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725 Bonifatius in Thüringen
hüringen ist wesentlich älter als die Stadt Gera, über die wir in der Chronik berichten wollen. Auch schon gut 400 Jahre vor den meisten Stadtgründungen wurde das Land vielfältig bereist.
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976 Altenburg erstmals erwähnt
ltenburg befindet sich fast in der Mitte des Städtedreiecks Leipzig–Chemnitz–Gera. Die Stadt liegt 28 km nordöstlich von Gera, 39 km südlich von Leipzig, 38 km nordwestlich von Chemnitz und 31 km nördlich von Zwickau. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Altenburg im Jahr 976. Vorausgegangen war die Slawenunterwerfung östlich der Elbe-Saale-Linie seit dem Jahr 928 durch Heinrich I. und die Gründung der Markgrafschaft Meißen. Es wird angenommen, dass die slawische Wallanlage auf dem Porphyritfelsen durch deutsche Ritter eingenommen und als Burgward umfunktioniert wurde. Am 1. August 976 schenkte Kaiser Otto II. die Stadt Altenburg dem Bistum Zeitz. Die nächste urkundliche Erwähnung erfolgte erst 1132, als Kaiser Lothar III. die Kaiserpfalz Altenburg nutzte. In der Urkunde wird sie castro Plysn genannt. Die Kaiserpfalz war der Grund, dass aus der Siedlung, die sich unmittelbar bei der Pfalz befand, eine Stadt wurde, die den Namen Altenburg trug. Zudem trug die Reichsstraße Via Imperii dazu bei, dass sich Handwerker und Kaufleute ansiedelten. Neben der Siedlung am Brühl gab es eine weitere Siedlung um den Nikolaikirchturm. Dieses Gebiet kam erst unter Kaiser Friedrich I. Barbarossa zu Altenburg.

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1096 Kreuzzüge
on 1096 - 1270 Die Kreuzzüge ins heilige Land

174 erfolglose Jahre den christliche Glauben gewaltsam im heiligen Land zu verankern. Pilger aus ganz Europa, auch aus der Thüringer Gegend, waren vom Papst zu den Kreuzzügen berufen worden.

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1101 Das 12. Jahrhundert
as 12. Jahrhundert war eine Zeit des Übergangs. Und zwar vom ausgehenden frühen Mittelalter zum hohen Mittelalter. Nun sollten Herscher das Abendland prägen, welche im Gedächtnis der Menschheit verankert bleiben sollten. Gera hatte das Stadtrecht noch nicht erlangt, war aber schon eine kleine Siedlung an der Elster. Gera entwickelte sich zur Stadt und seine Bewohner zu Bürgern.
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1140 Herrschaftsantritt
n den Jahren 1140 bis 1172 herrschte der Landgraf Ludwig II. in Thüringen.( Ludwig II., der Eiserne, geboren im Jahr 1128 und verstorben am 14. Oktober 1172 in Neuenburg bei Freyburg/Unstrut stammte aus der Familie der Ludowinger.) Mit seinem Schwager Friedrich Barbarossa (1120-1192), der 1152 König und 1155 Kaiser wurde, war Ludwig Zeit seines Lebens verbündet. Gemeinsam bekämpften sie die Welfen mit Heinrich dem Löwen und die Erzbischöfe von Mainz, denen auch Erfurt gehörte. Eine pikante Episode aus dem langen Streit um Erfurt ist der sogenannte Erfurter Latrinensturz von 1184. Unter Ludwigs Herrschaft wurde die Wartburg ausgebaut.
1172 Unter der Herrschaft Barbarossas
nter dem Kaiser Friedrich I. (um 1122 bis 1190 aus dem Adelsgeschlecht der Staufer war von 1147 bis 1152 als Friedrich III. Herzog von Schwaben, von 1152 bis 1190 römisch-deutscher König und von 1155 bis 1190 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Er ertrank während des Dritten Kreuzzuges bei der Überquerung des Flusses Saleph im damaligen West-Kilikien in der heutigen Türkei. Den Beinamen "Barbarossa" ("Rotbart") erhielt er in Italien wegen seines rötlich schimmernden Bartes.) erlangten die Weidaer Vögte 1158 das links der Elster gelegene Burgward Veitsberg/Weida als unmittelbares Reichslehen. Durch diesen Umstand wurde Erkenbert II. im Rahmen der kaiserlichen Ausbaubestrebungen des Reichsgutes zum Reichsministerialen ernannt. Dessen Sohn Heinrich I., so wird es von Historikern überliefert und angenommen, wurde im Jahre 1172, als dieser am Hoflager Kaiser Barbarossas in Altenburg teilnahm, vom Herrscher mit der Vogtei, dem Regal des Blutbanns und der hohen Gerichtsbarkeit über ein größeres Gebiet rechts der Elster, zu dem insbesondere die Burgwarde Ronneburg, Berga und Greiz gehörten, beliehen.
1173 Barbarossa in Thüringen
uf einem geheimen Hoftag, der den Umständen nach nur im ehemaligen Gasthof "Zum Schwarzen Bär" im Thüringischen Hermsdorf stattgefunden haben konnte, einhob Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) den König von Böhmen seiner Würde. Aus den wissenschaftlichen Arbeiten von Karl Pertz und Giesebrecht, zwei Historiker des 19. Jahrhunderts, die sich um die Erforschung des deutschen Mittelalters verdient gemacht haben, ist zu entnehmen, dass das in einer Urkunde erwähnte "Ermiendorf" mit Hermsdorf heute Thüringen identisch ist. Die Urkunde besagt, dass 1173 auf dem Hoftag in "Ermiendorf" Kaiser Friedrich I. den König von Böhmen seiner Würde entsetzt und das Herzogtum an Sobeslaw gab. Es kann sich also beim Hoftag von 1173 nur um ein Hermsdorf handeln, das weit genug entfernt liegt, um Altenburg oder die Kaiserpfalz Kayna auszuschließen, das aber im Hinblick auf die fehlenden Eintragungen in den Reiseberichten des Kaisers wiederum nahe genug liegt. Der Zeitraum der fehlenden Eintragungen ist aber nur so gering, sodass Pertz und von Giesebrecht daraus schlossen, dass mit "Ermiendorf" nur das Hermsdorf bei Eisenberg gemeint ist, da sich Friedrich I. mit seinem Gefolge aufgrund der damaligen Verkehrssituation nicht sehr weit entfernt haben konnte. Bei den benutzen Straßen konnte es sich nur um die Regensburger Handelsstraße sowie die Köstritzer Straße handeln.
04.04.1186 Udo II. von Veldens geboren
do II. von Veldenz war von 1161 bis 1186 Bischof von Naumburg. 1168 tauchen ein Luf und ein Heinrich von "Thinz" als Zeugen in einer Urkunde des Naumburger Bischofs Udo II. auf. Der Ort selbst wurde erstmals 1290 als allodium Tyncz erwähnt. Tinz war später ein Stadtteil von Gera. Udo stammte aus dem Hause der Ludowinger und war der Sohn des Grafen Gerlach I. von Veldenz und der Cäcilie (verst. 1141), der Tochter von Ludwig dem Springer. Somit war sein Onkel Udo I. von Thüringen. Von 1140 bis 1159 ist er als Propst in Zeitz bezeugt, der am 2. Oktober 1161 als Bischof von Naumburg ordiniert wurde. Als Anhänger der Staufer war er in Reichsangelegenheiten 1162 in Italien und Burgund unterwegs. Er nahm 1163 am Fürstentag in Nürnberg teil, tauschte 1164 Güter mit dem Kloster Oberzell, weilte häufig in der Nähe des Kaisers Barbarossa und nahm am Zug gegen Rom 1167 teil. Durch den Tausch mit Oberzell, gelangte er für das Bistum an die Güter in Ostheim, Lauringen, Höchheim, Himmelstadt, Birkenfeld und Karbach. 1169 schenkte er dem Naumburger Domkapitel den Forst Aue vor Naumburg, war 1173 Zeuge der Gründung des Klosters Zelle bei Aue, was auf Interesse an der Erschließung des Westerzgebirges für die Naumburger Diözese hinweist. Besonders kümmerte er sich um den Ausbau der Klöster des Bistums Naumburg. So besonders für das Kloster Bosau, Kloster Schulpforte, das Zeitzer Stephanskloster, das Nonnenkloster Remse, sowie für die Naumburger Inventarien St. Moritz und St. Georg. Zudem stiftete er mit dem Kaiser das Chorherrenstift auf dem Berge vor Altenburg, das ihm selbst geweiht wird. 1179 nahm er am Dritten Laterankonzil in Rom teil und erschien letztmals 1185 als Urkundenaussteller. Die Chroniken schreiben über ihn, dass er hoch betagt gestorben sei. Möglich wäre als Sterbeort Naumburg, da er als alter, gebrechlicher Mann nicht mehr gereist sein dürfte. Der Ort seiner Bestattung ist unbekannt, der plausible Hinweis auf eine Bestattung im Naumburger Dom stammt aus der Taubeschen Chronik des Geschichtsfälschers Johann Georg Rauhe. Eine Darstellung seiner Person befindet sich im Naumburger Dom im Westchor auf der Nordseite im sogenannten Laienfenster aus dem 13. Jahrhundert. Zudem sind zwei Brakteaten aus seiner Zeit bekannt.
1193 Die Reichsministerilität der Salier und Staufer
odungstätigkeiten waren zu dieser Zeit eine Quelle der Macht und des Reichtums, die sich bereits Heinrich von Weida 1193 erworben hatte. Heinrich der Reiche war imstande, ein stattliches Hauskloster, Mildenfurth, zu gründen. Einer Bestätigungsurkunde der 3 Söhne Heinrichs II. des Reichen von 1209 nach, deren Original verloren ist, wäre zu schließen, dass die Gründung mit Zustimmung Kaiser Heinrichs VI. und des Landgrafen Hermann von Thüringen erfolgte, Reich und Landgraf also am Boden Rechte hatten. Heinrich, dem auch Gera gehörte, war mit Bertha von Vohburg vermählt, was deshalb besonders auffällt, weil auch der früher erwähnte Walther von Weimar-Gleißberg nach einer Inschrift in der Erfurter Schottenkirche mit Hedwig, einer Tochter des Markgrafen von Vohburg vermählt gewesen sein soll. Wenn dann noch die an einen Ravensburger Dienstmann vermählte Gemahlin Kaiser Friedrich I. (Barbarossa 1120-1192), Adela von Vohburg, hinzukommt, so erscheint es fast so, als hätte die Historie des Kaisergeschlechts mit einem genealogischen Mythos zu tun, der sich vielleicht als Folge der Scheidung des Kaisers herausgebildet hat. 4 Grafentöchter als Gemahlinnen von 3 aufeinanderfolgenden Weidaern im 12. Jhahrhunderts ist nach einem großen Überblick über die gesamte Reichsministerialität, ihre Genealogie und Ständegeschichte, eine gewisse Ungeheuerlichkeit wenn nicht Sensation.
1193 Landgraf Hermann von Thüringen
einrich I., Sohn Erkenberts II. dem Vogt von Weida, wurde, so wird es von Historikern angenommen und überliefert, im Jahre 1172, als dieser am Hoflager Kaiser Barbarossas (um 1122-1190) in Altenburg teilnahm, vom Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) mit der Vogtei, dem Regal des Blutbanns und der hohen Gerichtsbarkeit über ein größeres Gebiet rechts der Elster, zu dem insbesondere die Burgwarde Ronneburg, Berga und Greiz gehörten, beliehen. Breits im Jahre 1193, dem Jahr als man auch das Kloster Mildenfurth bei Wünschendorf gegründete, wurde das links der Elster gelegene Gebiet dem Landgrafen Hermann von Thüringen zugesprochen, was dazu führte, dass die Vögte dieses Gebiet nun von diesem in Form eines Reichsafterlehn zu Lehen nehmen mussten.
1200 Vogt Heinrich der Reiche
er seit dem Jahr 1180 urkundlich nachweisbare Weidaer Vogt Heinrich II., genannt der Reiche, verfügte um das Jahr 1200 über einen Herrschaftsbereich, welcher den Raum von Gera, Ronneburg, Weida, Greiz und Plauen, sowie das Regnitzland um Hof umfasste.
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22.05.1246 Ein Thüringer wurde Gegenkönig
ie Herrschaft der Stauferkaiser war gebrochen. Friedrich II., der Enkel von "Barbarossa" 1192-1250 war der letzte der einflussreichen Stauferherrscher. Die rheinischen Kirchenfürsten wählten Landgraf Heinrich Raspe von Thüringen zum Gegenkönig von Konrad IV. dem Sohn Friedrich II. der für seinen Vater im Reich regierte. Friedrich II. war des Regierens schon nicht mehr so wirklich mächtig, hatte aber als erster deutscher Kaiser viel mehr erreicht, als alle seiner Vorgänger, die noch Römischer Kaiser waren. Mit dem Tod Friedrichs II. ging das Geschlecht der Staufer unter, welche sich zuvor so heldenhaft gegen die "Welfen" zur Wehr gesetz hatten.
05.08.1246 Die Schlacht an der Nidda
er Thüringer Gegenkönig Heinrich Raspe siegte in der Schlacht an der Nidda über Konrad IV., dem Sohn des Stauferkaiser Friedrich II, einem Enkel des legendären Friedrich I. Barbarossa.
1254 Ein Bündnis mit dem Markgrafen
s ist anzunehmen, dass bereits Kaiser Friedrich I. Barbarossa (ca. 1122-1190) um 1180 den Herren von Weida den Titel eines advocatus, eines Vogtes verliehen hat. Der Titel wurde bei der Teilung des Stammhauses von allen Zweigen weitergeführt und wie ein erbliches Reichslehen weitergegeben. Im Jahr 1254 handelten die Vögte von Gera, Greiz, Plauen und Weida einen Vertrag über ein Bündnis mit dem Markgrafen Heinrich dem Erlauchten von Meißen aus, bei dem sie als gleichberechtigte Partner auftraten. In der Urkunde unterschieden sie das Land des Markgrafen (terra marchionis) von ihrem Gebiet (terra nostra, unser Land). Es ist anzunehmen, dass der Markgraf zur Unterscheidung der Länder in umgekehrter Richtung sein Land vom Land der Vögte (terra advocatorum) abgrenzte. Die Urkunde dazu ist jedoch nicht erhalten geblieben. Der Name erscheint danach, 1317 und später, als woyte lande oder in ähnlicher Form in anderen Urkunden, die jedoch immer Vereinbarungen anderer Herrscher über das Vogtland beinhalten. Der Name Vogtland kann erst im Jahr 1343 nachgewiesen werden. Das böhmische Vogtland hat seine historischen Bezüge im Ascher Ländchen, welches sich frühzeitig aus dem Egerland herausgelöst hat. Das Egerland war Reichsterritorium, bevor es an die Krone Böhmens verpfändet wurde, und die Vögte bauten hier im Norden ihren Einflussbereich aus. 1281 erhielt Heinrich I., Vogt von Plauen, den Markt Asch (A?), und der böhmische König Johann von Böhmen überließ den Vögten das ihm 1322 von Ludwig dem Bayern verpfändete Egerland zur Verwaltung. Aus diesem Grund dehnen einige Autoren den Begriff Vogtland auf das gesamte Egerland aus. Im 21. Jahrhundert ist Vogtland auch eine umgangssprachlich gebräuchliche Bezeichnung für den Vogtlandkreis. Dem gegenüber erfasst das naturräumliche Vogtland zwar zusätzlich Teile Thüringens und Bayerns, grenzt jedoch den Höhenschwerpunkt im Osten aus, der naturräumlich dem Westerzgebirge zugerechnet werden muss.
30.07.1946 Wie die Ebertstraße entstand
is zu diesem Tag hieß die Straße im Ortsteil Debschwitz noch Barbarossastraße und erinnerte an Friedrich I. Barbarossa (1122-1190) einer der bekanntesten Gestalten und Herrscher des hohen Mittelalters. Nun wurde sie nach dem ehemaligen Reichspräsidenten Friedrich Ebert 04.02.1871-28.02.1925) benannt.

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Tintenglas mit Feder
 
 
18.01.2015
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