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18.08.1856 Der Photograph Carl Falke in Gera
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In den ersten Jahren seiner photographischen Tätigkeit hatte sich Carl Falke ausschließlich mit der Daguerreotypie beschäftigt. Erst in den Jahren 1853/54 wandte er sich der Herstellung von Photographien auf Papier zu. Um den Bedürfnissen seines wachsenden Kundenkreises gerecht zu werden, vergrößerte Carl Falke in den folgenden Jahren sein photographisches Atelier. Nachdem er bereits im Herbst des Jahres 1854 seinen eigenen für photographische Aufnahmezwecke errichteten Glassalon eröffnet hatte, erweiterte er in der Folgezeit auch sein Angebot an photographischen Dienstleistungen.
Da es sich beim überwiegenden Teil der erhalten geblieben Photographien des Ateliers Falke um Portraitaufnahmen handelte, liegt die Vermutung nahe, dass Carl Falke in erster Linie als sogenannter "Bildnisphotograph" in Gera tätig war. Seine Portraits konnten in ihrer Stilistik und Charakteristik als zeittypische photographiegeschichtliche Dokumente angesehen werden.

Und so warb Carl Falke für sein Geschäft.

Zur gefälligen Beachtung

"Im steten Bestreben und Vervollkommnung in der PHOTOGRAPHIE und nach Einholung der gründlichsten Belehrung aus den besten Ateliers, bin ich jetzt in den Stande gesetzt, PHOTOGRAPHIEN nach dem neuesten System in Portraits und Landschaften auszuführen.
Oelgemälde, Kupferstiche, Lithographieen, Photographieen, überhaupt Zeichnungen aller Art werden den Originalen getreu kopirt.
Probebilder liegen in meiner Wohnung zur Ansicht aus.

                                                                                            C. Falke

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Tintenglas mit Feder
 
 
18.01.2015
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