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06.03.1875 Anna Schneider geboren
nna Schneider war eine Geraer Weberin, welche schon von Jugend an immer gewerkschaftlich engagiert war. Nachdem sie 1908 in die SPD eingetreten war, bekleidete sie dort bis 1933 verantwortliche Positionen. Sie war nach dem Ersten Weltkrieg Mitglied des Arbeiter- und Soldatenrates in Gera. Im Gemeinderat der Stadt Gera war sie im Wohnungs- und Sozialwesen tätig. 1944 wurde sie verhaftet und ins KZ Ravensbrück verbracht. Von 1945 bis 1949 war sie im Stadtparlament vertreten und wesentlich am Aufbau der Volkssolidarität beteiligt. Sie verstarb am 29. November 1953 in Gera. Am 1. März 1961 wurde sie mit dem "Anna-Schneider-Weg" in Gera geehrt.
21.03.1919 Aufstellung des neuen Gemeinderates
uf Grund des Landtagswahlergebnisses vom 2. februar 1919 wurde ohne eine Gemeinderatswahl der neue Gemeinderat aufgestellt. 29 Vertreter gehörten der USPD (Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands), 4 der SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands), 12 der DNVP (Deutsche Nationalistische Volkspartei) / DVP (Deutsche Volkspartei) und 9 der Deutschen Demokratischen Partei an. Auf Grund der Einführung des aktiven und des passiven Wahlrechts für Frauen über 20 Jahre befanden sich unter den Gemeinderatsmitgliedern auch 4 Frauen. Es waren Margarete Kirchner und Anna Schneider für die USPD (Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands) sowie Klara Barthel für die Rechte und Marie Stephanus für die DDP (Deutsche Demokratische Partei) .
04.12.1932 Die Stadtratswahl
it einer Wahlbeteiligung von 83,3% kam es nach der Stadtratswahl zu folgender Mandatsverteilung. Im Stadtrat saßen:


  • 9 Sozialdemokraten
  • 3 Kommunisten
  • 7 Nationalsozialisten
  • 3 vom Bürgerbund
  • 1 von der Mittelstandsliste
  • 2 von der Haus- und Grundbesitzerliste

    Unter den 25 neuen Mitgliedern des Stadtrates befanden sich mit Anna Schneider, und Johanna Spangenberg von der SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands) und Meta Böhnert für die KPD (Kommunistische Partei Deutschlands) auch drei Frauen.
22.08.1944 Verhaftungen in Gera nach dem Attentat
ach dem missglückten Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 wurden in Gera im Rahmen der Aktion "Gewitter" folgende Personen von den Machthabern in Haft genommen. Dr. Arno Barth, Hermann Drechsler, Ernst Heyer, Rudolf Jungmann, Fritz Roth, Walter Schmidt, Anna Schneider, Maria Trögel und Paul Wetzel von der SPD; Willy Bröter, Arno Freitag, Fritz Gießner, Walter Karthe, Helene Keiling und Matthias Zanker von der KPD. Die Männer wurden in das Konzentrationslager Buchenwald und die Frauen in das Konzentrationslager Ravensbrück verschleppt.
01.03.1961 Wie der "Anna-Schneider-Weg" entstand
n diesem Tag erhielt der Verbindungsweg zwischen der Schülerstraße und der Enzianstraße, welcher zu den Wohnblöcken 12 und 13 führte, den Namen "Anna-Schneider-Weg". Anna Schneider (06.03.1875-29.11.1953) war in der Gewerkschaft organisiert und SPD-Mitglied, und bis 1933 in verantwortlicher Position und Parteifunktion in Gera tätig.

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18.01.2015
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