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Ihre Suche nach Clara Zetkin erbrachte folgende Ergebnisse.
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1594 Straßennamen ohne Rechtschreibung
u dieser Zeit gab es in Gera noch gar keine Straßen. Alles wurde in Gassen unterteilt. Die viel später entstandene Clara Zetkin Straße, die vorher auch Adelheidstraße hieß wurde zu dieser Zeit "die gepint" genannt.
08.1607 Die Pest in Gera
s gab wieder einmal eine Pestepidemie in Gera. Die Hofhaltung wurde nach Lobenstein und Saalfeld verlegt. Die Wochenmärkte fanden außerhalb der Stadt auf der „Gebind“ und an der „großen Brücke“ statt. Das Gebiet „Gebind“ war später etwa in der „Clara Zetkin Straße“ dem „Klub der Jugend und Sportler" (auch Tonhalle genannt) auf dem Puschkinplatz zu suchen. Mit „Große Brücke“ meinte man dann in der Neuzeit die „Heinrichbrücke“.
1863 Ein neuer Straßenname
ekannt wurde die Straße ab 1950 als Clara Zetkin Straße. Ab 1594 war sie als " die gepint" bekannt. Ab diesem Jahr war es, dem alten Namen abgeleitet, noch als "Gebind" bekannt.
21.09.1863 Oskar Salomon geboren
n Halle an der Saale kam der spätere Spezialarzt für Haut- und Harnerkrankungen zur Welt. Ab dem Jahr 1908 seine Wohnung und Praxis in der Geraer Adelheidstraße 12. Später wurde es die Clara Zetkin Straße.
16.03.1866 Die Adelheidstraße bekam ihren Namen
ie Gegend um die spätere "Clara Zetkin Straße" war ab 1594 bekannt und war bis zu diesem Jahr als "die gepint", "Gebinde" oder "an der Gebind" bekannt. An diesem Tag bekam sie den Namen "Adelheidstraße".
25.11.1866 Ernst Däumig geboren
eboren am 25. November 1866 in Merseburg, begann er nach dem Besuch des Gymnasiums in Halle ein Studium der Theologie, das er jedoch nicht beendete. Von 1887 bis 1893 diente er in der Französischen Fremdenlegion und war von 1893 bis 1898 kaiserlicher Offizier in Deutschland. 1898 trat er der SPD bei und war ab März 1901 kurzzeitig Redakteur der "Reußischen Tribüne" in Gera, dann bis 1908 Redakteur am "Volksblatt" in Halle, hier auch Vorstandsmitglied im sozialdemokratischen Wahlverein und Vorsitzender des Bildungsausschusses. Von 1908 bis 1911 Redakteur an der "Tribüne" in Erfurt, ab 1911 am "Vorwärts" in Berlin. Däumig hatte sich am 4. August 1914 mit acht weiteren Redakteuren des "Vorwärts" in einer Erklärung gegen die Bewilligung der Kriegskredite durch die sozialdemokratische Reichstagsfraktion gewandt. Als Kritiker der Burgfriedenspolitik des Parteivorstandes wurde er im Oktober 1916 aus der Redaktion des "Vorwärts" entfernt. Die Mehrheit der oppositionellen Mitglieder im sozialdemokratischen Wahlverein Berlin und Umgebung setzten ihn als Redakteur ihres Mitteilungsblattes ein, ab 1917 Organ der Berliner USPD. Däumig nahm im April 1917 am Gründungsparteitag der USPD (Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands) in Gotha teil, zählte zum linken Flügel und wurde im Mai 1918 als Sekretär in das ZK der USPD berufen. Im Sommer 1918 einer der Führer der Revolutionären Obleute von Groß-Berlin, die Vollversammlung der Arbeiter- und Soldatenräte wählte ihn zum Mitglied des Vollzugsrats. Er sprach auf dem 1. Reichsrätekongress im Dezember 1918 für das Rätesystem und gegen die Einberufung einer Nationalversammlung, lehnte aber als Delegierter der Revolutionären Obleute in Verhandlungen mit Vertretern des Spartakusbundes deren Anschluß an die KPD ab.

Zusatzinformationen
01.01.1876 Die Reichsbankstelle
n der Adelheidstraße, das war später in der Neuzeit ab 1950 die Clara Zetkin Straße, war in diesem Jahr der Bau der Reichsbankstelle fertig gestellt worden. Es handelte sich dabei um einen sogenannten Klinkerbau.
18.09.1885 Eine neue Kirche
ach Entwürfen der Herren Hartel und Lipsius war die neue Johanniskirche eingeweiht worden. Der alte Sakralbau, benannt nach Johannes dem Täufer der auch dem Johannisplatz seien Namen gab, war dem Stadtbrand von 1780 zum Opfer gefallen. Die Johanniskirche wurde auf dem "Adelheidplatz", benannt nach Sophie Adelheid Henriette von Reuß-Ebersdorf (18.05.1800-02.07.1880) der Gemahlin von Fürst Heinrich LXVII. Reuß Jüngere Linie, benannt. In der Neuzeit hieß die Straße, der ehemalige Platz, Clara Zetkin Straße.
1888 Die neue Geburtshilfe-Klinik
in gewisser Dr. Grasemann, Frauenarzt in Gera, gründete in diesem Jahr in der Adelheidstraße (später Clara Zetkin Straße) eine geburtshilfliche Klinik und Klinik für Frauen- und Kinderkrankheiten. Das kleine Krankenhaus verfügte über acht Betten. Grasemann's Kollege aus der Chirurgischen Klinik auf der Sorge Nr. 3, Dr. Thierbach, unterstützte ihn mit unter bei Operationen.
1892 Die Klinik des Dr. Rindfleisch
u Ende des 19. Jahrhunderts kam es in Gera zur Gründung mehrerer Privatkliniken. Ab 1892 betrieb der Geraer Arzt Dr. Rindfleisch in der Adelheidstraße, später die Clara Zetkin Straße, eine Frauenklinik. Bei seinen Operationen wurde er von Dr. Hennicke unterstützt, welcher eine eigene Augen- und Ohrenklinik in der Nachbarschaft betrieb, und "so ganz nebenbei" auch noch Professor für Ornithologie (Vogelkunde) war.
04.11.1899 Anna Stegmaier geboren
nna Stegmaier war eine der Mitarbeiterinnen von Clara Zetkin und in der Zeit der Novemberevolution 1918 Mitglied des Stuttgarter Arbeiter- und Soldatenrates. Bis zur Emigration war sie in der KPD tätig und siedelte 1956 in die DDR über. Dort war sie im Ministerium für Außenhandel tätig. Ein Jahr vor ihrem Tod am 28. Juli 1973 war sie zu ihrem in Gera lebenden Sohn gezogen.
1906 Eine berühmte Rednerin
lara Zetkin sprach in diesem Jahr in der Centralhallein Hermsdorf. (Clara Josephine Zetkin, geb. Eißner am 5. Juli 1857 in Wiederau, Amtshauptmannschaft Rochlitz, Königreich Sachsen, verst. am 20. Juni 1933 in Archangelskoje, Oblast Moskau, Sowjetunion, war eine sozialistische deutsche Politikerin, Friedensaktivistin und Frauenrechtlerin. Sie war bis 1917 aktiv in der SPD und in dieser Partei eine markante Vertreterin der revolutionär-marxistischen Fraktion. 1917 schloss sie sich der SPD-Abspaltung USPD an. In der USPD gehörte sie zum linken Flügel bzw. zur Spartakusgruppe (1918 umbenannt in Spartakusbund). Danach war sie ein einflussreiches Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). Während der Weimarer Republik war sie von 1920 bis 1933 Reichstagsabgeordnete für die KPD und 1932 Alterspräsidentin des Parlaments. Auf übernationaler Ebene gehörte Zetkin als Beteiligte am Internationalen Arbeiterkongress von 1889 in Paris zu den Gründern der Zweiten Internationale der sozialistischen Arbeiterbewegung. In der Arbeit für die Internationale gilt sie als prägende Initiatorin des Internationalen Frauentags. Als Angehörige der Zentrale bzw. des später als Zentralkomitee bezeichneten Vorstandsgremiums der KPD war sie von 1921 bis 1933 Mitglied im Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale (EKKI), wo sie in ihren letzten Lebensjahren zur Minderheit der Kritiker der letztlich von Stalin vorgegebenen Sozialfaschismusthese gehörte.)
01.01.1929 Die Thilo Schoder Klinik
m Jahr 1914 hatte der Geraer Arzt Dr. Ernst Schäfer die private Frauenklinik in der Luisenstraße 10, später Clara Zetkin Straße vom verstorbenen Dr. Grasemann übernommen und in dieser bis Ende 1928 praktiziert. An diesem Tag nun eröffnete er nach einer Bauzeit von 2 Jahren seine neue Klinik in der Agnesstraße, später die Gagrinstraße, in einem vom Bauhaus-Architekt Thilo Schoder entworfenen Bau. (Als die Adelheidstraße, der Adelheidplatz und die Luisenstraße zusammen gelegt wurden, bekam die ganze Straße den Namen von Clara Zetkin.)
23.10.1937 Brunhild Jaeger geboren
runhild Jaeger wurde in Goldap (Ostpr./Goldap, Polen) geboren, ihr Vater war Angestellter. Nach dem  Abitur begann sie im Jahr 1955 Studium der Wirtschaftswissenschaften an der KMU (Karl-Marx-Universität) Leipzig, was sie als Diplomwirtschaftswissenschaftlerin im Jahr 1959 abschloss. Schon im Jahr 1957 war sie der SED beigetreten und arbeitete als wissenschaftliche Assistentin bzw. persönliche Referentin des Werkdirektors und Arbeitsökonomin des VEB Elektrochemisches Kombinat Bitterfeld. Im Jahr 1963 wurde sie Direktorin für Arbeit im VEB Kunstseidewerk "Clara Zetkin" in Elsterwerda, im Jahr 1964 begann sie ein Sonderstudium an der THC (Technische Hochschule für Chemie) Leuna-Merseburg. Anschließend wurde sie Direktorin des VEB Kunstseidewerks "Clara Zetkin" und war zwischen 1964 und 1976 Mitglied der SED-BL (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands-Bezirksleitung) Gera. Von 1970 bis 1974 war sie als GD (Generaldirektoren) des VEB Chemiefaserwerk "Wilhelm Pieck" in Guben tätig und im Jahr 1974 promovierte sie an der FSU (Friedrich-Schiller-Universität) Jena. Von 1976 bis zum Jahr der politischen Wende 1990 war sie GD des VEB Fotochemisches Kombinat Wolfen und gleichzeitig zwischen 1976 und 1989 Mitglied der SED-BL Halle. Von 1981 bis zum März 1990 war sie Abgeordnete der DDR-Volkskammer. (Quelle: Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“) (Stand März 2013)

06.03.1955 Die neue Poliklinik in Zwötzen
ie neu gebaute Poliklinik „Clara Zetkin“ in Zwötzen wurde in einem feierlichen Rahmen eingeweiht. 1.250.000 Mark stellte die Regierung für den Bau bereit. Projektiert wurde der Bau von Architekt Lonitz. Besonderer Dank galt bei der Feier den Aufbauhelfern wie den Frauen des VEB Gewosei ( Volkseigener Betrieb Geraer Woll- und Seidenweberei), dem Wohnbezirk 59 und Agnes Gerber, die allein 75 Aufbaustunden leistete.
22.03.1975 Die Poliklinik wurde 20
ie Poliklinik Süd „Clara Zetkin“ in Zwötzen beging an diesem Tag ihr 20jähriges Bestehen. Insgesamt 31 Ärzte zahlreicher medizinischer Fachrichtungen betreuten zu dieser Zeit die Bürger aus dem südlichen Einzugsgebiet der Stadt.
06.1977 Die "Clara"
ie neue Konsumgaststätte „Bürgerkrug“ im Klubhaus Clara Zetkin in der Oststraße in Debschwitz wurde eröffnet. Durch die Benutzung von Bürgeler Porzellan, wie Schalen, Krügen, Vasen und Tellern mit dem bekannten weiß- blauen Dekor, besaß die Gaststätte eine ganz eigene Note. Die Küche belieferte zusätzlich neben der Versorgung der eigenen Gäste die umliegenden Betriebe mit täglich 300 Werks-Essen und 250 Essen für die Schulspeisung.
03.05.1978 Wie die "Anna-Stegmaier-Straße" entstand
n diesem Tag erhielt die Straße im 6. Bauabschnitt des Neubaugebietes Gera / Lusan den Namen "Anna-Stegmaier-Straße. Anna Stegmaier (04.11.1899-28.07.1973) war ihrer Zeit eine Mitarbeiterin von Clara Zetkin und in der Revolution von 1918 Mitglied des Stuttgarter Arbeiter- und Soldatenrates. In der Weimarer Republik war sie Sekretärin bei der KPD in Württemberg. Nach einer Odyssee durch die Schweiz, Österreich, der CSSR und der UdSSR siedelte sie 1956 in die DDR über.
21.06.1993 Spatenstich für eine Bank
ür das Bankhaus der Volksbank und Raiffeisenbank Gera in der Leipziger- Straße / Clara Zetkin- Straße wurde der erste symbolische Spatenstich getätigt.

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18.01.2015
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