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15.06.2007 Die Feuerwehr im Dauerstress
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Die OTZ informierte die Geraer mit folgenden Wortlaut am 18.Juni 2007

Geraer Bahnhofshalle unter Wasser
Feuerwehren im Unwettereinsatz

Gewitter mit Starkregen hielten in der Nacht zum Sonnabend die Feuerwehr in Atem. Bereits am Freitag wurden sie binnen knapp zwei Stunden zu 22 Einsätzen gerufen.
38,2 Liter Wasser auf dem Quadratmeter wurden der Wetterstation Leumnitz gemessen. Bachläufe konnten die Wassermassen nicht bewältigen, Straßen und Keller überflutet. In Gera rückte die Berufsfeuerwehr mit der Haupt- und der Südwache aus sowie die freiwilligen Feuerwehren Mitte, Frankenthal, Liebschwitz und Roschütz. Aber auch im Umland mussten die Kameraden Blitz, Donner und heftigen Regenfällen trotzen.
In Gera "erwischte" es auch den Hauptbahnhof. Um 22,43 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, weil Wasser in der Bahnhofshalle stand. In Lusan musste ein Ast beseitigt werden, der die Werner-Petzold-Straße blockierte. Die Bahnunterführung in der Leibnitzstraße ist, wie bei jedem größeren Niederschlag, auch am Freitagabend vollgelaufen. Behinderungen gab es ebenfalls in der Bahnunterführung Straße der Völkerfreundschaft. Hier stand das Wasser 40 Zentimeter hoch.
Schlamm war auf der Fahrbahn der Ortsverbindungsstraße zwischen Groß- und Kleinsaara geschwemmt worden. Die Frankenthaler Straße stand um 22.35 Uhr unter Wasser. Nass wurde es in der Gaststätte "Zum Sommerbad" in Münchenbernsdorf, wohin um 22.04 Uhr die Feuerwehr gerufen wurde.
Schlamm und Steine wurden in Langenberg auf die Zeitzer Straße gespült. Behinderungen durch Wasser gab es im Gewerbegebiet Tinz. In Raitzhain sind Gullys verstopft worden. Überflutete Straßen wurden auch aus Bad Köstritz gemeldet, wo der Regen auch die Festwiese für das Rosenstolz-Konzert zu einem Morast werden ließ.

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18.01.2015
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