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13.04.1945 Der Evakuierungsmarsch
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Die Hauptgruppe des Zuges zieht am zerstörten Sommerbad vorbei, bewegt sich über die Heinrichsbrücke und durch die Wiese- und Zoitzbergstraße und überquert die Elster. Er zieht weiter am Elsterdamm und durch die Salzstraße, über die Zoitzbrücke (heute Friedensbrücke) nach Unterröppisch, Wolfsgefährt und Weida. Kleinere Gruppen werden in der Schlachthofstraße und Reichsstraße, in Kauern, Liebschwitz, Untitz, Falka und Weißig gesehen.
Die Gräber unbekannter Häftlinge auf den Friedhöfen in Thieschitz und Röppisch, in der Salz- und Zoitzbergstraße erinnern noch heute an diesen Todesmarsch.
Mittags 12 Uhr wird „Feindalarm“ gegeben.
Der unsinnige Widerstand mit Panzerfäusten von 60 Offiziersaspiranten der Fahnenjunkerschule „Weilburg / Lahn“ an der Straße bei Frankenthal, Scheubengrobsdorf, der 16 Tode forderte, verursacht am Morgen des 14. April die Beschießung der Stadt Gera mit Artillerie.9 Menschen werden dadurch getötet. Die Nationalsozialisten sprengen die Eisenbahnbrücke Zwötzen, die Zoitzbrücke, die Elsterbrücke bei Meilitz und das Eisenbahnviadukt über die Elster bei Wünschendorf. Die Sprengung der Autobahnbrücke in Thieschitz misslingt.
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Tintenglas mit Feder
 
 
18.01.2015
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