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1738 Die Geschichte des Mühlgrabens
er Mühlgraben war über viele Jahrhunderte die Lebensader von Gera. Seit Urzeiten wurde er zu Wasserversorgung und Fischfang, aber auch als Bade- und Waschgelegenheit genutzt. Im Mittelalter war unweit des Badertores eine offizielle Badestelle ausgewiesen. Die ersten Mühlen entstanden kurz nach der ersten Jahrtausendwende. Von den drei Amtsmühlen Angermühle, Klotzmühle und Hausmühle wurden die beiden letzteren 1360 urkundlich erwähnt. Die herrschaftliche Walkmühle wurde von Tuch- und Zeugmachern genutzt und erbrachte der Herrschaft 1738 einen Pachtzins von 360 Gulden. Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) beschwert sich nach einer Übernachtung im Hotel "Grüner Baum" am 18. August 1813 in seinem Tagebuch, dass ihn das Hämmern in der Walkmühle um den Schlaf gebracht hat. Auch die Cubamühle entstand vor 1500. Durch die 1766 erbaute Wasserkunst in der Nähe der späteren Himmelsleiter wurde mit Hilfe der Wasserkraft Wasser auf den Geiersberg gepumpt, von wo es vermengt mit Quellwasser in die Stadt als Trinkwasser und Brauwasser für die zahlreichen Brauereien geleitet wurde. Der Kupferschmied Hans Kleindienst wollte am Mühlgraben eine Hammermühle zur Metallbearbeitung errichten. Dies wurde ihm jedoch verwehrt, und er wurde 1575 verpflichtet, am anderen Elsterufer einen zweiten Mühlgraben zu errichten, um diese Mühle zu betreiben. Wahrscheinlich im Dreißigjährigen Krieg verschwand diese Mühle, aber die Straße "Am Kupferhammer" weist noch in der Neuzeit auf deren frühere Existenz hin. Alle genannten Wassermühlen am Mühlgraben hatten unterschlächtige Wasserräder. Die durch Nikolaus de Smit und Balduin Konrad begründete Geraer Textilindustrie nutzte das Wasser des Mühlgrabens zum Färben, Waschen, Spülen und Walken ihrer Erzeugnisse. Auch Gerbereien siedelten sich am Mühlgraben an. So gab es 1609 31 Lohgerber. Straßennamen wie Färbergasse und Gerbergasse weisen auf die Ansiedlung dieser Gewerbe hin. 1679 wurde die Nutzung des Mühlgrabens durch landesherrschaftliche Verordnung, den sogenannten Mühlgrabenrezess, geregelt. Carl Louis Hirsch baute ab Mitte des 19. Jahrhunderts seine Großfärberei am Mühlgraben auf. Noch in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts war der Mühlgraben an manchen Tagen deutlich in den verschiedensten Farben zu erleben. Im 19. Jahrhundert wurde kurz vor der Mündung des Mühlgrabens eine Furnierschneidemühle errichtet, die jedoch 1911 abbrannte. Auch durch die Justiz wurde der Mühlgraben genutzt. In der Nähe der Färbergasse, die bezeichnenderweise vormals "Hinter dem Korbe" hieß, wurden Verurteilte nach Artikel 39 der Geraer Stadtstatuten von 1658 mit "Korbfallen" bestraft.
16.10.1814 Carl Louis Hirsch geboren
r war der Begründer der Großfärberei "Louis Hirsch" in Gera. Er hatte 1837 in einem kleinen Haus "Am Korbe", der späteren Färbergasse mit seinem Geschäft begonnen. Er baute bis zu seinem Tod am 15. Januar 1880 mit 750 Mitarbeitern Deutschlands größte Färberei auf. 1912 hatte die Firma 1.500 Mitarbeiter. Am 7. September 1996 wurde in Gera/Tinz eine Straße nach ihm benannt.
Zusatzinformationen
1847 Carl Louis Hirsch baute aus
irsch hatte im Jahr 1837 in Gera in der späteren Färbergasse eine Stückfärberei errichtet. Hundert Jahre später als "VEB Modedruck" bekannt. In den Jahren 1847/48 vergrößerte Hirsch seinen Betrieb, indem er eine Dampfkesselanlage dort einrichtete. Mit dem Dampf wurden die Maschinen betrieben.
1854 Wie "Am Korb" in Gera entstand
it "Am Korb" oder auch "Hinterm Korb" wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts der hintere Teil der "Färbergasse" bezeichnet, welche später etwa an der Ecke Reichsstraße hoch zum Stadtgraben (UCI-Kino) zu finden war. Die Bezeichnung erinnerte da eine spezielle Art von Hinrichtung zum Strafvollzug, welche mit dem Pranger oder der Landesverweisung gleich zu setzten war.
Zusatzinformationen
07.04.1859 Die Färbergasse in Gera
m Jahr 1837 hatte der Geraer Fabrikant Carl Louis Hirsch in einem kleinen Gebäude "Am Korb" seine Färberei eingerichtet. "Am Korb" oder auch "Hinterm Korb" genannt wurde in diesem Jahr in "Färbergasse" umbenannt, da sich einige weiter Färbereien, welche ja auch an das Wasser des Mühlgraben gebunden waren um arbeiten zu können, dort angesiedelt hatten. 1962 wurde nach der Verrohrung des Mühlgrabens in dem Bereich die Färbergasse beseitigt. Die Straße gab es nicht mehr. (Zu finden war die Gasse in etwa an der Ecke spätere Reichsstraße und Stadtgraben am UCI-Kino.)
1872 Villa Louis Hirsch/Ruckdeschel
arl Louis Hirsch hat man eines der schönsten Gebäude Geras zu verdanken. Er ließ in den Jahren 1872 und 1873 in der Geraer Stadtmitte in der späteren Geschwister Scholl Straße 15 in der Nähe seiner bekannten Färberei eine Villa entstehen. Auf der Westseite ist die Villa, die unter dem Architekt Rudolf Schmidt erbaut wurde, weitestgehend im ursprünglichen Stil geblieben, wogegen die Südseite durch zahlreiche Umbauten von ihrem prachtvollen Glanz verloren hat. Die Villa wurde nach der politischen Wende von 1989/1990 saniert und umgebaut.

1875 Größer als der Marktplatz
m Jahr 1837 hatte der zu dieser Zeit knapp 23-jährige Carl Louis Hirsch in Gera "Am Korbe" (am Mühlgraben) eine kleine Sückfärberei und Appreturanstalt gegründet. Der Betrieb entwickelte sich zum größten seiner Art in Deutschland und in großen Dimensionen wurde auch gedacht, als das Gelände der Fabrik zu beiden Seiten der Reichsstraße ausgebaut wurde. Gegenüber dem ursprünglichen Betrieb wurde im Jahr 1875 ein Appreturgebäude errichtet, welches in seiner Grundfläche größer als der Geraer Marktplatz war. Für diese Epoche der industriellen Entwicklung gigantisch groß. (Die Appretur bezeichnet die veredelnde Behandlung von Stoffen und Textilien, aber auch Garnen und Fasern, um ihnen ein besonderes Aussehen und/oder bestimmte Eigenschaften zu geben. Dazu gehören besondere Oberflächenstrukturen, Steifheit, Weichheit, Glanz, Dichte, Glätte, Geschmeidigkeit, aber auch wasserabweisende, antistatische, flammhemmende oder antimikrobielle Ausrüstungen. Die Vorbehandlung und das Kolorieren der Textilien (Drucken, Bleichen, Färben) sind Prozesse, die vor der Appretur stattfinden. Louis Hirsch hatte also das Färben und die anschließende Appretur unter einem Dach vereinigt.)
06.11.1877 Elektrizität bei Hirsch
er Geraer Unternehmer und Textilfabrikant Carl Louis Hirsch hatte an diesem Tag in einem neuen Saal seiner Färberei eine elektrische Beleuchtung installieren lassen. Es war die erste elektrische Anlage in Gera. Für die Menschen, die an diesem Ereignis teilhaben durften war es eine Sensation, Licht auf Knopfdruck. Später kannte man in Gera die Färberei von Hirsch als "VEB Modedruck".
15.01.1880 Carl Louis Hirsch verstarb
arl Louis Hirsch kam am 16. Oktober 1814 zur Welt. Als er im Jahre 1837 in Gera "Am Korbe" seine erste noch recht bescheidene Färberei mit Zugang zum Mühlgraben gründete, ahnte noch niemand, dass sich der Betrieb zu einem der größten seiner art in ganz Deutschland entwickeln sollte. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Umwandlung des Unternehmens in einen volkseigenen Betrieb war die in Modedruck umbenannte Firma immer noch die größte der Stadt mit den meisten Angestellten. Carl Louis Hirsch verstarb am 15. Januar 1880 im 66. Lebensjahr in Gera.
1891 Eine kleine Spende bitte
as muss der zu dieser Zeit sehr wohlhabende Geraer Textilfabrikant Carl Louis Hirsch wörtlich genommen haben, denn er beteiligte sich am Erhalt der 1869 gegründeten Fachwebschule mit ganzen 5 Mark. Die Schule lebte von der Unternehmer- und Fabrikantenspenden und dem Schulgeld. Carl Louis Hirsch hatte 1891 ein Jahreseinkommen von nahezu 265.000 Mark. Die Fabrik von Hirsch, im Volksmund beschrieben arbeitete man "bei Hirschens", wurde nach der Enteignung in Folge des Zweiten Weltkrieges in Gera als "VEB Modedruck" bekannt.
17.02.1899 Die Louis-Hirsch-Straße
n diesem Tag wurde in Gera eine Straße nach dem Begründer einer Großfärberei Carl Louis Hirsch (16.10.1814-15.01.1880) benannt. Zu Zeiten der SED-Diktatur in der DDR wollte man sich von diesem Andenken an den "Kapitalisten" Carl Louis Hirsch befreien und benannte die Verbindung zwischen Geschister-Scholl-Straße und Reichsstraße im "An der Himmelsleiter" um.
1915 Die Arbeiter bei Hirschens
arl Louis Hirsch hatte im Jahr 1837 eine Färberei gegründet, welche sich zu einem der größten Betriebe dieser Art in Deutschland entwickelte. Im Volksmund sagte der Geraer lange Zeit er arbeite bei "Hirschens". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und in einen VEB (Volkseigener Betrieb) umgewandelt, der alte Name verschwand aber nie ganz aus den Köpfen der Menschen, denn der Gründer wurde nie vergessen. Als VEB Modedruck existierte der Betrieb so noch bis zur politischen Wende 1989/1990 in Gera. Im Jahr 1915 waren dort 812 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Das Auf und Ab der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse bestimmte die Anzahl der Arbeitskräfte.
1919 Die Arbeiter bei Hirschens
arl Louis Hirsch hatte im Jahr 1837 eine Färberei gegründet, welche sich zu einem der größten Betriebe dieser Art in Deutschland entwickelte. Im Volksmund sagte der Geraer lange Zeit er arbeite bei "Hirschens". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und in einen VEB (Volkseigener Betrieb) umgewandelt, der alte Name verschwand aber nie ganz aus den Köpfen der Menschen, denn der Gründer wurde nie vergessen. Als VEB Modedruck existierte der Betrieb so noch bis zur politischen Wende 1989/1990 in Gera. Im Jahr 1919, kurz nach Ende des ersten Weltkrieges, waren dort 506 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Das Auf und Ab der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse bestimmte die Anzahl der Arbeitskräfte.
1922 Die Arbeiter bei Hirschens
arl Louis Hirsch hatte im Jahr 1837 eine Färberei gegründet, welche sich zu einem der größten Betriebe dieser Art in Deutschland entwickelte. Im Volksmund sagte der Geraer lange Zeit er arbeite bei "Hirschens". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und in einen VEB (Volkseigener Betrieb) umgewandelt, der alte Name verschwand aber nie ganz aus den Köpfen der Menschen, denn der Gründer wurde nie vergessen. Als VEB Modedruck existierte der Betrieb so noch bis zur politischen Wende 1989/1990 in Gera. Im Jahr 1922 waren dort 1300 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Das Auf und Ab der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse bestimmte die Anzahl der Arbeitskräfte.
1927 Die Arbeiter bei Hirschens
arl Louis Hirsch hatte im Jahr 1837 eine Färberei gegründet, welche sich zu einem der größten Betriebe dieser Art in Deutschland entwickelte. Im Volksmund sagte der Geraer lange Zeit er arbeite bei "Hirschens". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und in einen VEB (Volkseigener Betrieb) umgewandelt, der alte Name verschwand aber nie ganz aus den Köpfen der Menschen, denn der Gründer wurde nie vergessen. Als VEB Modedruck existierte der Betrieb so noch bis zur politischen Wende 1989/1990 in Gera. Im Jahr 1927 waren dort 1104 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Das Auf und Ab der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse bestimmte die Anzahl der Arbeitskräfte.
06.09.1931 Georg Hirsch über die Politik
eorg Hirsch (1863-1939) war der Sohn von Carl Louis Hirsch (1814-1880), dem Gründer der Färberei und Appreturanstalt "Louis Hirsch" (später der VEB Modedruck Gera) und hatte im Jahr 1887 das väterliche Unternehmen übernommen. Der Erste Weltkrieg, die folgende Weltwirtschaftskrise und der aufkeimende Nationalsozialismus trieben ihm die Sorgenfalten auf die Stirn, sodass er, inzwischen fast 70-jährig, folgenden Satz im Januar 1931 sagte: "Die Zeiten sind bitterernst geworden? War politisch und wirtschaftlich der Himmel über Deutschland seit dem Weltkrieg stets trübe, so ziehen sich in den letzten Monaten schwere Gewitterwolken zusammen, die bald zur Entladung kommen müssen?" Georg Hirsch hatte die Machtübernahme der Nationalsozialisten noch erlebt, die Grauen des Zweiten Weltkrieges und die anschließende Enteignung seines Unternehmens blieben ihm erspart. Er verstarb am 4. März 1939, knapp 6 Monate vor Kriegsbeginn.

1932 Die Arbeiter bei Hirschens
arl Louis Hirsch hatte im Jahr 1837 eine Färberei gegründet, welche sich zu einem der größten Betriebe dieser Art in Deutschland entwickelte. Im Volksmund sagte der Geraer lange Zeit er arbeite bei "Hirschens". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und in einen VEB (Volkseigener Betrieb) umgewandelt, der alte Name verschwand aber nie ganz aus den Köpfen der Menschen, denn der Gründer wurde nie vergessen. Als VEB Modedruck existierte der Betrieb so noch bis zur politischen Wende 1989/1990 in Gera. Im Jahr 1932 waren dort 856 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Das Auf und Ab der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse bestimmte die Anzahl der Arbeitskräfte.
1933 Die Arbeiter bei Hirschens
arl Louis Hirsch hatte im Jahr 1837 eine Färberei gegründet, welche sich zu einem der größten Betriebe dieser Art in Deutschland entwickelte. Im Volksmund sagte der Geraer lange Zeit er arbeite bei "Hirschens". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und in einen VEB (Volkseigener Betrieb) umgewandelt, der alte Name verschwand aber nie ganz aus den Köpfen der Menschen, denn der Gründer wurde nie vergessen. Als VEB Modedruck existierte der Betrieb so noch bis zur politischen Wende 1989/1990 in Gera. Im Jahr 1933 waren dort 715 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Das Auf und Ab der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse bestimmte die Anzahl der Arbeitskräfte.
1939 Die Arbeiter bei Hirschens
arl Louis Hirsch hatte im Jahr 1837 eine Färberei gegründet, welche sich zu einem der größten Betriebe dieser Art in Deutschland entwickelte. Im Volksmund sagte der Geraer lange Zeit er arbeite bei "Hirschens". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und in einen VEB (Volkseigener Betrieb) umgewandelt, der alte Name verschwand aber nie ganz aus den Köpfen der Menschen, denn der Gründer wurde nie vergessen. Als VEB Modedruck existierte der Betrieb so noch bis zur politischen Wende 1989/1990 in Gera. Im Jahr 1939 waren dort 470 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Das Auf und Ab der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse bestimmte die Anzahl der Arbeitskräfte.
1945 Die Arbeiter bei Hirschens
arl Louis Hirsch hatte im Jahr 1837 eine Färberei gegründet, welche sich zu einem der größten Betriebe dieser Art in Deutschland entwickelte. Im Volksmund sagte der Geraer lange Zeit er arbeite bei "Hirschens". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und in einen VEB (Volkseigener Betrieb) umgewandelt, der alte Name verschwand aber nie ganz aus den Köpfen der Menschen, denn der Gründer wurde nie vergessen. Als VEB Modedruck existierte der Betrieb so noch bis zur politischen Wende 1989/1990 in Gera. Im Jahr 1945, gleich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begann man mit der Produktion wieder und dann waren dort 345 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Das Auf und Ab der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse bestimmte die Anzahl der Arbeitskräfte.
08.05.1945 Der Rest der blühenden Textilbranche
ach dem ende des Zweiten Weltkrieges lag die Geraer Industrie am Boden. Während im Westteil Deutschland ein Aufschwung einsetzte begann man in der russischen Besatzungszone die Betriebe die den Krieg überlebt hatten zu enteignen. Noch existierten die Firma Hirsch, die Textilbetriebe Schulenburg 6 Bäsler, Bartski & Oeser, Gräfe & Schneider, Scheibner & Nickel und die Firma Ernst Weber. Kurze Zeit später, die Amerikaner hatte am 30. Juni 1945 den Russen Platz gemacht, wurden sie nach russischem in "volkseigene Betriebe" umgewandelt und als Privatfirmen aufgelöst. Der größte Betrieb war danach der "VEB Modedruck" welcher aus der Firma von Carl Louis Hirsch hervorgegangen war.
1946 Die Arbeiter bei Hirschens
arl Louis Hirsch hatte im Jahr 1837 eine Färberei gegründet, welche sich zu einem der größten Betriebe dieser Art in Deutschland entwickelte. Im Volksmund sagte der Geraer lange Zeit er arbeite bei "Hirschens". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und in einen VEB (Volkseigener Betrieb) umgewandelt, der alte Name verschwand aber nie ganz aus den Köpfen der Menschen, denn der Gründer wurde nie vergessen. Als VEB Modedruck existierte der Betrieb so noch bis zur politischen Wende 1989/1990 in Gera. Im Jahr 1946 waren dort 483 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Das Auf und Ab der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse bestimmte die Anzahl der Arbeitskräfte.
1947 Die Arbeiter bei Hirschens
arl Louis Hirsch hatte im Jahr 1837 eine Färberei gegründet, welche sich zu einem der größten Betriebe dieser Art in Deutschland entwickelte. Im Volksmund sagte der Geraer lange Zeit er arbeite bei "Hirschens". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und in einen VEB (Volkseigener Betrieb) umgewandelt, der alte Name verschwand aber nie ganz aus den Köpfen der Menschen, denn der Gründer wurde nie vergessen. Als VEB Modedruck existierte der Betrieb so noch bis zur politischen Wende 1989/1990 in Gera. Im Jahr 1947 waren dort 516 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Das Auf und Ab der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse bestimmte die Anzahl der Arbeitskräfte.
1948 Die Arbeiter bei Hirschens
arl Louis Hirsch hatte im Jahr 1837 eine Färberei gegründet, welche sich zu einem der größten Betriebe dieser Art in Deutschland entwickelte. Im Volksmund sagte der Geraer lange Zeit er arbeite bei "Hirschens". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und in einen VEB (Volkseigener Betrieb) umgewandelt, der alte Name verschwand aber nie ganz aus den Köpfen der Menschen, denn der Gründer wurde nie vergessen. Als VEB Modedruck existierte der Betrieb so noch bis zur politischen Wende 1989/1990 in Gera. Im Jahr 1948, ein Jahr vor der Gründung der DDR, waren dort 480 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Das Auf und Ab der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse bestimmte die Anzahl der Arbeitskräfte maßgeblich.
1949 Die Arbeiter bei Hirschens
arl Louis Hirsch hatte im Jahr 1837 eine Färberei gegründet, welche sich zu einem der größten Betriebe dieser Art in Deutschland entwickelte. Im Volksmund sagte der Geraer lange Zeit er arbeite bei "Hirschens". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und in einen VEB (Volkseigener Betrieb) umgewandelt, der alte Name verschwand aber nie ganz aus den Köpfen der Menschen, denn der Gründer wurde nie vergessen. Als VEB Modedruck existierte der Betrieb so noch bis zur politischen Wende 1989/1990 in Gera. Im Jahr 1949, im Jahr der Gründung der DDR, waren dort 500 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Das Auf und Ab der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse bestimmte die Anzahl der Arbeitskräfte maßgeblich.
1950 Die Arbeiter bei Hirschens
arl Louis Hirsch hatte im Jahr 1837 eine Färberei gegründet, welche sich zu einem der größten Betriebe dieser Art in Deutschland entwickelte. Im Volksmund sagte der Geraer lange Zeit er arbeite bei "Hirschens". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und in einen VEB (Volkseigener Betrieb) umgewandelt, der alte Name verschwand aber nie ganz aus den Köpfen der Menschen, denn der Gründer wurde nie vergessen. Als VEB Modedruck existierte der Betrieb so noch bis zur politischen Wende 1989/1990 in Gera. Im Jahr 1950, ein Jahr nach Gründung der DDR, waren dort 595 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Das Auf und Ab der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse bestimmte die Anzahl der Arbeitskräfte maßgeblich.
1950 Ein neuer Betriebsleiter
m Jahr 1837 hatte Carl Louis Hirsch mit bescheidenen Mitteln in Gera am Mühlgraben eine Färberei gegründet. Dem Geschäftssinn dieses Mannes und seiner Nachfahren war es zu verdanken, dass die Färberei nicht nur eine eigene Farbe entwickelt (Hirsch-Schwarz), sondern einer der größten Färbereien Deutschland wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und nach Gründung der DDR ein bekannter volkseigener Betrieb (VEB Modedruck). Von 1950 bis 1961 war Erich Schmutzler Leiter des Betriebes.
1951 Die Arbeiter bei Hirschens
arl Louis Hirsch hatte im Jahr 1837 eine Färberei gegründet, welche sich zu einem der größten Betriebe dieser Art in Deutschland entwickelte. Im Volksmund sagte der Geraer lange Zeit er arbeite bei "Hirschens". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und in einen VEB (Volkseigener Betrieb) umgewandelt, der alte Name verschwand aber nie ganz aus den Köpfen der Menschen, denn der Gründer wurde nie vergessen. Als VEB Modedruck existierte der Betrieb so noch bis zur politischen Wende 1989/1990 in Gera. Im Jahr 1951 waren dort 805 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Das Auf und Ab der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse bestimmte die Anzahl der Arbeitskräfte maßgeblich.
1952 Die Arbeiter bei Hirschens
arl Louis Hirsch hatte im Jahr 1837 eine Färberei gegründet, welche sich zu einem der größten Betriebe dieser Art in Deutschland entwickelte. Im Volksmund sagte der Geraer lange Zeit er arbeite bei "Hirschens". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und in einen VEB (Volkseigener Betrieb) umgewandelt, der alte Name verschwand aber nie ganz aus den Köpfen der Menschen, denn der Gründer wurde nie vergessen. Als VEB Modedruck existierte der Betrieb so noch bis zur politischen Wende 1989/1990 in Gera. Im Jahr 1952 waren dort 811 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Das Auf und Ab der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse bestimmte die Anzahl der Arbeitskräfte maßgeblich.
1953 Die Arbeiter bei Hirschens
arl Louis Hirsch hatte im Jahr 1837 eine Färberei gegründet, welche sich zu einem der größten Betriebe dieser Art in Deutschland entwickelte. Im Volksmund sagte der Geraer lange Zeit er arbeite bei "Hirschens". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und in einen VEB (Volkseigener Betrieb) umgewandelt, der alte Name verschwand aber nie ganz aus den Köpfen der Menschen, denn der Gründer wurde nie vergessen. Als VEB Modedruck existierte der Betrieb so noch bis zur politischen Wende 1989/1990 in Gera. Im Jahr 1953 waren dort 838 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Das Auf und Ab der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse bestimmte die Anzahl der Arbeitskräfte maßgeblich.
1954 Die Arbeiter bei Hirschens
arl Louis Hirsch hatte im Jahr 1837 eine Färberei gegründet, welche sich zu einem der größten Betriebe dieser Art in Deutschland entwickelte. Im Volksmund sagte der Geraer lange Zeit er arbeite bei "Hirschens". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und in einen VEB (Volkseigener Betrieb) umgewandelt, der alte Name verschwand aber nie ganz aus den Köpfen der Menschen, denn der Gründer wurde nie vergessen. Als VEB Modedruck existierte der Betrieb so noch bis zur politischen Wende 1989/1990 in Gera. Im Jahr 1954 waren dort 928 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Das Auf und Ab der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse bestimmte die Anzahl der Arbeitskräfte maßgeblich.
1955 Die Arbeiter bei Hirschens
arl Louis Hirsch hatte im Jahr 1837 eine Färberei gegründet, welche sich zu einem der größten Betriebe dieser Art in Deutschland entwickelte. Im Volksmund sagte der Geraer lange Zeit er arbeite bei "Hirschens". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und in einen VEB (Volkseigener Betrieb) umgewandelt, der alte Name verschwand aber nie ganz aus den Köpfen der Menschen, denn der Gründer wurde nie vergessen. Als VEB Modedruck existierte der Betrieb so noch bis zur politischen Wende 1989/1990 in Gera. Im Jahr 1955 waren dort 804 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Das Auf und Ab der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse bestimmte die Anzahl der Arbeitskräfte maßgeblich.
1956 Die Arbeiter bei Hirschens
arl Louis Hirsch hatte im Jahr 1837 eine Färberei gegründet, welche sich zu einem der größten Betriebe dieser Art in Deutschland entwickelte. Im Volksmund sagte der Geraer lange Zeit er arbeite bei "Hirschens". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und in einen VEB (Volkseigener Betrieb) umgewandelt, der alte Name verschwand aber nie ganz aus den Köpfen der Menschen, denn der Gründer wurde nie vergessen. Als VEB Modedruck existierte der Betrieb so noch bis zur politischen Wende 1989/1990 in Gera. Im Jahr 1956 waren dort 844 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Das Auf und Ab der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse bestimmte die Anzahl der Arbeitskräfte maßgeblich.
1956 Leistungslohn im VEB Modedruck
ach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war die große Färberei von Georg Hirsch, sein Vater Carl Louis Hirsch (1814-1880) hatte den Betrieb 1837 gegründet, enteignet und in einen volkseigenen Betrieb, den VEB Modedruck, umgewandelt worden. Ein einfacher Arbeiter verdiente im Monat etwa 300 bis 330 DM (noch gab es in der DDR die Deutsche Mark). Die sogenannten Leistungslöhner erhielten für ihre schwere Arbeit einen Stundenzuschlag von 15%, was zu folgendem Lohngefüge führte. Ein Facharbeiter in der Appretur bekam 1,05 DM + 15%, 1,21 DM die Stunde. Der Hilfsarbeiter nur 0,93 DM + 15%, 1,07 DM die Stunde. Der Facharbeiter in der Färberei erhielt den gleichen Lohn und dessen Hilfsarbeiter vergleichbar zum Gehilfen in der Appretur auch. In der Presserei wurde mehr gezahlt. Da bekam ein Facharbeiter 1,15 DM Grundlohn + 15%, 1,32 DM. Der Handwerker war noch besser gestellt, bei ihm lag der Grundlohn bei 1,61 DM + 15% machte 1,85 DM in der Stunde.
1957 Die Arbeiter bei Hirschens
arl Louis Hirsch hatte im Jahr 1837 eine Färberei gegründet, welche sich zu einem der größten Betriebe dieser Art in Deutschland entwickelte. Im Volksmund sagte der Geraer lange Zeit er arbeite bei "Hirschens". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und in einen VEB (Volkseigener Betrieb) umgewandelt, der alte Name verschwand aber nie ganz aus den Köpfen der Menschen, denn der Gründer wurde nie vergessen. Als VEB Modedruck existierte der Betrieb so noch bis zur politischen Wende 1989/1990 in Gera. Im Jahr 1957 waren dort 823 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Das Auf und Ab der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse bestimmte die Anzahl der Arbeitskräfte maßgeblich.
1961 Ein neuer Betriebsleiter
m Jahr 1837 hatte Carl Louis Hirsch mit bescheidenen Mitteln in Gera am Mühlgraben eine Färberei gegründet. Dem Geschäftssinn dieses Mannes und seiner Nachfahren war es zu verdanken, dass die Färberei nicht nur eine eigene Farbe entwickelt (Hirsch-Schwarz), sondern einer der größten Färbereien Deutschland wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und nach Gründung der DDR ein bekannter volkseigener Betrieb (VEB Modedruck). Von 1961 bis 1970 war Hans Wohlleben Leiter des Betriebes und löste Erich Schmutzler ab.
1963 Das HKW lieferte
eit dem 19. Jahrhundert entwickelte sich in der Stadt Gera, die maßgeblich von der Textil- und Maschinenbauindustrie lebte die Mechanisierung der Produktion weiter. Ab 1833 kam bei Morand & Co. die erste Dampfmaschine zum Einsatz. Die vielen Betrieb hatte alle eigene Heizkessel und versorgten sich selbst mit der nötigen Wärme. Ab 1963 kam es im VEB Modedruck, der Betrieb war 1837 von Carl Louis Hirsch als Färberei gegründet worden, zur Komplettversorgung mit Dampfwärme durch das Geraer HKW (Heizkraftwerk).
1966 Hirschens große Esse
o nannten die Geraer jahrzehntelang den großen Schornstein der Heizanlage des VEB Modedruck in der Geraer Innenstadt. "Hirschens", weil der Betrieb 1837 von einem gewissen Carl Louis Hirsch als kleine Färberei gegründet worden war und auch nach der Enteignung nach dem Zweiten Weltkrieg und der Umwandlung in den Volkseigenen Betrieb Modedruck, von den Menschen zumindest im Volksmund noch so genannt wurde. Seit 1963 war der VEB Modedruck nun an die Fernwärmetrasse des HKW Gera (Heizkraftwerk) angeschlossen, was die Verantwortlichen dazu bewog den Schornstein im Jahre 1966 abzureißen.
1970 Ein neuer Betriebsleiter
m Jahr 1837 hatte Carl Louis Hirsch mit bescheidenen Mitteln in Gera am Mühlgraben eine Färberei gegründet. Dem Geschäftssinn dieses Mannes und seiner Nachfahren war es zu verdanken, dass die Färberei nicht nur eine eigene Farbe entwickelt (Hirsch-Schwarz), sondern einer der größten Färbereien Deutschland wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und nach Gründung der DDR ein bekannter volkseigener Betrieb (VEB Modedruck). Nun wurde Joachim Donath neuer Leiter des Betriebes und löste seinen Vorgänger Hans Wohlleben ab. Er blieb bis zur politischen Wende 1989/1990 auf diesem Posten.

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18.01.2015
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