes und auch nach Gera. Die Menschen setzten sich erstmals gegen die Machthaber um den stalintreuen Walter Ulbricht (1893-1973) zur Wehr und gingen gegen willkürliche Erhöhungen der Arbeitsnormen und die Einheitspartei (SED) auf die Barrikaden. Der Wille der Menschen zur Veränderung und zur deutschen Wiedervereinigung war stark, aber die russischen Panzer waren stärker und so wurde der Volksaufstand sehr schnell niedergeschlagen. Es gab in Gera einige Zerstörungen. Unter anderem hatten die Panzer versucht den Handelshof (Sparkasse) in der Schloßstraße zum Einsturz zu bringen, indem man die Stützpfeiler des Laubengangs am Gebäude umreißen wollte. Das gelang zwar nicht, aber die Bürgererholung in der Heinrichstraße, später als "Coma" bekannt, wurde stark beschädigt. Danach rekonstruierte man das Gebäude und nutzte es im sozialistischen Sinne als "Bezirksklubhaus der Jugend".
18.07.1953 Das Bezirksklubhaus der Jugend
eierlich übergeben wurde das ehemalige Gebäude der „Bürgererholung“ (später das Coma) als Bezirksklubhaus der Jugend. Ursprünglich sollte die Eröffnung bereits am 30. Juni 1953 stattfinden. Da am 17. Juni 1953 durch die streikenden Arbeiter Schäden am Gebäude, an der Einrichtung und dem Inventar verursacht wurden, musste die Eröffnung verschoben.
1965 Die SED-Schule im Coma
as "Coma" in der Heinrichstraße wurde als sogenannte "Bürgererholung" im Jahr 1803 gegründet. In den beiden Weltkriegen (1914-1918 und 1939-1945) diente es als Lazarett und während des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 war es stark beschädigt worden. Danach rekonstruierte man den historischen Bau und machte daraus das "Bezirksklubhaus der Jugend". Ab der Mitte der 1960er Jahre gehörte das Haus dann der SED-Kreisleitung und diente von da an als politische Bildungsstätte und als Ort für die SED-Parteiversammlungen. Noch bis 1990 fanden die politischen Veranstaltungen der SED dort statt.
24.08.1973 Gerätturnen
n der Erwin- Panndorf- Halle begann das „Turnier der Freundschaft“ im Gerätturnen. Mit dabei waren unter anderem die Weltklasseturnerin Nadia Comaneci (Turnerin des Jahrhunderts aus Rumänien, welch als erste Turnerin die Bestnote 10 erturnte. Sie lebt heute in den USA) und Olga Kobut (damals für die UdSSR).
Zusatzinformationen
1989 Ein Geschenk wurde weitergereicht
m Wendejahr 1989 erhielt das Geraer Wismut-Krankenhaus ein neues Filmvorführgerät aus der zu dieser Zeit noch existierenden Tschechoslowakei (CSSR, einem sozialistischen Bruderland der DDR) als Geschenk. Die in der späteren digitalen Technikwelt recht antiquiert wirkende Apparatur brauchte zur Bedienung allerdings einen ausgebildeten Filmvorführer, und über so einen verfügte das Wismut-Krankenhaus nach 1990 nicht mehr. Bis dahin wurden noch regelmäßig, jede Woche, im Kinosaal des Krankenhauses Filmvorführungen veranstaltet. Danach hatte das Kino im "Coma" Glück und erhielt des Gerät als städtisches Eigentum zur Nutzung. Dort sollte es noch viele Jahre in Gebrauch sein und den Charme, der cineastischen Anfänge für das Publikum widerspiegeln. (Eine 100-Minuten-Filmrolle auf 35 Millimeter Filmbreite hatte das stolze Gewicht von 20 Kilogramm. Da war das Filmvorführen noch Schwerstarbeit.)

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Tintenglas mit Feder
 
 
18.01.2015
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