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Chronik - Artikel von Beginn bis 1999
 
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1196 Ersterwähnung von Langenberg
ie Chronik des Geraer Stadtteils Langenberg ist hier kurz, aber dennoch ausführlich nachzulesen.
Zusatzinformationen
04.04.1893 Bruno Brause geboren
runo Brause war eigentlich ein gelernter Friseurmeister aber neben Alfred Auerbach einer der bedeutensten Ur- und Frühgeschichtler Geras. 1918, nach dem Ersten Welzkrieg, in dem er das rechte Auge verlor, eröffnete er in der Schmelzhüttenstraße ein Friseurgeschäft, welches er bis zu seinem Tod betrieb. Brause war Autodidakt. Durch seine naturwissenschaftlichen Forschungen zur Siedlungsgeschichte war es ihm möglich paläolithische und mesolithische Fundstellen in Ostthüringen zu entdecken. Er verstarb am 24. November 1941 in Gera. Am 1. März 1991 wurde in Gera/Lusan eine Straße nach ihm benannt.
1923 Heimatforscher Bruno Brause
n diesem Jahr entdeckte der Geraer Heimatforscher Bruno Brause (1883-1941) auf dem Plateau des etwas weniger steil abfallenden Nordhanges des Zoitzberges einen zeitweiligen Wohn- und Lagerplatz der jüngeren Altsteinzeit. Dort hatten etwa 19.000 Jahre zuvor Wildbeuter ihren Lagerstandotz und zogen von hier aus zur Jagd in die umliegenden Wälder der Gegend.
1930 Entdeckungen von Bruno Brause und Arno Reuter
ie beiden Geraer Heimatforscher Bruno Brause und Arno Reuter entdeckten auf dem Zoitzberg in Richtung Zwötzen an der Ostseite, wo sich das Gelände als Hochfläche weiter zieht, einen in der Neuzeit einen halben Meter hohen Abschnittswall mit einer Länge von 77 Metern und einer Breite von 8 bis 10 Metern. Dieser Wall zog sich in schwachem Bogen über den Rücken des Zoitzberges und stellte eine Verbindung zwischen dem steilen Südhang und dem wenige steilen Nordhang dar. Die Grabungen ergaben, dass der Wall einst von einer Holzkonstruktion gestützt wurde.
1930 Alte Siedlungen am Zoitzberg
n diesem Jahr hatten die beiden Geraer Heimatforscher Bruno Brause und Arno Reuter den Zoitzberg untersucht und eine von Holz gestützten Wall ausgemacht. Weiter Grabungen ergaben, dass die waagerechten und die senkrechten Pfosten der Holzkonstruktion längs und quer kastenartig verbunden, mit Stein-Aufschüttungen aufgefüllt und seitlich durch Trockenmauern aus unbearbeiteten Steinplatten gestützt wurden waren. Die Befestigung wurde durch ein Feuer zerstört, welches eine so große Hitze entwickelt hatte, dass die Steine verschlackten und bimsartig aufgebläht wurden. Die dort gefundenen Glasscherben ließen auf die Bronzezeit (1800-700 vor Christus) schließen.

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18.01.2015
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