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Chronik - Artikel ab dem Jahr 2000
 
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Ihre Suche nach Sorge erbrachte folgende Ergebnisse.
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13.04.2000 Die alte Dampfmaschine
ie älteste Dampfmaschine Geras aus dem Jahr 1833, die bisher am Giebel der Volkshochschule in der Geraer Talstraße verankert war, fand im Neubau der "Amthorpassage" im Bereich Sorge / Amthorstraße einen neuen Platz. Für das 65 Millionen DM teure Kaufhausprojekt "Amthorpassage" wurde das "Palasttheater" und die Justizvollzugsanstalt, auch als "Stasiknast" bekannt, abgerissen werden.
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13.04.2000 Ein neues Kaufhaus
as Kaufhaus "Amthorpassage" wurde eröffnet. Zuvor hatte man an gleicher Stelle das bekannteste Kino Geras, das Palast-Theater abgerissen. Der Zugang zum Kaufhaus erfolgte wie zuvor von der Sorge und von der Rudolf-Diener-Straße aus, so wie es die Geraer seit je her gewohnt waren, wenn sie ins Kino wollten.
03.2001 Die Bodenrichtwertkarte
n diesem Jahr waren die Preise für den Grund und Boden auf der oberen Sorge, viele Jahrzehnte lang die Geraer Haupteinkaufsstraße, erstmals gefallen. Aus der neuen Bodenrichtwertkarte ging nun hervor, dass man nun mit 500 D-Mark handelte.
21.12.2001 Gera am Energiemarkt
rstmals an diesem Tag wurde Strom aus dem Kraftwerk der Stadt Gera auf dem internationalen Energiemark verkauft. Vom Markt waren 5 Megawatt geordert worden. Zwei Tage nachdem der Aufsichtsrat der Stadtwerke AG beim Einstieg des belgischen Energieversorgers "Electrabel" zugestimmt hatte, trug die neue Partnerschaft erstmals Früchte. Der belgische Konzern war bei zwei Töchtern der Geraer Stadtwerke AG eingestiegen und erwarb 49,9 % der Energieversorgung GmbH und der Kraftwerke GmbH.
02.01.2003 Tonnenweise Silvestermüll
ie jedes Jahr wurde auch 2003 von den Geraern mit einem großen Feuerwerk begrüßt. betrüblich war aber auch immer wieder auf Neue, wie viel Schmutz und Unrat damit verbunden war, denn kaum einer der Feiernden hatte es für nötig gehalten seine Hinterlassenschaften zu beseitigen. So musste die Stadtwirtschaft Gera wieder gut 30 Kubikmeter Silvestermüll von den Straßen kehren und entsorgen.
05.09.2003 Ein neuer Einkaufstempel
un war es 104 Jahre her, da hatten Oskar und Hermann Tietz ihr erstes Warenhaus auf der Sorge eröffnet. Nun wurde das Geraer "Elsterforum" eröffnet. Im Herzen der Stadt war damit ein Einkaustempel entstanden, der auf 7.000 qm ein vielfältiges Einkaufserlebnis ermöglichte.
21.12.2003 Das Ende des Kaufhauses
n diesem Tag schloss das bekannte traditionsreiche Kaufhaus auf der Geraer Sorge seine Pforten. Es war 1904 errichtet worden und 1912 zur späteren Größe erweitert worden.
10.2004 In der Fleischer auf der Sorge
urde ab Oktober des Jahres kein Fleisch und auch keine Wurst mehr verkauft. Der ehemalige Laden von Carl Oertel, welcher die Fleischerei 1876 eröffnet hatte, wurde nun anderweitig genutzt. Bis Dezember 2015 wurden in dem alten Geraer Kleinod und Traditionsladen Kaffee und Süßwaren verkauft. Viele Geraer kannten die Fleischerei zu Zeiten der DDR als die "Jolante".

27.10.2005 Die Schloßstraße war nun umgestaltet
chon seit 1996 wurde die Umgestaltung der Schloßstraße, einschließlich der Erneuerung der Leitungen im Untergrund der Straße, geplant. Es dauerte aber bis zum Jahr 2004, bis die Stadt Gera die nötigen Eigenmittel bereitstellen konnte und die Fördermittel vom Freistaat Thüringen zur Übernahme von zwei Dritteln der Gesamtkosten genehmigt bekam. Nach 16 Monaten Bauzeit wurden die Arbeiten, die Presse berichtete erst zu Ende des Monats, Mitte Oktober beendet. Zehn Monate hatten allein die Arbeiten an der Fußgängerzone zwischen Sorge und Rudolf-Diener-Straße gedauert.
08.02.2006 Opposition und Widerstand in der DDR
ie Ausstellung "Opposition und Widerstand in der DDR" über den Widerstand gegen die kommunistische Herrschaft in der Sowjetischen Besatzungszone bis zum Zusammenbruch des DDR-Regimes wurde am 8. Februar 2006 in der Buchhandlung Gondrom auf der Sorge in Gera eröffnet. Anhand zahlreicher, zum Teil noch unveröffentlichter Fotos und Dokumente wurde eindrucksvoll die Geschichte der Opposition in der DDR mit Schwerpunkt der Ereignisse in Thüringen dargestellt. Die Ausstellung entstand durch die Stiftung Ettersberg in Zusammenarbeit mit dem Zeitgeschichtlichen Forum. Ergänzend zur Ausstellung wurde ein Katalog gegen eine Schutzgebühr von 3 Euro angeboten, in dem die gesamte Ausstellung abgebildet war.
11.12.2006 Ein Blütenhauch vor dem Winterbeginn
on der Stadt in den Park und wieder zurück sollten zur Bundesgartenschau 2007 die "Textilen Gärten" der Künstlerin Katja Schütt führen. Mit diesem Projekt hatte die gebürtige Geraerin im Buga-Kunstwettbewerb den zweiten Platz errungen. Nun war es soweit, in der Schlossstraße, an der Seitenfront des Kultur- und Kongresszentrums, beim Durchgang zum Parkhaus und zur Terrasse, wurde das erste von neun Elementen der "Textilen Gärten" montiert. Es war mit einer Breite von 3,30 Metren und einer Höhe von 4,20 Metern schon von der Sorge aus gut sichtbar.
06.02.2007 Sorge um die kalte Eiche
u diesem Zeitpunkt stand zu Befürchten, das eines der ältesten Wahrzeichen Geras "Die Kalte Eiche" in Zukunft leider abstirbt. Bei dem rund 450 Jahre alten Baum hatte der natürliche Absterbeprozess eingesetzt. Die Naturschutzbehörde hatte aber zugesagt, alles zu unternehmen, um das Erscheinungsbild des Naturdenkmals (seit 1942) in Ernsee zu erhalten.
26.03.2007 Buchhandlung mit neuem Namen
ie bekannte Geraer Buchhandlung Gondrom auf der Sorge benannte sich in Thalia.de um. Die Reinhold Gondrom GmbH & Co. KG gehörte schon seit dem 1. Januar 2006 zur Thalia Buchhandelsgruppe und übernahm nun auch den Namen.
13.07.2007 Theatergala für die Besten
ie Theatervereine Gera und Altenburg kürte an diesem Freitag ihre Publikumslieblinge der Spielzeit 2006/2007.
Geehrt wurden:

Franz Sodann - als beliebtester Schauspieler
Mechthild Scrobanita - als beliebteste Schauspielerin
Teruhiko Komori - als bester Sänger
Katrin Strocka - als beliebteste Sängerin
Martin Groskopff - als beliebtester Orchestermusiker
Martin Svobodnik - als beliebtester Tänzer
Sabine Völkl - als beliebteste Tänzerin
Ingrid Fischer - mit dem Ehrenpreis für ihr Lebenswerk
Thomas Stolze - als Technischen Direktor mit einem Ehrenpreis
Klaus Sorger - als Architekt für den Theaterumbau mit einem Ehrenpreis
Bartosz Anczykowski - als beliebtester Solotänzer

03.08.2007 Leben auf der "Piazza Gera"
n diesem Abend um 20.00 Uhr wurde auf der "Piazza Gera" (Sorge / Schlossstraße) Jazz, Tanz, Talk und "Herzklopfen kostenlos" geboten. Die "De´ja – vu Jazzband" sorgte für den musikalischen Rahmen. Auch Amateure konnten sich künstlerisch betätigen, daher das "Herzklopfen kostenlos". Zwischen den musikalischen Beiträgen gab es immer wieder Talkrunden mit engagierten Bürgern der Stadt. Veranstalter war der Verein "Ja für Gera".
Zusatzinformationen
27.08.2007 Ein ungewollter Chronist
anfred Wöllner berichtete an diesem Tag im Hofgut des Geraer Hofwiesenparks über die untergegangenen Dörfer Schmirchau und Gessen, die dem Tagebau der SDAG Wismut weichen mussten. Seit den 1950ern betätigte er sich eher ungewollt als Chronist der beiden Orte. In Fotobänden dokumentierte er die Umwandlung zum Industriegelände, welches statt seines Heimatortes entstand.
Zusatzinformationen
11.12.2007 Ein neuer Besitzer des alten Kaufhauses
as Areal um das ehemalige Konsument-Warenhaus und späteren Horten-Kaufhaus auf der Sorge hatte nun einen neuen Besitzer. Eine Metro-Tochter verkaufte das Gelände an einen niederländischen institutionellen Investor eines Fonds. der Handel im oberen Teil der Sorge sollte wieder mehr belebt werden, wenn das Haus wieder einer Nutzung zugeführt würde.
22.02.2008 Gedenken an den Widerstand der Geschwister Scholl
n Gera wurde der Geschwister Hans und Sophie Scholl gedacht. 65 Jahre war es nun her, dass die Todesurteile gegen die Mitbegründer der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" vollstreckt worden waren.
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01.03.2008 Ein berühmtes Geraer Geschäft feierte die 125
n diesem Tag war es 125 Jahre her, da hatte der Geraer Erhardt Wunderlich auf der Sorge seine "Optische Industrieanstalt" gegründet. Ulrich Zehetner führte im 125. Jahr das Traditionsgeschäft im Namen seiner Vorgänger Erhardt, Carl und Wolfgang Wunderlich erfolgreich fort. Das Geschäft ist eines der ältesten Optikergeschäfte im Freistaat Thüringen.
09.03.2008 Mit den Fans im Rücken
s fanden 510 Fans an diesem Sonntag den Weg ins Geraer Stadion der Freundschaft. Sie sollten dafür mit dem dritten Sieg in Folge belohnt werden. Gegner FC Eilenburg ging zwar in der 38. Minute in Führung, aber Marco Weißhaupt vom 1. FC Gera 03 konnte in der 42. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß noch vor dem Seitenwechsel für den Ausgleich sorgen. Den 2:1 Siegtreffer für Gera steuerte ausgerechnet der Geraer Abwehrchef Tobias Friedrich per Standart (Eckball) in der 61. Minute bei. Das war gleichbedeutend mit dem vierten Tabellenplatz in der Oberliga Süd.
23.03.2008 Erinnerung an das Ermächtigungsgesetz
n Gera wurde durch die lokale Presse an das Ermächtigungsgesetz erinnert, was an diesem Tag vor genau 75 Jahren im provisorischen Sitzungssaal in der Berliner Kroll-Oper verabschiedet wurde. Einzig die SPD hatte dagegen gestimmt.
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05.04.2008 Lauter ging es nicht mehr
ie Anwohner der Geraer Mittelstraße wurde in den Nachtstunden recht unsanft aus dem Schlaf gerissen. Um 01.35 Uhr kam ein noch Unbekannter auf die Idee, einen von der OTWA, "ein Wasserversorger", abgestellten Kompressor einzuschalten, welcher dann mit ohrenbetäubenden Getöse loslegte. Die dann herbei gerufene Polizei, die sich mit so einem Gerät ja auch nicht auskennt verständigte die OTWA, welche nachts einen Mitarbeiter aktivierte, der den Kompressor nach fast 30 Minuten endlich abstellte. Der Täter soll ein sogenannter Insider gewesen sein. Ein Insider war einer, der einen Kompressor einschalten kann.
01.07.2008 Ein Wasserrohrbruch legte den Verkehr lahm
ut über zwei Stunden stand der Geraer Straßenbahnverkehr auf der Linie drei zwischen der Heinrichstraße und dem Neubaustadtteil Gera/Lusan still. Nichts ging mehr. Grund dafür war ein Wasserrohrbruch in der Wiesestraße zwischen den Haltestellen Keplerstraße und Fußgängerbrücke. Die Katastrophe ereignete sich gegen 12.20 Uhr, als sich Wasser und Schlammmassen den Weg an die Straßenoberfläche bahnten. 80 Geraer in 5 angrenzenden Wohnhäusern waren einen halben Tag ohne Wasser. Mitarbeiter der Geraer Verkehrsbetrieb GmbH befreiten die Wiesestraße und die Gleise von Wasser und Schlamm und der Wasserversorger OTWA überprüfte anschließend sie Wasserrohre durch eine Kanalbefahrung.

05.09.2008 Mit dem Nachtwächter durch Gera
ie an jedem ersten Freitag im Monat, wartete der Nachtwächter um 21.00 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle Sorge/Markt auf Begleiter auf seiner nächtlichen Tour durch die innerstädtischen Gassen. Im Schein der Laterne entdeckten die Nachtschwärmer historische Plätze und lauschten Geschichten und wahren Begebenheiten über die Stadt Gera, ihre Bewohner und Herrscher.
12.09.2008 Barrierefrei auch für blinde Mitbürger
arauf hatten die Macher der Gera-Chronik geachtet. Jeder sollte die Möglichkeit haben, an der Stadtgeschichte in irgend einer Form teilhaben zu können. Die Stadt war an einigen Stellen nicht so blindenfreundlich. Die Plakataufsteller auf der Geraer Sorge waren so hoch angebracht, dass Blinde davor stoßen mussten, weil ihr Blindenstock ihnen suggerierte, dass der Weg fei wäre, weil diese Kästen in Hüfthöhe angebracht waren. Der "Blindenstock" wies seinen Träger den Weg auf über einem Meter Schrittlänge in Fußbodenhöhe. Hängende Ziele erheblich höher waren nicht wahrnehmbar und so war es logisch, dass das geändert werden musste. Das hatte schon auch etwas mit Menschenwürde zu tun.
26.09.2008 Eine Aktion gegen braune Parteiwerbung
er runde Tisch für Toleranz und Menschlichkeit hatte an diesem Freitag seinen Sitz an einem Info-Stand zwischen der Bachgasse und der Sorge. Politiker aller demokratischen Fraktionen leisteten Schützenhilfe beim Kampf gegen Neonazismus und Rechtsradikalismus. In einer blauen Papierabfallmülltonne wurde die rechte Wahlpropaganda dann versenkt. Die NPD eröffnete zwar noch einen behördlich genehmigte Stand in der unmittelbaren Nähe, aber das nützte nichts. Das Gros der Geraer Demokraten blieb zwar auch aus, aber fast alle Flyer der Rechten landeten in der Mülltonne der Demokraten. Die meisten Geraer suchten den schnellsten Weg zwischen den beiden Ständen hindurch und schenkten den Rechten keine Aufmerksamkeit.
26.09.2008 Fünfzehn Jahre Telefonseelsorge in Gera
it einer besinnlichen Festveranstaltung feierte die Telefonseelsorge Gera, sieben Tage vor dem eigentlichen Jubiläum, ihr 15-jähriges Bestehen. Gründungsmitglieder, Mitarbeiter und Freunde waren zu diesem Anlass im Rathaussaal in Gera erschienen.
27.09.2008 Eine Umfrage in der OTZ
echs Bürger wurden befragt, was sie von einer Beteiligung deutscher Soldaten in Afghanistan hielten und ob die Anzahl der Soldaten noch erhöht werden müsse. Drei der Befragten, ausschließlich Frauen zwischen 21 und 48 Jahren, waren strikt dagegen. Zwei der drei befragten Herren, 23 und 84 Jahre alt, mahnten zu Zurückhaltung und hielten die Präsenz der Bundeswehr für mehr als ausreichend. Einer jedoch meinte das die Soldaten der einzige Garant seien, für langfristige Demokratisierung und Stabilität zu sorgen.
15.10.2008 Einmal Kaufhaus immer Kaufhaus
aut einer Pressemitteilung stand zu dieser Zeit fest, dass das ehemaligen Kaufhaus von Hermann Tietz, dem Gründer von Hertie in Gera, umgebaut werden soll und wieder als Kaufhaus auf der Sorge ins Konsumbild eingegliedert werden sollte. Während das Gebäude schon seit über 100 Jahren die Sorge prägte, fehlte nun ein neues Parkhaus, was noch entworfen werden musste. Ohne das wäre die Planung sinnlosgewesen. Ein entsprechender Hinterhof von der Rudolf Diener Straße zu befahren, war als Parkhausstandort vorhanden.
08.11.2008 Dank an die ehrenamtlich Tätigen
it einem ökumenischen Gottesdienst würdigten die evangelische und die katholische Kirche in der Trinitatiskirche in Gera ihre ehrenamtlichen Helfer. Das Engagement dieser Menschen bei der Migrationsarbeit, dem Besuchsdienst oder der Telefonseelsorge waren, so die Leiterin der ambulanten Behindertenarbeit in der Diakonie Doris Staps, von unschätzbarem Wert.
16.11.2008 Gedenken zum Volkstrauertag in Gera
n diesem Sonntag führte die Stadt Gera auf dem Ostfriedhof eine Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag durch. Die Teilnehmer gedachten an den Soldatengräbern den Gefallenen der Weltkriege des 20. Jahrhunderts. Der Geraer Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm und die Pastorin und Klinikseelsorgerin Adelheid Cellaris Mikosch fanden Worte der Mahnung und des Gedenkens.
24.11.2008 Gera im Lichterglanz
urz nach 17.00 Uhr erstrahlte die Geraer Innenstadt im weihnachtlichem Glanz. Den Anfang machte die Sorge, wo nach einem hörbaren Knall und drei Feuerwerksfontänen die Weihnachtsbeleuchtung anging. Danach erstrahlten auch die Johannisstraße und die Bachgasse in weihnachtlichem Glanz. Die Adventszeit war eröffnet und sollte das weihnachtliche Gera zur Entfaltung bringen.
25.11.2008 Schulden, Schulden, Schulden
ie Geraer Stadtwerke und insbesondere deren Tochtergesellschaft Verkehrsbetrieb plagten zu dieser Zeit ernsthafte Finanzsorgen. Die Stadt Gera sollte nun helfen und mit einem 8. Millionen Euro Kredit die Stadtwerke absichern. Da die Banken sich weigerten, einen Kredit in dieser Höhe ohne eine sogenannte Patronatserklärung zu gewähren, sollte die Stadt diese Ausfallbürgschaft absichern. Die Holding, Gesamtschuldsumme 15.292.346,83 Euro, gehörte zu 100% der Stadt.
01.01.2009 Alle Jahre wieder viel Müll
reizehn Kubikmeter Silvestermüll musste die Geraer Stadtreinigung an diesem Tag in Gera beseitigen. Schwerpunkte waren in diesem Jahr wieder der Markt, der Kornmarkt, die Johannisgasse, die Sorge und die Cubabrücke. Viele Geraer Bürger waren aber der Stadtreinigung zuvor gekommen und hatten zumindest vor ihren Wohnhäusern schon Müllberge beseitigt.
24.03.2009 Namensgebung in Gera
n diesem Tag wurde in Gera einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen der Namen des im KZ Dachau umgekommenen Leutersdorfer Pfarrer Aloys Scholze gegeben. Dazu reisen auf Einladung der Josefs-Gesellschaft gGmbH als Träger der Bürgermeister Bruno Scholze und eine Delegation der Katholischen Pfarrei mit Pfarrer Bertram Wolf nach Thüringen. Aloys Scholze war 5 Jahre Kaplan in der Geraer Pfarrei St. Elisabeth. Es war nach seiner Priesterweihe 1921 die erste Stelle als Geistlicher, bevor er über Leipzig, Kunnersdorf auf dem Eigen 1931 als Pfarrer nach Leutersdorf kam. In der Geraer Zeit engagierte er sich besonders in der Vereinsarbeit und Jugendseelsorge.
08.04.2009 Neue Stolpersteine in Gera
era gedachte an diesem Tag erneut den jüdischen Opfern den verbrecherischen Naziregimes in der Stadt. Es wurden wieder Gedenktafeln aufgestellt und metallene Stolpersteine vor den ehemaligen Wohnsitzen der Opfer im Gehsteig versenkt. An diesem Tag traf man sich in der Zschocherstraße 32 um an Emil Löwenstein zu erinnern, auf der Sorge 9 um an den von den Nazis ermordeten Rudolf Diener zu gedenken, in der Schloßstraße 3 um an Ernst Brüg und seine Familie zu erinnern, in der Burgstraße 5 um an Emmy Weber zu erinnern, die 1944 den Freitod der Gefangenschaft vorzog und in der Rudolf Ferber-Straße 1 um an Anna Schalscha zu erinnern, welche dort wohnte und nach der Deportation ihrer Tochter in das Konzentrationslager Auschwitz den Freitod gewählt hatte.
08.04.2009 Ein Stolperstein für Rudolf Diener
or dem Haus Sorge 9 wurde an diesem Tag ein Stolpersten zum Gedenken an Rudolf Diener installiert. Geboren wurde Rudolf Diener am 16.7.1904 in Gera. Im Jahr 1934 durchlitt er eine Gefängnishaft und wurde anschließend im KZ Buchenwald bis 1939 interniert. Die zweite Verhaftung erfolgte im Dezember 1940. Rudolf Diener wurde durch die Gestapo im Geraer Gerichtsgefängnis am 13.3.1941 durch Erschlagen zu Tode gebracht. Er steht für viele weitere Antifaschisten, die im Gerichtsgefängnis ums Leben gekommen sind. Auch ihnen ist dieser Stolperstein gewidmet. Zu ihnen zählten auch Meta Böhnert, Stadtratsmitglied, ermordet am 28.4.1934, Erich Wilke, erschlagen 24.7.1934, Otto Rothe, misshandelt und an den Folgen am 25.4.1934 gestorben oder auch Christian Schmidt ermordet 1.12.1939.
24.04.2009 Radsport in der Innenstadt
n diesem Freitag startete in der Geraer Innenstadt die Ostthüringen Tour im Nachwuchsradsport. Der Prolog welcher gefahren wurde, führte von der Schloßstraße, wo Start und Ziel war, über die Sorge, die Humboldtstraße in die Rudolf Diener Straße rund um das Landgericht.
19.05.2009 Hertie war am Ende
ie Gläubiger-Versammlung in Essen beschloss an diesem Tag das "Aus" für die traditionsreiche aber seit 8 Monaten auch insolvente Handelskette. Der Betrieb mit bundesweit 54 Warenhäuser sollte nach einem Schlussverkauf binne 2 Monaten eingestellt werden. Auch standen 2.600 Arbeitsplätze auf dem Prüfstand. Die Handelskette war einst von Hermann Tietz als "Hertie" in Gera auf der Sorge gegründet als ein gerade einmal zweigeschossiges Kaufhaus eröffnet worden. (Hertie war seit einigen Jahren in britischer Hand und konnte die Mieten für ihre Filialen nicht mehr bezahlen.)
03.06.2009 Eine Haltestelle feierte Geburtstag
s waren fast genau 92 Jahre, in denen die Straßenbahn über die Sorge die Innenstadt durchquerte. Am 1. Juni 1984 fuhr dort die letzte Trambahn. Nur zwei Tage später wurde die neue Haltestelle Sorge/Markt eingeweiht und die Strecke inmitten durch ein Wohnhaus frei gegeben. An diesem Tag nun feierte die Straßenbahnhaltestelle "Hinter der Mauer", wie sie einst hieß, ihren 25. Geburtstag.
10.08.2009 Sorgen um die Wipse in Liebschwitz
n der Vergangenheit war die kleine Wipse im Geraer Stadtteil Liebschwitz des öfteren über die schmalen Ufer getreten und hatte in den angrenzenden Häuser immer wieder große Wasserschäden angerichtet. Nachdem die Wipse auf ihrem Weg durch den Ort die Wipsebrücke hinter sich gelassen hatte, wurde das Flussbett breiter, was die Fließgeschwindigkeit erheblich reduzierte. Das war dafür ursächlich, dass aus den im Fluss mitgeführten Sedimenten und Gesteinen eine kleine Insel in der Mitte der Wipse entstanden war, welche wieder zu Hochwasser führen konnte. Daher setzte man sich nun für eine Geschiebefalle flussaufwärts ein, welche das Sediment und das Geröll von der Brücke fern halten sollte. Aber auch diese musste regelmäßig gesäubert werden.
09.09.2009 Ein Gründerzeithaus verfiel
ie Häuser am Ziegelberg 2 bis 8 gehörten in die Gründerzeit und waren in der Stadt sehr bekannt. Das Haus Nr. 4 war seit Anfang der 1990er Jahre leer gezogen und sollte zu dieser Zeit eigentlich schon saniert worden sein. Das geschah allerdings nie und so verfiel das Haus zusehends, da es auch noch einen Brandschaden hatte. Der Verfall war aber augenscheinlich noch nicht so weit fort geschritten, dass man hätte Sicherungsmaßnahmen ergreifen müssen. Wiederholt hatte man versucht, das Haus zu versteigern, was allerdings nicht gelang. Nun hatten sich besorgte Bürger an die Presse gewandt, um ihre Sorgen wegen des Gebäudes mitzuteilen.
09.11.2009 Gedenken an der ehemaligen Synagoge
era gedachte der Verbrechen des Nationalsozialisten von 9. November 1938, der Pogrom-Nacht, als in ganz Deutschland die jüdischen Gotteshäuser (Synagogen) in den Flammen der Nazi-Diktatur unter gingen. Daher fand an der ehemaligen Synagoge in Gera an diesem 71. Jahrestag der Pogrom-Nacht eine Gedenkveranstaltung statt. Der katholische Dekan Klaus Schreiter erinnerte an das Schicksal der jüdischen Familie von Ernst Brüg aus der Schloßstraße/Sorge. Ernst Brüg starb im Jahr 1938 an den Folgen der Haft im Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar und den weiteren Attacken der Nationalsozialisten gegen Menschen jüdischen Glaubens. Von seiner Familie hatten nur seine beiden zu der Zeit kleinen Kinder überlebt. Mahnende Worte wurden vor allem an die Adresse der Geraer NPD-Wähler gerichtet. Sie haben ganz sicher 2009 eine rückwärts gewandte "Politik" gewählt. (An der Schloßstraße/Sorge erinnert ein "Stolperstein" an Ernst Brüg und seine Familie.)
16.11.2009 Tragischer Tod nach Explosion
twa drei Wochen zuvor hatte ein Rentner in Roschütz, aus Angst man wolle ihn in ein Geraer Pflegeheim geben, in seinem kleinen Einfamilienhaus eine Explosion verursacht. Seine Tochter aus dem Obergeschoss blieb bis auf einen erlittenen Schock unverletzt. Der Rentner trug erhebliche Verletzungen davon, welche die Propangas-Detonation verursachte und verstarb an diesem Tag im Geraer Klinikum. Die Gesellschaft "überalterte" zu dieser Zeit zusehend und nur wenige nahmen die Sorgen und Nöte der älteren Menschen wirklich so ernst. Es war an der Zeit auf zu merken, sodass es zu solchen Verzweiflungstaten nicht mehr kommen konnte. Überalterung heißt doch, dass die Lebenserwartung gestiegen war, dann sollte jeder auch in Würde alt werden dürfen. "Alt werden" darf nicht zur Strafe verkommen.
19.11.2009 Die Thüringer Rose ging an Frau aus Gera
n diesem Tag wurde die Geraerin Getrud Krzeminecki für ihr Engagement für Menschen am Rande der Gesellschaft mit der Thüringer Rose geehrt. Die Auszeichnung war 1993 geschaffen worden und sollte an das Rosenwunder der Heiligen Elisabeth von Thüringen (1207-1231) erinnern. Elisabeth hatte einst Arme und Schwache verbotener Weise, da sie laut ihrem Ehemann dem Landgraf Ludwig von Thüringen diesen Menschen nicht zu nahe kommen sollte, mit Brot versorgen wollen. Als sie dann von ihrem Gemahl nach dem Inhalt ihres Brotkorbes gefragt wurde, hatte sich das Brot, so die Legende, in Rosen verwandelt und Elisabeth konnte ab dieser Zeit schalten und walten wie sie wollte, denn ihr Mann mischte sich nicht mehr in ihre Aktivitäten ein.
02.12.2009 Es wurde leer in der Amthor-Passage
ie Geschäfte in der Amthor-Passage auf der Geraer Sorge waren einst lukrative Einkaufsmöglichkeiten für die Geraer und ebensolche als Verdienstmöglichkeit für die Betreiber. Waren, denn nach "Peek & Cloppenburg" hatte sich auch das Schuhhaus "Leiser" dazu entschlossen den Mietvertrag dort nicht zu verlängern und die Einkaufs-Passage zu verlassen. Es war das zweite große Geschäft innerhalb kürzester Zeit. Für Weihnachten war der Ausverkauf geplant. Laut dem Centermanagement stünde aber schon ein "gehobener" Nachmieter für 2010 in den Startlöchern.
11.12.2009 Leise Töne wegen der Seniorenwohnanlage
en Besuchern des Weihnachtsmarktes in Gera war aufgefallen, dass in diesem Jahr, sah man mal von den Bühnenprogrammen ab, die Weihnachtsmusik weit aus leiser erklang, als in früheren Jahren. Nur auf dem Markt, denn zwischen der Kleinen Kirchstraße und der Schloßstraße oder der Sorge war es wesentlich lauter. Nach einer Anfrage an die Stadt wurde befunden, dass es doch ein wenig zu leise zuging auf dem Märchenmarkt und es sollten ein paar Dezibel zugegeben werden. Zuvor hatte man Rücksicht auf die erst kurz zuvor auf dem historischen Markt eröffnete Seniorenwohnanlage nehmen wollen.
19.12.2009 Wo war denn der Sicherheitsdienst
n der Nacht zu diesem Samstag waren bis dato unbekannte Täter in vier der auf dem Geraer Markt aufgestellten Weihnachtsbuden eingedrungen. Da die Stadt für einen Sicherheitsdienst sorgen wollte, ließen die Händler ihre Ware über Nacht in ihren verschlossenen Verkaufsständen zurück. In diesen hatten die Täter nicht nur Licht gemacht, sondern hatten sogar einen Grill angeworfen und sich erst einmal den Bauch voll geschlagen. Da es aber so war, dass automatisch die große Außenbeleuchtung mit angeht wenn man innen Licht macht, hätten die einzelnen hell erleuchteten Buden nachts auf dem dunklen Markt auffallen müssen, zumindest den Sicherheitskräften. Die betroffenen Händler bemerkten den Einbruch noch vor dem Sicherheitsdienst für den sie mit die Kosten trugen und waren entsprechend verstimmt. Der angerichtete Schaden hielt sich zum Glück in Grenzen.
20.12.2009 Der Advents-Sonntag war brandgefährlich
rst hielten zwei Autobrände die Geraer Feuerwehr von der Sonntagsruhe fern. In Kaimberg brannte gegen 11.00 Uhr ein BMW und ein VW in einer Doppelgarage. Ausgelöst durch den unsachgemäßen Einsatz dort mit einem Heizlüfter entstand ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro. Beim zweiten Brand musste die Feuerwehr nach Thieschitz zur Kleinen Sorge. Dort stand ein Mercedes in Flammen. Da der Brand schnell gelöscht werden konnte, blieben die Garage und das angrenzende Einfamilienhaus weitest gehend verschont. Hier belief sich der Sachschaden auf immerhin 60.000 Euro. 10 nach 3 am Nachmittag erging der Notruf zu einer Eisrettung, welche sich schnell erledigt hatte, da der im zu dünnen Eis eingebrochene Mann sich selbst wieder befreien konnte. Schon kurz nach halb 4 am Nachmittag brannte in der Geibelstraße ein eingeschalteter Herd, da dort jemand Papier hatte drauf liegen lassen. In dem Zusammenhang mahnte die Geraer Feuerwehr in der örtlichen Presse (OTZ) besonders zur Weihnachtszeit zu mehr Achtsamkeit an.
24.12.2009 Papa sag dem Weihnachtsmann Bescheid
on den Sorgen seines 6-jährigen Sohn berichtete ein Geraer Vater nach Weihnachten 2009. Der Sohnemann, Lukas mit Namen, sollte am Heiligabend mit einem spontanen Besuch bei der Oma überrascht werden. Überraschend für die Eltern war allerdings, dass klein Lukas nicht mit zur Oma wollte, da sein Vater ihm nicht schlüssig erklären konnte, das der Weihnachtsmann mit den Geschenken auch den Weg zur Oma finden würde. Der besorgte Vater entschloss sich darauf hin, natürlich im Beisein des Sohnes, im September eingeschult und schon einiger Buchstaben mächtig, sich schon mit Winterjacke bekleidet an den Computer zu setzen und dem Weihnachtsmann, dem gleichen der dann auch bei der Oma pünktlich erschien, eine E-Mail zu schreiben. Damit der Weihnachtsmann auch wusste, dass Lukas nicht zu Hause war, sondern bei seiner Oma. Der bärtige Mann mit dem roten Mantel, der "dem Opa seine Schuhe an hatte", bedankte sich dann bei der Bescherung für die E-Mail und und sagte wie froh er war, den Umweg nicht hatte machen zu müssen. Solche Sorgen hatten die Kinder.

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18.01.2015
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