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13.11.1614 Christoph Limmer geboren
er reußische Kanzler Doktor Christoph Limmer kam zu Welt. Er war Eigentümer der Rittergüter in Scheubengrobsdorf und Frankenthal und besaß das Haus Große Kirchstraße 19. Er verstarb am 22. November 1685 in Gera. Eine 1899 entdeckte Inschrift erinnerte an ihn. "Diese Gebäude wurde zuletzt/wieder aufgerichtet durch den Edlen/Herrn Christoph/Limmer J (uris) V (trisque) D (oktor) und Canzler zu Gera/Anno/1672 und 1673" (übersetzung aus dem Lateinischen)
14.08.1649 Eine neue Wirtin in Weißig
ls Michael Gentschel, der Wirt der Weißiger Erbschenke 1630 verstarb und zur gleichen Zeit in Europa der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) tobte, geriet das Gasthaus in finanzielle Schieflage, da die Erbzinsen und die Steuern nicht mehr entrichtet werden konnten. Den Betrag von 698 Schock (1 Schock war etwa ein Gulden oder 20 Groschen oder 240 Pfennige oder 200 Glas Bier.) konnten die Erben Gentschels nicht aufbringen, und da auch kein Käufer für die Erbschenke gefunden wurde, schrieb man den Hof 1643, 1644 und 1649 mehrfach zur Versteigerung aus. Schließlich erwarb Frau Emma Euphrosina Limmer, die Gattin des Lehn- und Gerichtsherrn in Zeulsdorf und Reußischer Hof- und Justitienrat Dr. Christoph Limmer (13.11.1614-22.11.1685) für die Summe von 100 Schock und der Verpflichtung "die nothwendigen Gebäude binnen Jahr und Tag zu erheben" den Hof. Die Gläubiger erhielten allerdings nur 15% ihrer Forderung und die Nachkommen Gentschels gingen leer aus.
06.1667 Vermessung der Erbschenke in Weißig
m Juni 1667 ließen die Zeulsdorfer Lehnsherren Dr. Christoph Limmer und Hans Wolf von Grefendorf die zum Gasthof in Weißig gehörigen Hölzer und Wiesen sowie den Dorfanger vermessen und verlaagen (alt-deutsch für kennzeichnen), worüber auch ein Protokoll angefertigt worden war. Aus diesem wurden nicht nur die Vermessungsmethoden des 17. Jahrhunderts erkennbar und dass Weißig noch zu dieser Zeit von dichten Wäldern umgeben war, sondern auch die zur Erbschenke gehörigen Flurstücke und ihre Bezeichnungen. Diese blieben weitest gehend mit denen der Neuzeit vergleichbar.
1723 Die Erbschenke in Weißig
in Jahr nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) hatte die Gattin des Zeulsdorfer Lehnsherren Dr. Christoph Limmer, Frau Emme Euphrosia Limmer, die hoch verschuldete Erbschenke in Weißig übernommen. Bis zum Jahr 1723 blieb das bewaldete Anwesen im Besitz der Familie Limmer und ihren Nachkommen, der Familie Cramer. Diese verpachtete die Erbschenke mehrfach, wie zum Beispiel an Hans Zschirpe.
1724 Ein neuer Erbe im Gasthof Weißig
er Gasthof in Weißig gehörte zu den 7 Erbschenken der Herrschaft Gera und ging 1649 in den Besitz der Familien Limmer und deren Nachkommen namens Cramer über. 1724 erbte Johanna Rosina Bartsch, eine Schwester des ehemaligen Lehnsherrn Johann Wilhelm Cramer, den Gasthof. Ihr Ehemann Johann Thomas Bartsch war ein Urenkel von Dr. Christoph Limmer (1614-1685) und hochfürstlicher Sachsen-Weißenfelsischer Geheimsekretär und später Kammerkommerzialrat. Der Sohn beider wurde in den Jahren 1797-1815 letzter Lehnsherr im Unterteil Zeulsdorf.

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18.01.2015
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