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1594 Von der Ziegelhütte zur Bergschule
uf dem Ziegelberg, zwischen der "Laasener Straße" und der "Altenburger Straße"stand zu dieser Zeit eine Ziegelhütte, die alte Ratsziegelei, welche 1857 ihren Betrieb einstellen musste. Schon im Folgejahr 1858 wurde die Ziegelhütte abgetragen und der Platz eingeebnet. 1863 hatte man den geschaffenen Platz in Bauparzellen zerschlagen und 1964 meistbietend versteigert. Dabei war die Gärtnerei Wagner entstanden. Auf deren Gelände errichtete die stadt in den jahren 1891-1893 die Bergschule.
06.04.1893 Schuleinweihung
n diesem Tag wurde in Gera die Bergschule am Ziegelberg feierlich eingeweiht. Noch in der Neuzeit (2007) dient sie als Grundschule. Die Baukosten zum Ende des 19. Jahrhundert betrugen 343.000 Mark. Zuvor hatte sich an gleicher Stelle eine große Gärtnerei und davor eine Ziegelei befunden, welche auch Namensgeber des Ziegelberg war.
11.05.1893 Das erste Schulbad
n der Stadt Gera entstand in diesem Frühjahr das erste Schulbad. Das Erlernen des Schwimmens gehörte nun mit zum Unterrichtsprogramm. Das Bad gehörte seinerzeit zur Bergschule auf dem Geraer Ziegelberg im Ostviertel.
1894 Hermann Buntrock geboren
ermann Buntrock wurde in Hirschberg geboren. Als Lehrer unterrichtete er später über zwei Jahrzehnte lang die Schüler in Trebnitz/Schaara in der Dorfschule, bevor er nach Gera wechselte und fast Fünfunddreißig Jahre lang ein angesehener Lehrer, für Mathematik und Heimatkunde in der Ost- und in der Bergschule wurde. Ihn prägte die Zeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts und so verfasste er später ein historisch-wissenschaftliche Abhandlung über diese Zeit und ließ diese später archivieren. 1961 wurde er zum Studienrat ernannt und übergab 1966 seine Aufzeichnungen ans Archiv in Hirschberg mit der Bitte, die Umschläge erst im Jahr 2000 zu öffnen. Seinem Wunsch wurde auch entsprochen. Im Jahr 1979 verstarb der auch für seine Friedhofsführungen bekannte Geraer in seinem Haus in der Niemöllerstraße im Ostviertel. "Ich heiße Buntrock und bin bekannt wie ein bunter Hund" sollen häufig seine Worte gewesen sein.
09.04.1896 Drei neue Rektoren in einem Jahr
ie Rektoren namens Burkhardt, Laaß und Schrader wurde an diesem Tag für die drei neu gebildeten Schulbezirke in ihre Ämter eingewiesen. Es handelte sich um die Enzianschule (seit 1874), die Bergschule auf dem Ziegelberg (seit 1893) und die Lutherschule (seit 1883).Die dritte Bürgerschule im Marstallgebäude auf der Sorge, später Amthordurchgang, zuvor seit 1805 die Ratsfreischule, wurde aufgelöst. Im Jahr 1906 übernahm Rektor Alberti die Ostschule.
1897 Eine neue Ziegelei
n diesem Jahr wurde in Hermsdorf die Ziegelei Schlenzig gegründet. Da zu dieser Zeit noch ausschließlich Stein auf Stein gebaut wurde, natürlich in Verbindung mit Holz als weiteren Bauwerkstoff, waren Ziegeleien ein einträgliches Geschäft. Überall wurde gebaut, die Städte und Gemeinden vergrößerten sich während der ständig wachsenden Industrialisierung stark, und so wurden allerorts Baumaterialien und vor allem Ziegel gebraucht. Den vielen Ziegeleibetreibern ging dabei die Arbeit nicht aus. Der Geraer "Ziegelberg" erinnert auch an eine ehemalige Ziegelei, auf einem Berg gelegen, daher der Name, auf dem zum Ende des 19. Jahrhunderts die Bergschule errichtet wurde.
04.1909 Rektor Alfred Auerbach
ie Geraer Fortbildungsschule für Knaben erhielt eine hauptamtliche Leitung in der Person des Rektors der Bergschule auf dem Ziegelberg Herrn Alfred Auerbach (24.04.1864-13.03.1938) zu finden war die Schule in der alten Färbergasse 1-3, dem früheren Technikum. (Die Färbergasse gehört zu den "aufgehobenen Gassen" Geras und war zwischen der Heinrichstraße und der Florian Geyer Straße zu finden. Sie wurde in den Wirren des Zweiten Weltkrieges vernichtet.)
1914 Zur Entwicklung der Ostschule
ie Ostschule war im April 1906 nach dreijähriger Bauzeit eingeweiht worden. Sie entwickelte sich zur Zentralen Lehranstalt im Ostviertel, neben der Bergschule. Die Schülerzahlen stiegen kontinuierlich und immer mehr Lehrer wurden eingestellt. Im Jahr 1914 unterrichteten an der Ostschule schon 26 Lehrer in 25 Schulklassen insgesamt 1100 Schüler. Im Jahr 1915 waren es 18 Lehrer (viele Lehrer diensten im Ersten Weltkrieg) in 19 Schulklassen für 1011 Schüler. 1916 waren es nur noch 15 Lehrer in 23 Schulklassen und 941 Schüler. In den Jahren 1916 und 1917 wurde die Schule als Kriegslazarett genutzt.
08.1914 Die Bergschule als Sammelplatz
eit dem Sommer 1914 tobte in Europa der erste Weltkrieg. Zur Rekrutierung der Soldaten wurde die im Jahr 1893 errichtete Bergschule auf dem Geraer Ziegelberg genutzt. Zu diesem Zeitpunkt gingen die Soldaten noch von einem schnellen Kriegsende bis Weihnachten 1914 aus, was sich als fataler Irrtum erwies, da erst im November 1918 die Waffen wieder ruhen sollten. Auch als Kriegslazarett musste die Schule herhalten.
1936 Die Scheunen kamen weg
m Jahr 1893 wurde auf dem Geraer Ziegelberg die "Bergschule" eingeweiht. Es gab hinter der Schule zwar einen kleinen Schulhof, aber ein kleiner Sportplatz fehlte noch. Dort standen bis 1936 noch einige Scheunen drauf. Als die weg kamen vergrößerte sich das Schulgelände damit erheblich.
1937 Die Geraer Schulen
chon zu dieser Zeit gab es viele Schulen in Gera und seinen Ortschaften. Dazu gehörten auch Hilfsschulen, eine Schwerhörigenklasse mit einem Lehrer und 13 Schülern, Berufsschulen und die Amthorsche Handelsschule. Die Bergschule unter der Leitung von Direktor Schwabe hatte 26 Lehrer, 28 Klassen und 1033 Schüler (im Jahr 2011 waren es etwa 420). Die Lutherschule unter Direktor Doller hatte 22 Lehrer 23 Klassen und 841 Schüler. Die Enzianschule unter Direktor Eckhard hatte 16 Lehrer 18 Klassen und 661 Schüler. Die Ostschule hatte 17 Lehrer, 17 Klassen und 628 Schüler (im Jahr 2011 waren es etwa 250). Die Debschwitzer Schule unter Direktor Lorenz hatte 20 Lehrer, 22 Klassen und 858 Schüler. Die Untermhäuswer Schule unter Direktor Voigt hatte 19 Lehrer, 20 Klassen und 758 Schüler. Die Pfortner Schule unter Direktor Machold hatte 18 Lehrer, 20 Klassen und 646 Schüler. Die Schemmschule unter Direktor Buschmann hatte 20 Lehrer, 23 Klassen und 847 Schüler. Die Lusaner Schule unter Direktor Rothe hatte 3 Lehrer (nur Männer), 4 Klassen und 146 Schüler. Die Leumnitzer Schule unter Direktor Fischer hatte 4 Lehrer (nur Männer), 5 Klassen und 196 Schüler. Die Thieschitzer Schule unter Direktor Nenner hatte 5 Lehrer, 5 Klassen und 177 Schüler. Die Frankenthaler Schule unter Direktor Müllenberg hatte 3 Lehrer, 4 Klassen und 119 Schüler. Die Windischenbernsdorfer Schule unter Direktor Berndt hatte 4 Lehrer, 4 Klassen und 166 Schüler, Die Katholische Privatschule unter Direktor Plewka hatte 3 Lehrer, 4 Klassen und 103 Schüler. Die Pestalozzischule (Hilfsschule) unter Direktor Reinhold hatte 13 Lehrer, 12 Klassen und 239 Schüler. Die Mittelschule unter Direktor Strößner (Mitglied des Stadtrates) 32 Lehrer, 24 Klassen und 637 Schüler. Die Amthorsche Handelsschule unter Direktor Voelkner hatte 6 Lehrer, 6 Klassen und 210 Schüler. Das Gymnasium Rutheneum unter Direktor Lippert hatte 21 männliche Lehrer, 13 Klassen 186 Schüler. Die Schillerschule war eine Oberschule für Jungen unter Direktor Dr. Graeser hatte 24 Lehrer, 15 Klassen und 461 Schüler. Die Zabelschule war eine Aufbau- und Oberschule für Mädchen unter Direktor Dr. Reu und hatte 44 Lehrer, 28 Klassen und 785 Schüler. Die Höheren Schulen und Berufsschulen hatten 89 Lehrer, 56 Klassen und 1532 Schüler.
05.02.1938 Umbenennung der Bergschule
urz vor dem Beginn des Zweiten Weltkrieges und fünf Jahr nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland, wurden flächendeckend überall Straßen, Plätze, Gassen, Schulen und andere öffentliche Einrichtungen nach nationalsozialistischen Gutdünken umbenannt. Die Geraer Bergschule wurde nach Wilhelm Gustloff (30.01.1895-04.02.1936) benannt. (Er war Nationalsozialist und Landesgruppenleiter der NSDAP-Auslandsorganisation in der Schweiz und wurde in seiner Wohnung in Davos von einem jüdischen Student erschossen)
09.1939 Lazarett in der Bergschule
n der Zeit des Zweiten Weltkrieges bis zum Mai 1945 wurden viele Geraer Turnhallen und Schulen sowie andere öffentliche Einrichtungen auch als Kriegslazarett für die verwundeten Frontsoldaten genutzt. Auch der Bergschule auf dem Ziegelberg im Ostviertel ging es da nicht besser.
13.09.1944 Viele Bombenschäden in Gera
ei einem Luftangriff wurde fast ausschließlich das Ostviertel und der Stadtteil Tinz in Mitleidenschaft gezogen.
Schäden entstanden in der Hospital- Altenburger- Mittel- Blumen- Nestmann- Lorey- und Blücherstraße.
Das südliche Treppenhaus der Bergschule wurde zerstört. Beschädigt wurden das Ferrumwerk in der Tinzer Brauerei und die Maschinenfabrik Friedrich Erdmann. Es wurden 44 Menschen getötet. 
13.09.1944 Bomben auf die Bergschule
era war besonders zum Ende des Zweiten Weltkrieges immer wieder zur Zielscheibe alliierter Bombenangriffe geworden. Große Teile der historischen Innenstadt ging im Bombenhagel unwiederbringlich verloren. An diesem Tag wurde der Südeingang der Bergschule auf dem Ziegelberg im Ostviertel von Bombenangriffen getroffen. Dabei wurden sechs Klassenzimmer der Schüler vollkommen zerstört.
03.05.1945 Rückbenennung der Bergschule
och vor der bedingungslosen Kapitulation Nazi-Deutschlands am 8. Mai 1945 wurde in Gera durch die Bekanntmachung des Oberbürgermeisters von diesem Tag mit der Rück- und Umbenennung der mit Nazi-Namen versehenen Straße, Gassen, Plätze, Institutionen und Schulen begonnen. Auch die Bergschule trennte sich vom nationalsozialistischen Namensgeber Wilhelm Gustloff und nahm ihren alten Namen wieder an. (Zu Zeiten der DDR war es dann die Wilhelm Pieck Oberschule, aber im Volksmund erhielt sich der Name "Bergschule" über alle Jahrzehnte.)
01.10.1945 Wieder Unterricht in der Bergschule
er Zweite Weltkrieg war seit dem Mai des Jahres vorbei, und so konnte in Gera wieder mit einem regelmäßigen Schulbetrieb begonnen werden, ohne die Unterrichtsstunden ständig durch Fliegeralarm zu unterbrechen. Das erfolgte dann mit dem Befehl Nr. 40 der Sowjetischen Militäradministration, welche seit einigen Monaten als Besatzer über die Geschicke der Stadt bestimmte. Außerdem wurde die Bergschule zur Zwölfjahresschule bestimmt.
01.10.1945 Kein Unterricht möglich
om offiziellen Kriegsende am 8. Mai 1945 bis zum 1. Oktober 1945 war der Unterricht für die Geraer Schüler nicht möglich. Das lag zum einen natürlich daran, dass die Geraer Innenstadt fast vollständig in Trümmern lag, seit alliierte Bomber am 6. April 1945 die Stadt schwer getroffen hatten, und zum weiteren an den Schäden die an den Schulen entstanden waren. Die Neulandschule, die Debschwitzer Schule, die Untermhäuser Schule, die Ostschule und die Schillerschule fungierten noch als Lazarett für die vielen verletzten Kriegsheimkehrer. Die Untermhäuser Schule wurde kurz danach zum Umsiedlerlager für die aus den ehemaligen Ostgebieten geflüchteten Menschen (Schlesien, Böhmen, Ostpreußen) benötigt, die Enzianschule in der Nähe der St. Trinitatiskirche war völlig ausgebombt und musste erst wieder aufgebaut werden und bei der Bergschule war das Treppenhaus durch einen Fliegerangriff zerstört worden, auch da musste erst Abhilfe geschaffen werden. Die Geraer hatten aber alles daran gesetzt, den Schulbetrieb wieder aufnehmen zu können, denn sie wussten das die Lerndefizite auch so nur schwer wieder aufholbar war bei den Kindern, die bis dahin nichts weiter als Krieg gesehen hatten.
03.1948 Bauarbeiten an der Bergschule
m 13. September 1944 war die Geraer Bergschule auf dem Ziegelberg von alliierten Bomben getroffen worden. Dabei war der südliche Treppenaufgang und sechs Klassenzimmer zerstört worden. Nun wurde die südliche Wand zu dem noch immer zerstörten Treppenhaus zugemauert, damit die sechs Klassenräume wieder genutzt werden konnten.
04.1948 Bericht über das Landschulheim
uf Initiative des Geraer Oberbürgermeisters Dr. Friedrich Bloch war es der Stadt Gera gelungen das ehemalige Heim der HJ (Hitlerjugend) zu erwerben und ein Landschulheim daraus zu machen. Erster Verwalter wurde am 1. Juli 1947 Richard Weber, der in einem Bericht über seine Tätigkeit, Bevorstehendes und Pläne, aber auch einige Mängel und den Zustand des Heimes einiges hervorhob. Angeführt wurde: (1.) der vernachlässigte Zustand der Waschräume, der Kanalisation, der Dächer, des Sanitärtraktes und der Küche, (2.) man hatte Haustiere angeschafft, (3.) die Kinder der Untermhäuser Schule und der Bergschule waren 1947 die ersten Gäste in der Einrichtung, (4.) in der Winterpause 1947/1948 werden Decken und Matratzen genäht, (5.) Obstbäume und Beerensträucher werden gepflanzt, Kartoffeln gelegt und Gemüse gesät. Abschließend dankte er noch für die Unterstützung durch den Geraer Oberbürgermeister und das Sozialamt.
1951 Schulzusammenlegung
s war in den ersten Jahren der DDR und kaum sechs Jahre nach dem Krieg in Gera immer noch nötig, die Schulgebäude von den Schäden des Zweiten Weltkrieges zu befreien. Oftmals mussten die Schüler dann in benachbarte Schulen umziehen und wurden dann dort so lange unterrichtet, bis sie wieder zurück in ihre angestammte Schule konnten. In den Jahren von 1951 bis 1955 befand sich im Westflügel der Ostschule die Bergschule II.
01.09.1953 Änderungen zum neuen Schuljahr
chon im Jahr 1951 war in der Geraer Bergschule der sogenannte Oberschulteil abgetrennt worden. Nun entstanden die Bergschule I mit dem Gebäude am Ziegelberg und die Bergschule II, der rechte Teil der Ostschule in der späteren Karl-Liebknecht-Straße. Außerdem wurden zwei Sonderklassen mit verstärktem Russischunterricht, die S-Klassen, und der Kinderhort in der Herderstraße eingerichtet.
1954 Wiederaufbau an der Bergschule
s war nun mittlerweile 10 Jahr her, da hatten alliierte Bomben den südlichen Treppenaufgang und sechs Klassenzimmer der Schüler zerstört. Nun begann man mit dem Wiederaufbau des zerbombten Treppenaufgangs.
01.09.1956 Nun gab es polytechnische Bildung
u Beginn des neuen Schuljahres kam es zur Neuerungen an der Geraer Bergschule auf dem Ziegelberg. Die Mittelschule wurde zur POS (Polytechnische Oberschule). Es war die 13. POS in Gera.
1958 Einführung der POS
uch in Gera gab es in diesem Jahr eine einschneidende Entwicklung im Schulwesen. Es erfolgte in diesem Jahr der Beschluss über den Aufbau der Zehnklassenschulen in der DDR und den obligatorische Einführung des polytechnischen Unterrichts. In den Jahren 1959/1960 entwickelten sich die Grundschulen der Stadt zu allgemeinbildenden polytechnischen Oberschulen, den sogenannten POS, die alle mit einer Zahl und einem Ehrennamen belegt wurden. Aus der Bergschule, gelegen auf dem Ziegelberg, wurde die 13. POS "Wilhelm Pieck"- Oberschule.
01.08.1958 Sturmschäden an der Bergschule
in heftiger Sommersturm beschädigte kurz vor dem Beginn des neuen Schuljahres 1958/1959 die Bergschule auf dem Geraer Ziegelberg. Das Dach über dem Südeingang der Schule wurde nahezu vollständig abgedeckt.
01.09.1963 Schulentwicklung in Gera
ie Bergschule auf dem Geraer Ziegelberg wurde die dritte Polytechnische Oberschule der Sadt und die als Hilfskrankenhaus zweckentfremdete Schillerschule wurde wieder als Bildungseinrichtung genutzt und gehörte anfänglich zur Bergschule.
01.09.1963 Klassenaufteilung in zwei Ostviertelschulen
b dem Schuljahr 1963/1964 wurden in der Bergschule auf dem Ziegelberg die Klassenstufen 1 bis 4 in der ersten Etage des Gebäudes unterrichtet und die Klassenstufen 5 bis 10 in der zweiten Etage der Schillerschule in der Kurt-Keicher-Straße. In die dritte Etage der Bergschule zog in diesem Jahr die Landwirtschaftliche Berufsschule Geras ein.
1971 Die 13. POS in Gera
n diesem Jahr wurde aus der bekannten Bergschule auf dem Geraer Ziegelberg die 13. POS (Polytechnische Oberschule). In der nun ehemaligen wurde dann bis zum Jahr 1976 die Zehnklassenschule aufgebaut.
1972 Renovierung der Bergschule
as Innere der im Jahr 1893 errichteten Bergschule auf dem Geraer Ziegelberg wurde 1972 renoviert. Im gesamten Schulhaus wurde Neonlicht installiert. Außerdem richtete man nun sogenannte Fachkabinette zum Beispiel für Chemie und Physik ein. Auch wurden neue Möbel für die Klassenräume angeschafft und Malerarbeiten verschönerten die Wände der Flure.
1974 Ein neuer Name für die Bergschule
uch im Sozialismus hatte man die Angewohnheit weiter verbreitet, Straßen, Schulen, Institutionen und öffentliche Einrichtungen mit Namen von Menschen zu versehen, welche von dieser Weltanschauung verherrlicht wurden. die nun ehemalige "Bergschule" bekam den Namen der ersten und einzigen Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck (1876-1960). Die Namensgebung war mit einer Festwoche verbunden.
1975 Umbau im Keller der Bergschule
eit einem Jahr trug die 1893 errichtete Geraer Bergschule nun schon den Namen des ersten und einzigen DDR-Präsidenten Wilhelm Pieck (1876-1960). Nun entstand im ehemaligen alten Kohlenkeller der Wilhelm-Pieck-Oberschule ein neuer Speiseraum für die Schulspeisung. Gleich nebenan wurde ein Abwasch- und Schulspeisenausgabebereich eingerichtet.
1983 Sanierung der Bergschule
igentlich war es ja seit dem Jahr 1974 die Wilhelm-Pieck-Oberschule auf dem Geraer Ziegelberg, aber der alte Name "Bergschule" hatte sich über die knapp vier Jahrzehnte der Existenz der DDR im Volksmund hartnäckig gehalten. Nun begann man mit der umfassenden Sanierung des 90 Jahre alten Schulgebäudes. Daher machte es sich erforderlich, dass die Räumlichkeiten des Kinderhortes in der Gagarinstraße, eine klassizistische Villa, für die Zeit der Baumaßnahmen auch für Unterrichtsstunden genutzt wurden.
1984 Umbauten am Ziegelberg
er Ziegelberg, zwischen Laasener "Straße" und der "Altenburger Straße", war der Namensgeber für die von 1891-1893 erbaute Bergschule. Oberhalb der "Laasener Straße" wurde noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Landwirtschaft betrieben und so war ein landwirtschaftlicher Charakter in der Gegend dort unausweichlich. 1984 wurde auf dem Ziegelberg im Zusammenhang mit der Planung für den neuen Zentrumsring der letzte Scheunenkomplex, welcher an die ehemalige landwirtschaftliche Betätigung erinnerte, abgebrochen und später neu bebaut.
1985 Abschluss der Baumaßnahmen
n der Wilhelm-Pieck-Oberschule, der bekannte Bergschule, kam es in diesem Jahr zum Abschluss der Sanierungs- und Baumaßnahmen. Die seit 1963 dort beheimatete Landwirtschaftliche Berufsschule räumte die zweite Etage des Gebäudes. Ferner wurden die Turnhalle und die Toiletten mit dem Schulhauptgebäude verbunden, Fachkabinette für Physik, Biologie, Chemie und Geographie wurden angelegt, in der ersten Etage neue Funktionsräume unter anderem für die Schulleitung errichtet, die neue Hausmeisterwohnung im Südflügel war bezugsfertig, es waren neue Fenster und Türen eingebaut und man hatte die Waschbecken und die Fußbodenbeläge in den Klassenräumen erneuert.
1986 Der Schulhort der Bergschule
hren Namen "Bergschule" behielt die bekannte Geraer Lehranstalt auch in der Zeit in der DDR im Geraer Volksmund noch, als man sie offiziell nach dem ersten und einzigen DDR-Präsidenten Wilhelm Pieck (1876-1960) benannt hatte. In diesem Jahr zog nun der Schulhort der 13. POS "Wilhelm Pieck", welcher die kleineren Schüler in den Nachmittagsstunden nach der Schule betreute, von der Gagarinstraße in die zweite Etage der Schule auf dem Ziegelberg um.
09.12.1987 Achtung Schulkinder
o berichtet die "Volkswacht" an diesem Tag über die Neuigkeiten an der Kreuzung am Ziegelberg, wo um erhöhte Vorsicht wegen den Schülern der Bergschule gebeten wurde. "Elternaktive und Pädagogen der Wilhelm Pieck Oberschule hatten angeregt, dass mit Fertigstellung des Zentrumsringes auch ein gefahrloser Weg für die Schulkinder geschaffen werden muss. Seit gestern zeigt entsprechende Beschilderung allen Fahrzeugführen an der Kreuzung Ziegelberg / Otto Grotewohl Straße erhöhte Aufmerksamkeit an. Die Volkspolizei wird das Verhalten der Kraftfahrer an diesem Gefahrenschwerpunkt verstärkt kontrollieren." (Die Wilhelm Pieck Oberschule, die 13. POS, hieß nach der politischen Wende von 1989/90 wieder "Bergschule" und die Otto Grotewohl Straße wurde in Altenburger Straße zurückbenannt.) 
1990 Nun wieder die "Bergschule"
as 20. Jahrhundert bestand anfangs aus dem Kaiserreich, dann der Weimarer Republik und der folgten das Verbrecherregime der Nationalsozialisten und die DDR-Diktatur. Jede dieser "Epochen" hatte ihre eigenen "Helden", wenn man sie so bezeichnen will und benannte Straßen, Plätze, Institutionen oder auch Schulen nach ihnen. Zwei verbrecherische Diktaturen hatten zu zum Teil recht seltsamen Namensgebungen in der Stadt geführt. Nach der politischen Wende war nun endgültig Schluss mit dem Wirrwarr und mit dem Einzug der Demokratie erhielten auch demokratische Namen wieder ihre Berechtigung und oftmals fand man auch zurück zu den althergebrachten Namen. Nach einer geheimen Abstimmung unter Lehrern, Eltern, Erziehern und Schülern der 13. POS Wilhelm Pieck, sollte nun der unsägliche DDR-Namensgeber wieder verschwinden und der alte Name "Bergschule die Lehreinrichtung wieder schmücken. Im Geraer Volksmund war es eh immer die Bergschule.
1991 Die Grundschule auf dem Ziegelberg
u Ende des 19. Jahrhunderts hatte man auf dem Geraer Ziegelberg auf dem Gelände der alten Ziegelei und späteren Gärtnerei eine Schule gebaut und sie in "Bergschule" benannt. Im sozialistischen System der DDR wurde sie zur POS (Polytechnischen Oberschule) und bekam dann den Namen des ersten, letzten und einzigen DDR-Präsidenten Wilhelm Pieck (1876-1960) feierlich "verliehen". Nach der politischen Wende hatte man die Schule erst in "Bergschule" zurück benannt und dann in eine reine Grundschule umstrukturiert. Im Rahmen der Umgestaltung des neu gebildeten Landes Thüringen aus den DDR-Bezirken wurde die Bergschule die 10. Grundschule Geras.
1991 Eine moderne Schulheizung
ie Heizungsanlage der bekannten Geraer "Bergschule" auf dem Ziegelberg wurde in diesem Jahr saniert. Noch zu Zeiten der DDR konnten die Schüler in den Pausen ihren Hausmeister regelmäßig dabei beobachten, wie der die Kohle zum Heizen des Schulgebäudes in den dafür vorgesehenen Keller transportierte. Im zweiten Jahr nach der politischen wende war nun damit auch Schluss, denn die "Bergschule" wurde an das Geraer Fernwärmesystem angeschlossen.
1993 100 Jahre "Bergschule"
n diesem Jahr fand die offizielle Festwoche zum 10. Geburtstag der "Bergschule" auf dem Ziegelberg statt. Auch die Schulaula hatte einen neuen Anstrich erhalten und konnte wieder von den Schülern in "Besitz" genommen werden. Im Schuljahr 1993-1994 waren auf der Grundschule 483 Schüler in 22 Klassen gemeldet und wurden von 26 Lehrern und 26 Erziehern unterrichtet und betreut. Außerdem bekam die "Bergschule einen neue Schulleitung.
1993 Eine Kastanie für die Bergschule
er zu dieser Zeit amtierende Geraer Oberbürgermeister Ralf Rauch hatte einen ganz besonderen Termin wahrzunehmen. Er pflanzte an der bekannten Bergschule auf dem Ziegelberg eine Kastanie mit der Schulleitung.
22.03.1993 Festwoche der Bergschule
ie Festwoche zum 100 jährigen Bestehen der Bergschule (Zu DDR- Zeiten die 13. POS "Wilhelm Pieck" am Geraer Ziegelberg) begann.
1995 Es tat sich was in der Bergschule
n diesem Jahr wurden in der bekannten Geraer Bergschule in 22 Klassen 454 Schüler von 30 Lehrern unterrichtet. Die Bergschule hatte 105 Schulanfänger und 275 Hortkinder. 336 Kinder nahmen an der Schulspeisung teil. Außerdem wurde 1995 die Schulturnhalle renoviert und die Sanitäranlagen, Umkleideräume und das Lehrerzimmer umgebaut. Auch der obere Schulhof wurde neu gestaltet, wobei die Spielgeräte der Schulgarten, Grünflächen, Bäume und Sportanlagen erneuert wurden. Nichts sollte mehr an den tristen Schulsportplatz aus früheren Schulzeiten erinnern. Zur Sicherheit der Schüler wurde an der Schule ein Fußweg angelegt.

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18.01.2015
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