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12.05.1950 Ralf Rauch geboren
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Sein Leben

Rauch erwarb in Gera das Abitur an der Erweiterten Oberschule und absolvierte parallel eine Facharbeiterausbildung als Agrotechniker. Nach dem Grundwehrdienst studierte er im Fach Konstruktiver Ingenieurbau an der Hochschule für Bauwesen Leipzig (Vorläufer der HTWK Leipzig) mit einem Abschluss als Diplomingenieur 1975. Im Anschluss war er als Statiker im Projektierungsbetrieb des Tiefbaukombinates Gera tätig und wurde 1978 Hauptprojektant, 1987 dann Technischer Leiter des Betriebes.

Das Ende der DDR

Nach der politischen Wende in der DDR engagierte er sich für eine demokratische Kommunalpolitik in seiner Heimatstadt und wurde Mitglied der SPD. Im Mai 1990 wählte ihn die Stadtverordnetenversammlung zum Bürgermeister und Baudezernenten von Gera. Für ein Jahr war er Vorsitzender des neugegründeten Landesverbandes Thüringen der Arbeiterwohlfahrt. Er kandidierte auch bereits für das Amt des Oberbürgermeisters, unterlag aber Michael Galley von der CDU.

Das Amt des Oberbürgermeisters

1994 kandidierte Rauch bei der ersten Oberbürgermeisterwahl der Stadt Gera, wo er für sechs Jahre gewählt wurde. Im Jahr 1995 verließ er die SPD und führte sein Amt fortan parteilos weiter. Seine Wiederwahl im Jahr 2000 erfolgte im ersten Wahlgang mit deutlicher Mehrheit. Rauchs Amtszeit war geprägt durch den demografischen und städtebaulichen Wandel in Gera nach der Wiedervereinigung. 1997 erhielt Gera gemeinsam mit dem benachbarten Ronneburg den Zuschlag für die Ausrichtung der Bundesgartenschau 2007. Von 2000 bis 2006 nahm Gera unter Rauchs Leitung am EU-Förderprogramm URBAN II teil.

In neuen Funktionen

Ralf Rauch förderte die gesellschaftliche Entwicklung in der Stadt Gera durch Gründung und Mitgliedschaft bei mehreren Vereinen (Förderverein Berufsakademie,BUGA-Förderverein,Höhlerverein,Tourismusverein,Gera international). Er leitete zahlreiche Gremien wie beispielsweise als Präsident die Regionale Planungsgemeinschaft Ostthüringen. Ralf Rauch war von 1990 bis 2006 Vizepräsident des Gemeinde- und Städtebundes Thüringen, Präsidiumsmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und Hauptausschussmitglied des Deutschen Städtetages.

Bei der Oberbürgermeister-Wahl im Sommer 2006 wurde eine Stichwahl zwischen Rauch und dem von SPD und Linkspartei unterstützten Herausforderer Dr. Norbert Vornehm notwendig, in welcher Rauch unterlag. Seit Januar 2008 ist Rauch Chef der Fernwasserversorgung Thüringen.

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18.01.2015
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