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16.10.1814 Carl Louis Hirsch geboren
r war der Begründer der Großfärberei "Louis Hirsch" in Gera. Er hatte 1837 in einem kleinen Haus "Am Korbe", der späteren Färbergasse mit seinem Geschäft begonnen. Er baute bis zu seinem Tod am 15. Januar 1880 mit 750 Mitarbeitern Deutschlands größte Färberei auf. 1912 hatte die Firma 1.500 Mitarbeiter. Am 7. September 1996 wurde in Gera/Tinz eine Straße nach ihm benannt.
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1815 Eine neue Kammgarnweberei
n diesem Jahr errichtete der Geraer Carl Friedrich Mengel seine bekannte Kammgarnweberei. Firmensitz war "Am Korbe", der späteren Färbergasse in der Innenstadt. In der Neuzeit würde man die Firma an der Ecke Reichsstraße, Stadtgraben neben dem UCI-Kino finden.
1837 Färbereigründung
er Färbermeister Louis Hirsch gründete „Am Korbe“ eine Färberei die sich zur größten Stückfärberei Deutschlands entwickelte.
1847 Hirsch erweiterte seine Färberei
ouis Hirsch war einer der bekanntesten und wohlhabendsten Textilunternehmer der Stadt Gera. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sein Betrieb als VEB Modedruck bekannt. 1847 erweiterte Hirsch seine Färberei "Am Korbe" (später Reichsstraße Ecke Stadtgraben) durch die Errichtung einer für diese Zeiten moderne Dampfkesselanlage.
1854 Wie "Am Korb" in Gera entstand
it "Am Korb" oder auch "Hinterm Korb" wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts der hintere Teil der "Färbergasse" bezeichnet, welche später etwa an der Ecke Reichsstraße hoch zum Stadtgraben (UCI-Kino) zu finden war. Die Bezeichnung erinnerte da eine spezielle Art von Hinrichtung zum Strafvollzug, welche mit dem Pranger oder der Landesverweisung gleich zu setzten war.
Zusatzinformationen
07.04.1859 Die Färbergasse in Gera
m Jahr 1837 hatte der Geraer Fabrikant Carl Louis Hirsch in einem kleinen Gebäude "Am Korb" seine Färberei eingerichtet. "Am Korb" oder auch "Hinterm Korb" genannt wurde in diesem Jahr in "Färbergasse" umbenannt, da sich einige weiter Färbereien, welche ja auch an das Wasser des Mühlgraben gebunden waren um arbeiten zu können, dort angesiedelt hatten. 1962 wurde nach der Verrohrung des Mühlgrabens in dem Bereich die Färbergasse beseitigt. Die Straße gab es nicht mehr. (Zu finden war die Gasse in etwa an der Ecke spätere Reichsstraße und Stadtgraben am UCI-Kino.)
1875 Größer als der Marktplatz
m Jahr 1837 hatte der zu dieser Zeit knapp 23-jährige Carl Louis Hirsch in Gera "Am Korbe" (am Mühlgraben) eine kleine Sückfärberei und Appreturanstalt gegründet. Der Betrieb entwickelte sich zum größten seiner Art in Deutschland und in großen Dimensionen wurde auch gedacht, als das Gelände der Fabrik zu beiden Seiten der Reichsstraße ausgebaut wurde. Gegenüber dem ursprünglichen Betrieb wurde im Jahr 1875 ein Appreturgebäude errichtet, welches in seiner Grundfläche größer als der Geraer Marktplatz war. Für diese Epoche der industriellen Entwicklung gigantisch groß. (Die Appretur bezeichnet die veredelnde Behandlung von Stoffen und Textilien, aber auch Garnen und Fasern, um ihnen ein besonderes Aussehen und/oder bestimmte Eigenschaften zu geben. Dazu gehören besondere Oberflächenstrukturen, Steifheit, Weichheit, Glanz, Dichte, Glätte, Geschmeidigkeit, aber auch wasserabweisende, antistatische, flammhemmende oder antimikrobielle Ausrüstungen. Die Vorbehandlung und das Kolorieren der Textilien (Drucken, Bleichen, Färben) sind Prozesse, die vor der Appretur stattfinden. Louis Hirsch hatte also das Färben und die anschließende Appretur unter einem Dach vereinigt.)
15.01.1880 Carl Louis Hirsch verstarb
arl Louis Hirsch kam am 16. Oktober 1814 zur Welt. Als er im Jahre 1837 in Gera "Am Korbe" seine erste noch recht bescheidene Färberei mit Zugang zum Mühlgraben gründete, ahnte noch niemand, dass sich der Betrieb zu einem der größten seiner art in ganz Deutschland entwickeln sollte. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Umwandlung des Unternehmens in einen volkseigenen Betrieb war die in Modedruck umbenannte Firma immer noch die größte der Stadt mit den meisten Angestellten. Carl Louis Hirsch verstarb am 15. Januar 1880 im 66. Lebensjahr in Gera.

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18.01.2015
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