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15.01.2008 Eine Richtkrone über dem neuen Klinikum
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Zum Geraer Klinikneubau

Das neue Klinikgebäude nahm zu Anfang des Jahres 2008 sichtbare Konturen an. Spatenstich war am 8. September 2006. Geplant war von den Architekten, 20 000 Kubikmeter Beton und über 1 700 Tonnen Stahl zu verbauen.
Am traditionellen Geraer Standort in der "Straße des Friedens" entstand zu dieser Zeit im Rahmen einer Generalsanierung des Klinikums ein aus vier Häusern erwachender Gebäudekomplex, ergänzt durch das 1920, damals noch in der "Waldstraße", errichteten und in der Neuzeit denkmalgeschützte Haupthaus das bereits existierende OP-Zentrum.
Veranschlagt waren insgesamt 160 Millionen für die Generalsanierung. Davon steuerte der Freistaat Thüringen aus Mitteln 100 Millionen für das Projekt bei. Die verbleibenden 60 Millionen investierte schließlich der Heidelberger Bildungs - und Gesundheitskonzern SRH als Betreiber des Klinikums.
Das mit Abstand größte Klinikprojekt in den neuen Ländern sollte 2012 abgeschlossen werden. Die maximale Kapazität war für 900 Patienten ausgelegt.
Nun konnte in der ersten Januarwoche 2008 Richtfest für den ersten Bauabschnitt gefeiert werden. Bis zum Jahr 2009 war die Bezugsfertigkeit des Neubaus geplant. 2009 sollte das "Haus im Wald" mit 10 Bettenstationen und der Palliativabteilung, ein grossteil des Diagnostikzentrums mit Endoskopie, Radiologie, Laboren und einzelnen Bereichen der Funktionsdiagnostik sowie der Wirtschaftshof und die Küche bereits genutzt werden.
Der erste Bauabschnitt umfasste schon 43 % des gesamten Bauvorhabens.
Durchaus zufrieden zeigte sich zum Richtfest der SRH Vorstandvorsitzende Professor Klaus Hekking, welcher sowohl mit dem Baufortschritt als auch der Einhaltung der Baukosten betraut war. Er gab sich gleichzeitig überzeugt davon, dass mit dem Klinikneubau der Ruf Thüringen als Musterland der Architektur weiter gefestigt wurde. Der Geraer Oberbürgermeister Doktor Norbert Vornehm würdigte das Projekt als einen wichtigen Teil der Stadterneuerung. Er sagte "Die Otto Dix Stadt" wird damit weiter aufgewertet".
Der Heidelberger Betreiber hatte sich schon frühzeitig für eine Generalsanierung statt eines möglichen Umbaus entschieden. Das Geld sollte gut investiert sein. Die weitere Verzahnung der einzelnen Gebäude vermied überflüssige Wege und bot Mitarbeitern, Patienten und Besuchern eine sehr gute Orientierung im Gebäude. Die 4 Gebäude waren so konzipiert worden, dass sie mit geringen Aufwand sich immer mal möglichen Änderungen anpassen konnten.

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18.01.2015
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