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Chronik - Artikel ab dem Jahr 2000
 
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Ihre Suche nach Rutheneum erbrachte folgende Ergebnisse.
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2003 Übergabe der Schulgebäude
as "Goethegymnasium/Rutheneum seit 1608" war wie der Name verrät im Jahr 1608 gegründet worden. Über die Jahrhunderte wurden immer wieder Erhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen an der Schule unternommen. Trotzdem sah man dem Gebäude sein Alter nun immer deutlicher an. In den Jahren nach der politischen Wende wurde viel für den baulichen Erhalt der traditionsreichen Geraer Lehranstalt getan. Nach langen Arbeiten folgte in diesem Jahr die Übergabe des innen restaurierten Hauses am Johannisplatz.
14.01.2003 Die "von Wiese Stiftung" in Gera
ach jahrzehntelanger Zwangspause, unter anderem durch die Zeit der DDR bedingt, konnte in diesem Jahr die historische "von Wiese Stiftung" in Gera wieder ihre Arbeit aufnehmen. Dr. Georg Walter Vincent von Wiese (1769-1824) Hofrat und Professor am Rutheneum (Goethegymnasium) hatte in seinem Testament die Summen von 2 mal 6.400 Talern bestimmt, die zum einen für die Schulen angelegt und zum anderen für die Förderung der Industrie werden sollten. Zur Stiftung gehörten inzwischen 22 Grundschulen und ein Barvermögen von 122.000 Euro. Die Immobilien waren unveräußerlich und das Geld war fest angelegt.
06.12.2006 Planung für die Vierhundertjahrfeier
it den Worten"Noch genau 548 Tage bis zum Jubiläum und 660 Tage bis zur Festwoche" eröffnete der Schulleiter Doktor Joachim Hensel an diesem Tag die erste Sitzung des Organisationskomitees zur Vorbereitung der 400 Jahr Feier des Goethe-Gymnasium Rutheneum seit 1608. Es war noch etwas Zeit bis zum 6. Mai 2008, dem Gründungstag, und dem 3. September 2008, dem Beginn der Festwoche. Aber es war noch viel zu Organisieren. Und die Zeit verrann unerbittlich.
09.12.2006 Das Rutheneum öffnete seine Tore
n diesem Tag öffnete das Goethe Gymnasium Rutheneum seit 1608 seine Pforten für Interessierte. Ab 11.00 konnten Eltern und Schüler Wissenswertes über diese Schule erfahren. Denn, an dieser Geraer Schule gab es zu dieser Zeit die Möglichkeit, einer erweiterten Musikausbildung für die Gymnasiasten.
10.12.2006 Weihnachtskonzert in der Kirche
s war wieder einmal Vorweihnachtszeit in Gera und damit begann die Saison der Adventskonzerte. An diesem Tag lud der Chor des Goethe Gymnasium Rutheneum seit 1608 zum nun schon traditionellen Weihnachtskonzert in die Sankt Salvatorkirche ein.
26.01.2007 Schulbaustelle fast vollendet
as 1887 errichtete Schulhaus des "Goethegymnasium / Rutheneum seit 1608" am Johannisplatz war nach 6 Jahren endlich keine Baustelle mehr, auch wenn nach wie vor die Platzbaustelle vor dem Haus noch Lärm erzeugt.
07.05.2007 Ein japanischer Kinderchor
n diesem Abend reiste ein japanischer Kinderchor aus Wakayama aus der Nähe von Osaka in Gera an, um am folgenden Tag mit  dem gastgebenden Kinderchors des Geraer "Goethegymnasium/Rutheneum seit 1608" unter Leitung von Antje Trinks auf der Hofwiesenparkbühne im BUGA Gelände aufzutreten.
25.07.2007 Eine Spende für Ceylon
en Konzerterlös in Höhe von 405 Euro aus dem Benefizkonzert zum Schuljahresabschluss des Goethe-Gymnasiums/Rutheneum seit 1608 in der Geraer Salvatorkirche übergab Anna-Christin Döhle an Ralf Rauch. Der Geraer Alt-Oberbürgermeister war zu diesem Zeitpunkt Vizepräsident des Rotary-Clubs Gera. Das Geld war als Spende für den Aufbau einer Schule in Batikaloa auf der Insel Ceylon angedacht.
13.02.2008 Der Ministerpräsident war in Gera
er Thüringer Ministerpräsident Dieter Althaus besuchte an diesem Mittwoch die Stadt Gera. Er besuchte unter anderem das Gymnasium "Rutheneum seit 1608" und schloss seinen Besuch mit einem Bürgerabend im Rathaus ab.
07.03.2008 Geraer Buchneuheiten auch in Leipzig vertreten.
eraer Verlage stellten auf der Leipziger Buchmesse drei Neuheiten auf dem aktuellen Buchmarkt vor. Zum Einen war das "Erlebniswelten-Perspektiven einer Buga", "Im Banne der Penne-400 Jahre Goethe-Gymnasium/Rutheneum seit 1608 in Gera" und das umfangreiche Straßenlexikon Geras von Siegfried Mues, dem ehemaligen Direktors des Stadtmuseum, mit dem Titel "Die Straßennamen der Stadt Gera von A-Z".
06.05.2008 Das Geraer Rutheneum
n diesem Tag war es genau 400 Jahre her, dass das Geraer Gymnasium, das Rutheneum, von Heinrich Posthumus gegründet worden war. Nun wurde dort gefeiert. Ehemalige Lehrer und Schüler trafen sich in ihrer alten Schule und Frau Ute Heckmann gestaltete als Leiterin des Geraer Stadtmuseum eine Sonderausstellung mit dem Titel "Setzen, Pfeiffer!  400 Jahre Höhere Schule in Gera". Der Titel war eine Anlehnung an einen alten Ufa-Film mit Heinz Rühmann aus dem Jahr 1944, die "Feuerzangenbowle", Dort spielte der beliebte Mime einen Johann Pfeiffer mit drei "F", "eins vor dem ei zwei nach dem ei, bitte". "Da stelle mer uns ma janz dumm ...
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23.06.2008 Reise in eine unbekannte Welt
ür die Geraer Schüler war es eine Reise in eine völlig unbekannte Welt. Die Schule zu Zeiten der DDR war so ganz anders als die Schule, welche die Schüler die erst nach der politischen Wende das Licht der Welt erblickt hatten, kannten. Ideologische Zwänge und marxistische Grundeinstellungen und vor allem die Jugendorganisationen waren mehr als fremd. Aber mal interessant zu erfahren. Sie erfuhren wie ihre Eltern die Schule im realen Sozialismus erlebt hatten hautnah und nicht aus den Erzählungen der „Alten“.
Zusatzinformationen
21.08.2008 Schulbeginn in Gera
ür die 6.566 Schülerinnen und Schüler Geras begann an diesem Tag wieder der Schulalltag. Sechs Wochen Sommerferien waren nun vorbei. Im Goethegymnasium "Rutheneum seit 1608" drückten 501 Schüler wieder die Schulbank. Das Haus feierte in diesen Tagen sein 400jähriges Bestehen.
26.09.2008 Festakt zum Schuljubiläum
as Goethegymnasium/Rutheneum seit 1608 feierte, wie es der Titel verrät, sein 400. Gründungsjubiläum im Jahr 2008. Im Konzertsaal des Geraer Theaters, 1902 von einem reußischen Fürsten gegründet, bildete den festlichen Rahmen für die Festveranstaltung der ebenfalls auf einen Reußen gegründete Lehranstalt. In den Zusatzinformationen ist zu lesen, wie Uwe Müller von der Ostthüringer Zeitung darüber berichtete.
Zusatzinformationen
27.09.2008 Treffen der Generationen
nlässlich des 400. Gründungstages der ältesten erhaltenen Geraer Schule, dem Rutheneum seit 1608, kam es zu einem Treffen von 1.500 ehemaliger Schülern und Lehrern aus den Generationen der letzten 80 Jahre im Kultur und Kongresszentrum. Der Geraer Reinhold Gehrsitz, Abiturjahrgang 1942, trug eine Ehrennadel des reußischen Fürstenhauses am Revers. Diese hatte sein Vater, einstmals Mitglied der reußischen Kapelle, nach einem Auftritt beim Fürsten überreicht bekommen.
10.04.2009 Doppelstandort wurde zur Zumutung
as Geraer Rutheneum seit 1608, auch Goethegymnasium genannt, wurde im Jahr 2009 zum Wahlkampfthema der Geraer CDU. Und das mit recht. Die aktuelle Situation als Doppelstandort am Johannisplatz und am Nocolaiberg war für die Lehrer und Schüler unzumutbar. Die CDU warb nun damit, dass das älteste Schulhaus der Stadt am Johannisplatz erweitert werde. Platz würde das ehemalige Reußische Regierungsgebäude dort bieten.
23.04.2009 Eine bedauernswerte Bausubstanz
as ehemalige Regierungsgebäude derer zu Reuß in der Burggasse sollte einer neuen Bestimmung übergeben werden. Der Zustand des Baues war zu dieser Zeit mehr als Mitleid erregend, da nicht mal mehr die Gedenktafel an der Seitenfassade noch lesbar war. Nun sollte das Anwesen modernisiert und saniert werden, um als Schulgebäude zu fungieren. Das "Rutheneum seit 1608" sollte im eigenen Nebengebäude eine neue Heimstatt erhalten. Die Schüler sollten während den Pausen nicht mehr zum Erweiterungsgebäude am Nikolaiberg "pilgern" sollen.
14.05.2009 Ein Einwohnerantrag zur Schulzusammenführung
m Goethegymnasium, "Rutheneum seit 1608", hatten Schüler in diesen Tagen eine Unterschriften-Aktion gestartet. Sie wollten erreichen, dass ein Einwohnerantrag in den Geraer Stadtrat eingebracht werden konnte. Dieser zielte darauf hin, das über 400 Jahre alte humanistische Gymnasium, welches bisher an zwei getrennten Standorten unter gebracht war, zusammen zu führen und einen Schulcampus im Stadtzentrum zu errichten. Das ehemaligen Reußische Regierungsgebäude in der Nachbarschaft des Gymnasiums und ziemlich verfallen zu dieser Zeit, sollte saniert und als Erweiterungsbau genutzt werden. So sahen die Schüler ihre Zukunft.
25.06.2009 Eine öffentliche Generalprobe
or seiner Reise zum Grand Prix Chorwettbewerb nach Südkorea präsentierte sich der Konzertchor des Goethegymnasium/Rutheneum seit 1608 noch einmal in Gera. Die öffentliche Generalprobe fand in der Aula des Schulgebäudes am Geraer Johannisplatz statt. Die 37 Sängerinnen und Sänger waren gespannt auf ihre Asien-Reise vom 11. bis zum 17. Juli 2009.
27.11.2009 In der Tradition des Gründers
einrich Posthumus, derer zu Reuß jüngere Linie (1572-1635), hatte im Jahr 1608 in Gera ein Gymnasium gegründet. Das Rutheneum schrieb seit daher Stadtgeschichte. Ein Jahr nach dem 400-jährigen Jubiläum wurde nun ein neuer Vorstand des Fördervereins des Goethegymnasium/Rutheneum seit 1608 bestimmt. 1. Vorsitzender wurde der Geraer Zahnarzt Michael Uhlig und 2. Vorsitzender der Schulleiter Dr. Joachim Hensel. Zum Schatzmeister bestimmte man den selbstständigen Verlagsleiter Dr. Harald Frank und Schriftführerin war nun Heike Wallstabe. Des weiteren wurde der Oberregierungsrat Heinz Hoffmann neuer Pressesprecher und Beisitzer wurden der Zahnarzt Dr. Peter Weiße und der Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Gäbelein. Der Ehrenvorsitz wurde posthum an den verstorbenen Dr. Karl Sennewald vergeben.
20.04.2010 Fördermittel wurden zugesagt
ie Fördermittel für einen städtebaulichen Wettbewerb zum Bau des Schulcampus Goethegymnasiun / Rutheneum seit 1608 hatte das Thüringer Bauministerium nun zugesagt. Der CDU-Fraktionsvorsitzende und Mitglied des Haushalts- und Finanzausschuss des Geraer Stadtrates, Hans-Jörg Dannenberg informierte über die positive Entwicklung. Der festen Zusage aus der Landeshauptstadt Erfurt war ein Gespräch mit dem Thüringer Bauminister Christian Carius vorausgegangen.
30.08.2010 Das Verdienstkreuz für den Direktor
n diesem Montag wurde dem Schulleiter des Geraer Goethegymnasiums, Dr. Joachim Hensel in der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt von Kultusminister Christoph Matschie (SPD) das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Damit wurden seine Verdienste um das "Goethegymnasium/Rutheneum seit 1608" gewürdigt. Dr. Hensel hatte im Jahr 1991 den Schulförderverein mit gegründet und dann viele ehemalige Schüler der Lehranstalt auf der ganze Welt verstreut lebend ausfindig gemacht und zu Treffen an ihrer ehemaligen "Penne" eingeladen. Der beliebte Schulleiter und Lehrer setzte sich viel für seine Schüler und die Kollegen ein, obwohl er selbst schon seit 23 Jahren an MS (Multibler Sklerose) litt. Einer zu dieser Zeit leider noch unheilbaren Erkrankung.
27.12.2010 Malerisches Gera im Stadtmuseum
er im Bezug auf Kunst und Malerei an Gera dachte, der kam am Namen Otto Dix nicht vorbei. Das sollte man allerdings einmal, auch wenn 2011 zum Otto-Dix-Jahr gekürt worden war. Gera hatte noch andere Maler zu bieten und diese wurden nun in einer Ausstellung im Geraer Stadtmuseum gezeigt. Das Bild " Vor demBadertor", auch zu sehen in der Bildergalerie der Chronik, und etwa 110 weitere Werke der beiden Geraer Maler Heinrich Fischer und Theodor Fischer (Vater und Sohn) vermittelten dem Betrachter den bürgerlichen Alltag im Gera des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Die Bilder zeigten wie sich Gera schon zu dieser Zeit verändert hatte und hatten die Altstadt im Bild bewahrt, welche dann durch alliierte Bomber im letzten Kriegsjahr 1945 zerstört worden war. Das genannte Bild zeigte das Areal um das "Rutheneum seit 1608" (Goethegymnasium), wie es bis zum Abriss des Badertores im Jahr 1884 baulich Bestand hatte.
20.01.2011 Demonstrationen der Geraer Schulen
m Goethegymnasium/Rutheneum seit 1608 liefen wieder die Vorbereitungen für die nun dritte Schuldemonstration in Gera. Eltern, Schüler, Lehrer und auch einige Kommunalpolitiker wollten schon vor Beginn der Debatte im Stadtrat , bei dem es nicht vorrangig um den Geraer Haushalt 2011 ging, darauf hinweisen, dass das Schulbauprogramm ein vordringliches Projekt in der Stadt ist. Die Demonstration, bei der etwa 400 Menschen auf dem Kornmarkt mit Trillerpfeifen und anderen Lärmmitteln lautstark auf sich aufmerksam machten, war bei der Stadt angemeldet worden und somit auch legal. Nicht das der Stadtrat von dem Problem nichts wüsste oder wissen wollte, es fehlte auch hier schlichtweg das Geld für die Schulsanierung.
07.03.2011 Architekten-Wettbewerb ausgelobt
er zukünftige Campus des Goethegymnasium 7 Rutheneum seit 1608, dessen Neugestaltung und Umbau, war nun ein Stück näher gerückt. Der Architekten-Wettbewerb für den Umbau und die Sanierung des ehemaligen reußischen Regierungsgebäudes neben der Schule war ausgelobt worden. Das Bewerbungsverfahren war am 7. März 2011 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht worden. Die Bewerbungsfrist lief 37 Tage. Nur durch Spenden von "Campus-Paten" war der Wettbewerb finanziell überhaupt möglich geworden.
31.03.2011 Musik für die Campus-Paten
n der Geraer Salvatorkirche erlebten an diesem Abend 250 Gäste ein Konzert des Mädchenchors des Goethegymnasium / Rutheneum seit 1608 als musikalisches Dankeschön an die vielen Paten und Spender des Campus. Mit den Geldern sollte ein Architekten-Wettbewerb, der die Zusammenführung der Schule am Johannisplatz und der Burgstraße plant, finanziert werden. Dem Gymnasium sollte das marode ehemalige Thüringer Regierungsgebäude angegliedert werden. Außerdem sollte ein Neubau den Campus noch vervollständigen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Bürger der Stadt schon 89.332 Euro für den Wettbewerb gespendet.
05.06.2011 Schüler aus Amerika zu Gast
wölf Schüler aus Fort Wayne waren im Juni mit ihrem Lehrer Kris Kallmeyer im Goethe Gymnasium zu Gast. Der Partnerschaftsvertrag zwischen der Northrop High School in Fort Wayne und dem Goethe-Gymnasiums/Rutheneum seit 1608 bestand bereits 18 Jahre. Internationale Jugendprojekte in Gera haben eine lange Tradition. Beispiel dafür war auch die Zusammenarbeit zwischen der Gera Kultur GmbH, dem Eigenbetrieb Stadtgrün, Forsten und Friedhöfe, der überbetrieblichen Berufsbildungseinrichtung Berufs- und Fortbildungszentrum Gera e.V., dem Fachdienst Öffentlichkeitsarbeit und dem Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe. Ergebnis: Im Hofwiesenpark entstand im Sommer ein Insektenhotel, das Auszubildende aus Gera und Skierniewice als gemeinsames Ausbildungsprojekt realisierten.
14.08.2012 Schulsanierung in Gera
ntensiv wurde zu dieswr Zeit in der Grundschule "Saarbachtal" in der Scheubengrobsdorfer Straße daran gearbeitet, das Klimagerät für den neuen Serverraum einzubauen. Schulspeisung und Turnhalle wurden nun an die Hausalarmanlage angeschlossen. Die Flure erhielten teilweise neuen Bodenbelag. In zwei Räume sollten spezielle Platten künftig die Nachhallzeiten verkürzen. Damit verbesserte sich die Akustik für die an der Schule lernenden hörgeschädigten Kinder. Für die Regelschule in der Rudolstädter Straße 51 in Lusan wurden gleichzeitig die Brandschutzmaßnahmen planerisch vorbereitet. Auch für den Campus Goethegymnasium/Rutheneum seit 1608 wurde von der Elstertal Infraprojekt GmbH Gera im Auftrag der Stadt das Planauswahlverfahren für die gesamte fachliche Planung zur Vorbereitung für den Fördermittelantrag durchgeführt. Auf Hochtouren lief die Sanierung in der IGS (Integrierte Gesamtschule) in Lusan zur Fertigstellung des Rohbaus. Da wurden die neuen Treppenhäuser und Flure angebaut, neue Fenster eingesetzt, Heizungs- Strom- und Sanitärleitungen sowie Haustechnik im Inneren demontiert und neu installiert und das Gebäude von außen trockengelegt. In der Berufsbildenden Schule Technik in der Berliner Straße 157 waren an der Fassade Putz- und Wärmedämmarbeiten begonnen worden. Hof und Giebelseite waren inzwischen fertig, dann kam die Straßenseite auch in die Kur. Das Dach wurde gedeckt und im Inneren liefen Installation von Elektro- und Haustechnik. Trockenbauer und Maler hatten auch bereits Einzug gehalten. Die Leitungen für die Medien mussten noch fertig installiert und Arbeiten am Fahrstuhlschacht fortgesetzt werden. Ziel: Anfang 2013 sollte das Haus übergeben werden. Für das Gebäude nebenan in der Berliner Straße 155 liefen bereits die Vorbereitungen für Ausschreibungen.
11.12.2012 Empfang im Rathaussaal
ürgermeister Norbert Hein empfing an diesem Dienstag 27 Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrerin Elke Bachmann aus der französischen Stadt Amiens in der Thüringer Partnerregion Picardie im Rathaussaal. Schulleiter Dr. Joachim Hensel vom Goethe-Gymnasium/Rutheneum seit 1608 und die Lehrerinnen Kerstin Hensel und Katja Oelsner begleiteten die jungen Leute, die seit vergangenem Donnerstag bis Freitag dieser Woche im Rahmen einer Schulpartnerschaft in Gera weilen. Die Schüler arbeiteten am Projekt "Grenzüberschreitende Lebensgeschichten", besuchten Dresden und wollten noch nach Weimar und Buchenwald fahren. Bereits im März waren Schüler des Geraer Goethe-Gymnasiums in Amiens. Ein weiterer Gegenbesuch war für den Februar 2013 geplant.
01.03.2013 Ramon Miller wurde "Campus-Beauftragter"
audezernent Ramon Miller war von Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn als „Campus-Beauftragter“ betraut worden. Damit werde das klare Bekenntnis für den Campus Rutheneum bekräftigt, erklärte die Rathauschefin. Der Beigeordnete wird Ansprechpartner für Bürgerfragen zu diesem zentralen Vorhaben sein. Am Standort Johannisplatz/Burgstraße sollte der Campus für das Goethegymnasium/Rutheneum seit 1608 errichtet werden. Dazu zählten in unmittelbarer Nachbarschaft des Schulgebäudes  am Johannisplatz die Sanierung und der Umbau des ehemaligen reußischen Regierungsgebäudes und die Errichtung eines Funktionalneubaus. Die Oberbürgermeisterin dankte in einem Brief an den Förderverein des Rutheneums für die Initiativen, das sowohl für die Geraer Schullandschaft als auch die städtebauliche Entwicklung der Innenstadt wichtige Projekt voranzutreiben. Die Stadtverwaltung sei auf verschiedenen politischen und Verwaltungsebenen aktiv. Die Oberbürgermeisterin verwies darauf, dass sie erst jüngst gemeinsam mit dem Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, das Gymnasium besuchte und nachdrücklich für dieses zentrale Schulbauvorhaben warb. Zeitgemäße Lern- und Lehrbedingungen an den Geraer Schulen zu schaffen, das sei weiterhin von höchster Priorität in der Stadt, betont die Oberbürgermeisterin. In diesem Jahr sollen, den Haushaltbeschluss des Stadtrates vorausgesetzt, 7,6 Millionen Euro in die Schulen investiert werden, darunter 5,3 Millionen Euro Eigenmittel. Hinzu kommen rund fünf Millionen Euro aus dem Jahr 2012.

15.03.2013 Eine Musikstunde der anderen Art
ie erlebten etwa 150 Schüler der Klassenstufen 5, 6 und 12 am Freitag dem 15. März 2013 in der Aula des Rutheneums in Gera. Die  Musiklehrer hatten  kurzerhand die 29 Männer und zwei Damen des Polizeimusikkorps des Landes Thüringen an die Schule eingeladen. Mit zwei Bussen, bepackt mit Mann, Frau und natürlich großem Instrumentarium, waren sie gekommen und hatten die Aula “besetzt“. Das Livekonzert war ein Erlebnis, hautnah bei den Musikern sitzen zu dürfen und  eine Stunde packende Musik anzuhören, von Klassikern bis hin zu aus den  Medien bekannten Ohrwürmern wie beispielsweise „ Der rosarote Panther“ oder „Nimbus 2000“ aus dem Film „Harry Potter“. Für die Moderatorin, eine der beiden Damen, die bei der Polizei arbeiteten und doch keine Verbrecher fingen, stellte es kein Problem dar, die Schüler einzubeziehen und eine Brücke zwischen Bekanntem und Neuem zu schlagen. Praktische Instrumentenkunde und vor allem Spaß an der Musik für Musiker und Hörer waren das auffälligste Merkmal dieser Stunde. Das Musikkorps war eines der ältesten Polizeiorchester der Bundesrepublik und existierte seit 1946. Die künstlerische Leitung lag seit 2003 in den Händen von Andre Weyh und das Repertoire umfasste alle Gattungen und Zeiten, ob Dixieland oder Tango, Romantik und besonders Filmmusik.

13.06.2013 Leerstehende Geraer Bundesbankfiliale wurde Fachhochschule
n diesem ehemaligen Bankgebäude am Hofwiesenpark sollte, nach dem Willen von Altoberbürgermeister Dr. Norbert Vornahm, eine Kunstausstellung untergebracht werden, wo ganzjährig bedeutende Werke, unter anderem von Otto Dix (1891-1969), für die Öffentlichkeit präsentiert werden sollten. Nun wurde der Bau zur Fachhochschule umgebaut. In einer Pressemitteilung hieß es dazu: " Der Stadtrat beschloss heute (13.6.) in nichtöffentlicher Sitzung den Verkauf der Immobilie an die SRH Holding. Die Stadt erhält dafür 2,8 Millionen Euro. Die Stadt Gera hatte für 1,98 Millionen Euro das von Stararchitekt David Chipperfield entworfene Gebäude angekauft, um darin ein Otto-Dix-Kunstmuseum einzurichten, das zum 120. Geburtstag des Malers im Dezember 2011 eröffnet werden sollte. Soweit ist es allerdings nicht gekommen, da - trotz privater Spenden - zu keinem Zeitpunkt eine gesicherte Finanzierung für dieses ambitionierte Projekt bestand. Darüber hinaus gab es keinerlei Aussicht, die eine künftige Umsetzung dieses Vorhabens auch nur ansatzweise möglich erscheinen lässt. Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn hatte nach ihrem Amtsantritt, der im Juli 2012 erfolgte, ein Interessenbekundungsverfahren gestartet, um eine sinnvolle Nutzung der leerstehenden Immobilie zu ermöglichen und der Stadt jährliche Betriebskosten in sechsstelliger Euro-Höhe zu ersparen. Ursprünglich hatte die Stadt Gera für die ehemalige Bundesbankfiliale mit einem Verkaufserlös von vier Millionen Euro gerechnet. Oberbürgermeisterin Dr. Hahn sieht aber nicht nur den Preis. "Mit dem Verkauf an die SRH Holding stärken wir die Fachhochschule für Gesundheit und damit den Hochschulstandort Gera. Das ist eine Investition in die Zukunft, die sich nicht mit Geld aufwiegen lässt. Jetzt kann endlich wieder Leben in das seit Jahren leerstehende Gebäude einziehen", erklärt Frau Dr. Hahn. "Darüber hinaus tut es unserer Stadt gut, junges, studentisches Leben näher ins Stadtzentrum zu bringen", sagt sie. Frau Dr. Hahn hat bereits mit Thüringens Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, eine Regelung vereinbart, wie mit den Fördermitteln, die der Freistaat der Stadt Gera für den Ankauf der Immobilie gewährt hatte, umgegangen werden soll. Demzufolge zahlt die Stadt das Geld zurück, bekommt es aber in gleicher Höhe wieder zugewiesen für das Schulbau-Projekt Campus Rutheneum. Der eigentliche Verkaufserlös soll den Museen, darunter vorrangig dem Otto-Dix-Haus, zugute kommen. "Das Geburtshaus von Otto Dix ist das Alleinstellungsmerkmal, das unsere Stadt weltweit gegenüber allen Kunsthäusern, die Werke von Dix präsentieren, hat", betont Frau Dr. Hahn."
20.06.2013 Konzertchor des Rutheneums wurde erster Gera-Botschafter
er Konzertchor des Goethegymnasiums/Rutheneum seit 1608 war an diesem Tag von Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn zum Botschafter der Stadt Gera ernannt worden. Damit wurde eine Tradition begründet. Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, die mehr als ihre Pflicht für die Stadt tun, können als Gera-Botschafter berufen werden. Anlass für die Auszeichnung des Konzertchores war das Goldene Diplom, mit dem er vom Wettstreit der besten Chöre der Welt aus Budapest zurückgekehrt war. Damit krönte der Chor seine bisherige überaus erfolgreiche Wettbewerbskarriere. "Der Chor hat uns viele beglückende Konzerterlebnisse geschenkt, wagt sich an höchst anspruchsvolle Chorliteratur und überzeugt immer wieder aufs Neue mit jugendlicher Frische und überwältigender Professionalität", betonte Oberbürgermeisterin Dr. Hahn in ihrer Laudatio. Darüber hinaus würden in der Auseinandersetzung mit der Chorliteratur, in der Ausprägung von Tugenden wie Disziplin, Fleiß und Gemeinschaftsgeist Charaktereigenschaften herausgebildet und gefestigt, die für die gesamte Persönlichkeitsentwicklung wertvoll seien. "Ich würde mir wünschen, dass die Wertevermittlung generell einen größeren Stellenwert in unserer Gesellschaft erhalten würde", erklärte Frau Dr. Hahn. Der Chor trage "mit musikalischer Meisterschaft und vorbildlichem Auftreten wesentlich dazu bei, den guten Ruf der Stadt national und international zu festigen und unseren Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Damit gewinnen wir Besucher, Freunde und hoffentlich neue Partner, damit es für unser Gera vorangeht."
10.07.2013 Dänische Gastschüler in Gera
laus Hartmann und seine 15 Schüler aus Kopenhagen hatten an diesem Tag das Geraer Rathaus besucht und wurden von Sozialdezernentin Sandra Schöneich im Rathaussaal begrüßt. Die Schüler der elften und zwölften Klassen haben eigentlich schon Ferien, verweilten aber derzeit für zwei Wochen in Gera, um ihre Deutsch-Kenntnisse aufzufrischen. Sandra Schöneich erklärte den Jugendlichen die Strukturen im Rathaus und führte sie anschließend auf den Rathausturm. Dabei stellten die Dänen auch Fragen zum Stadtrat und den Aufgaben der Oberbürgermeisterin. Untergebracht waren die Schüler, die bereits am 30. Juni anreisten, in Gastfamilien. An den Wochentagen erhielten sie im Goethegymnasium /Rutheneum seit 1608 Deutschunterricht und nahmen auch am normalen Unterricht teil. Nach dem Lernen erkundeten die Gäste die Stadt und die Umgebung. Auf dem Plan standen Ausflüge nach Erfurt, Weimar und Buchenwald, aber auch die hiesigen Museen wurden besuch. Am Sonnabend den13. Juli traten die dänischen Gäste nach zwei Wochen intensivem Deutsch-Training wieder die Heimreise an.
11.07.2013 Stadt Gera ehrte ihre besten Schulabsolventen
ie 27 besten Absolventen der 16 staatlichen allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen in Trägerschaft der Stadt Gera sowie der Geraer Volkshochschule "Aenne Biermann" wurden am 11. Juli 2013 im Rahmen einer Feierstunde im Barocksaal des Naturkundemuseums geehrt. Die Ehrenurkunden nahmen die Schülerinnen und Schüler aus den Händen von Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn und Fachdienstleiterin Bildung und Sport Johanna Kühn entgegen. Die Oberbürgermeisterin beglückwünschte die jungen Leute zu ihrem erfolgreichen Abschluss. Gleichzeitig bedankte sie sich bei den Eltern, Familienangehörigen, Lehrern und Erziehern für ihre Unterstützung, für ihr Engagement und auch die Geduld bei der Erziehung, der Vermittlung von Werten und Wissen an die Jugendlichen. "Ein wichtiger Meilenstein ist genommen. Sie haben ein solides Fundament, auf das Sie bauen können. Sie machen neue Pläne, haben Perspektiven. Viele von Ihnen werden in den kommenden Wochen und Monaten eine Ausbildung beginnen, andere werden studieren und wieder andere werden vielleicht ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren, um sich für den künftigen Weg zu orientieren. Ich wünsche mir, dass recht viele von Ihnen in Gera bleiben oder nach der Ausbildung wieder zurückkommen, hier arbeiten und eine Familie gründen. In Gera gibt es viele gute und solide Ausbildungsplätze und auch Möglichkeiten zum Studium", sprach Dr. Viola Hahn ganz besonders die Absolventinnen und Absolventen an. Die 27 ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler waren die Besten von 205 Gymnasiasten, 210 Absolventen mit einem Realschulabschluss und 96 Schülern mit einem qualifizierenden Hauptschulabschluss der Regelschule, die in diesem Jahr die Schule beenden. 746 Schülerinnen und Schüler schlossen 2013 in Gera die allgemein bildenden Schulen ab. Zur Schülerehrung wurden sehr gute und gute Leistungen beim Erwerb der allgemeinen Hochschulreife, der Abschlüsse der Haupt- und Realschule sowie Fachhochschulreife gewürdigt. Unter den Ausgezeichneten waren neun Schüler und Schülerinnen mit einem Notendurchschnitt von 1,0, vier Schülerinnen und Schüler mit einem Leistungsdurchschnitt von 1,1 bis 1,5. sowie 14 Absolventen mit einem Durchschnitt von 1,6 bis 2,0. Zur Feierstunde wurden die Leistungen von Schulabgängern auch mit insgesamt 23 Sonderpreisen gewürdigt. Den Scheffel-Preis erhielt Tina Kröber vom Zabel-Gymnasium. Der Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker ging an Theresa Theilig und Tina Kröber (Zabel-Gymansium), Wanda Metze (Goethe-Gymnasium) und Katharina Falk (Karl-Theodor-Liebe-Gymnasium). Der Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft wurde an Gregor Friedrich und Theresa Theilig (Zabel-Gymnasium), Peter Schweinitz (Goethe-Gymnasium) und Maximilian Krischker (Karl-Theodor-Liebe-Gymnasium) verliehen. Eine Jahres-Mitgliedschaft der Deutschen Physikalischen Gesellschaft nahmen Gregor Friedrich und Theresa Theilig (Zabel-Gymnasium) sowie Vivien Zöller, Anna Keißlich-Köcher, Monika Vecsei und Martin Seiß (Karl-Theodor-Liebe-Gymnasium) entgegen. Von der Deutschen Mathematiker-Vereinigung wurden ausgezeichnet: Gregor Friedrich und Theresa Theilig (Zabel-Gymnasium), Lisa-Marie Krause (Goethe-Gymnasium) und Yasmin Aydin (Karl-Theodor-Liebe-Gymnasium). Der Pierre de Coubertin-Schülerpreis im Freistaat Thüringen wurde an Florian Prager (Zabel-Gymnasium), Benjamin Berrang (Goethe-Gymnasium), Alexander Fricke (Karl-Theodor-Liebe-Gymnasium) und Josie Hoffmann (Integrierte Gesamtschule) vergeben. Preise des Fördervereins der jeweiligen Schule wurden an weitere zehn Schülerinnen und Schüler verliehen. Neben den zur Schülerehrung ausgezeichneten Schülerinnen und Schülern haben noch weitere fünf Absolventen einen Abiturdurchschnitt von 1,0 erreicht. Es sind Gregor Friedrich, Tina Kröber und Florian Prager aus dem Zabel-Gymnasium sowie Luzie Dömel und Clemens Reichmann aus dem Goethe-Gymnasium/Rutheneum seit 1608.
10.09.2013 "OB-Treffpunkt Campus" im September
berbürgermeisterin Dr. Viola Hahn lud für Dienstag, 10. September, 17 Uhr, in den Rathaussaal zum "OB-Treffpunkt Campus" ein. Sie wollte den aktuellen Arbeitsstand für das Schulbauprojekt "Campus Rutheneum" vorstellen und Fragen von Bürgern beantworten. Erst am Montag, 2. September, hatte Frau Dr. Hahn im Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr die intensiven Gespräche fortgeführt, in denen es um die Finanzierung dieses Schulbauvorhabens ging. "Trotz der bekannt schwierigen Haushaltlage unserer Stadt, vielfältiger Notwendigkeiten und ungezählter Begehrlichkeiten arbeiten wir konsequent an diesem wichtigen Projekt", betonte die Oberbürgermeisterin. In einem Brief an den Vorsitzenden des Schulfördervereins des Goethe-Gymnasiums/Rutheneum seit 1608 äußerte Frau Dr. Hahn hohe Wertschätzung für dessen Engagement für den Campus Rutheneum. Da sie am 20. September aufgrund längerfristig vereinbarter und dringlicher Verpflichtungen am Campus-Empfang des Fördervereins nicht teilnehmen konnte, lud sie insbesondere die Vereinsmitglieder, das Lehrerkollegium, Schülerinnen und Schüler sowie die interessierte Elternschaft zum "OB-Treffpunkt Campus" am 10. September ein. "Ich freue mich auf eine konstruktive Diskussion, um erfolgreich an unserem gemeinsamen Ziel, dem Campus Rutheneum, zu arbeiten", erklärt Frau Dr. Hahn.
20.09.2013 OB Dr. Hahn würdigt Mittelständler als Mutmacher für Gera
as Engagement der Mittelständler, die gemeinsam mit ihren Belegschaften für den wirtschaftlichen Erfolg ihrer Unternehmen und darüber hinaus fürs Gemeinwohl sorgten, hatte Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn anlässlich der Verleihung des BVMW-Mittelstandspreises "Unternehmer des Jahres 2013 der Stadt Gera" gewürdigt. Sie seien damit Motivatoren für die Stadt. Dr. Hahn betonte, dass der Mittelstand sich in der Wirtschafts- und Finanzkrise als Rückgrat erwiesen habe. Sie erinnerte daran, dass in der Diskussion zum städtischen Haushalt 2013 auch Steuererhöhungen ins Spiel gebracht wurden. "Es hätte vor allem die kleinen und mittelständischen Unternehmen getroffen. Und damit die Leistungsträger in unserer Stadt. Sie dürfen wir nicht dafür bestrafen, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes um Aufträge kämpfen, dass sie Verantwortung wahrnehmen für ihre Mitarbeiter und fürs Gemeinwohl. "Ich bin deshalb froh, dass die Mehrheit des Stadtrates nicht der Versuchung erlegen ist, an der Steuerschraube zu drehen", erklärte die Oberbürgermeisterin. BVMW-Kreisgeschäftsführer Ulrich Winterstein appellierte an die kommunalen Verantwortungsträger, mit Augenmaß zu agieren und nachfolgenden Generationen keine Lasten aufzuerlegen. Als Unternehmer des Jahres 2013 wählte eine Jury Dr. Harald Frank. Der Familienunternehmer führt Druckerei und Verlag und engagiert sich auf vielfältige Weise für Kultur, Sport und Soziales in der Stadt, ist u.a. ehrenamtlich als Fraktionsvorsitzender im Stadtrat und im Förderverein des Goethegymnasiums/Rutheneum seit 1608 tätig. Zuwachs erhielt während der Feierstunde das "diplomatische Corps" der Stadt. Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn ernannte Rolf John, bis Ende Juni Gesellschafter-Geschäftsführer bei der GM Getränketechnik und Maschinenbau GmbH, zum "Botschafter der Stadt". Herr John hatte 1963 im VEB Maschinen- und Dampfkesselbau seine Lehre als Maschinenbauzeichner begonnen und hielt dem Betrieb fünfzig Jahre die Treue. Er habe maßgeblichen Anteil, dass die bis ins Jahr 1841 zurückreichende Maschinenbautradition erhalten bleibe und nach wie vor weltweit die Erzeugnisse des im Gewerbegebiet Salzstraße ansässigen Unternehmens mit dem Namen der Stadt Gera in Verbindung gebracht werden, betonte Frau Dr. Hahn. Umrahmt wurde die traditionelle Feierstunde des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft, die im Christlichen Jugenddorf Leumnitz stattfand, durch Schüler der Musikspezialklassen des Goethegymnasiums/Rutheneum seit 1608.
23.09.2013 Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn empfängt russische Gastschüler im Rathaus
ine Delegation mit zehn Schülerinnen und Schüler aus der Städtischen Mittelschule Nr. 122 in Perm (Russland), ihren Lehrerinnen Tatjana I. Lewarowa und Anastasia M. Kuimowa sowie ihre Gastgeber aus dem Goethe-Gymnasium/Rutheneum seit 1608 mit Schulleiter Dr. Joachim Hensel, Fachschaftsleiterin Margit Blumenau und den Lehreinnen Dagmar Heidel und Irina Müller sowie Schülerinnen und Schülern begrüßten Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn und Susanne Ragutt-Hinz, welche die Städtepartnerschaft Geras betreute, am 23. September 2013 herzlich im Rathaussaal. Die jungen Leute lernten und verbrachten ihre Freizeit seit dem 15. September gemeinsam mit ihren Gastgebern aus dem Goethegymnasium. Die Schulpartnerschaft zwischen beiden Schulen bestand bereits seit dem Jahr 2004. Wechselseitig besuchten sich jedes Jahr Delegationen aus den Schulen. Die Jugendlichen aus Perm wohnten bei ihren Gerschen Gastfamilien. An den Nachmittagen lernten sie Gera und ihre Umgebung kennen. So besuchten sie u.a. die Generalprobe zum Sinfoniekonzert im Theater, waren zur Höhler biennale, lernten das Otto-Dix-Haus kennen und unternahmen eine Fahrt in die Landeshauptstadt Erfurt. Dabei lernten sie nicht nur Land und Leute kennen, sondern knüpften neue Freundschaften mit den hiesigen Gymnasiasten. "Das ist nur möglich durch die große Unterstützung durch das Kultusministerium, die Stiftung Deutsch-Russischer-Jugendaustausch und die vielen Sponsoren und Unterstützer aus Gera", bedankte sich Fachschaftsleiterin Margit Müller, die den Aufenthalt in Gera organisiert hatte. Besonders freuten sich die Geraer, dass sie in diesem Jahr Anastasia M. Kuimowa begrüßen konnten, die noch 2007 selbst als Schülerin zum Austausch nach Gera kam. Nun begleitete sie die russische Delegation als Lehrerin. Die Schüler stellten sich bei dem Empfang durch die Oberbürgermeisterin vor, stellten Fragen und überreichten u.a. als Gastgeschenk ein Bild mit einer Ansicht aus Perm. Am Mittwoch ging es wieder mit dem Flieger nach Hause. Zuvor aber wollten sie noch die Hauptstadt Berlin kennenlernen.
18.11.2013 Campus war eine Chance fürs ehemalige reußische Regierungsgebäude
er Campus Rutheneum war nach Ansicht von Thüringens Landeskonservator Holger Reinhardt und Geras Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn eine Chance, das ehemalige reußische Regierungsgebäude in der Burgstraße mit neuem Leben zu erfüllen und den gegenwärtigen städtebaulichen Missstand zu überwinden. Die Einordnung des ehemaligen Regierungsgebäudes in das Goethegymnasium/Rutheneum seit 1608 war für die Stadt Gera alternativlos. Das Land Thüringen hatte das Gebäude der Stadt Gera übereignet und Oberbürgermeisterin Dr. Hahn setzte alle Anstrengungen zur Aufstellung eines Finanzkonzeptes in Gang. Dabei ging es insbesondere darum, das Gesamtvorhaben in Einzelbausteine zu gliedern, um Förderquellen bestmöglich auszuschöpfen. Der Landeskonservator sah die Entwicklung des Campus-Rutheneum als mögliche Rettung der städtebaulichen Situation, bedauerte jedoch die zu erwartenden Verluste im Innenbereich des barocken Kulturdenkmales aus Gründen des Brandschutzes.
18.11.2013 Gera war nationaler Gastgeber
ie Stadt Gera war in diesem Jahr Gastgeber der Arbeitsgruppe städtebaulicher Denkmalschutz der Landesdenkmalpfleger der Bundesrepublik Deutschland, die mit einer positiven Resonanz zur lokalen Denkmalpflege in Gera stattfand. Hier waren vor allem die baulichen Zeugnisse der DDR-Architektur Gegenstand der Betrachtung. Insbesondere die innerstädtischen Bauten der 1950-er bis 1980-er Jahre waren Bestandteil der Stadtgeschichte geworden, so wie im Stadtteil Bieblach der Bieblacher Hang. Die Einordnung der DDR-Architektur der 1980-er Jahre in die Altstadt wurde im Kontext mit vergleichbaren Thüringer Beispielen als eine sehr gut gelungene Lösung bewertet, die es zu bewahren galt. Für das in den frühen 1960-er Jahren entstandene Wohngebiet Bieblacher Hang wurde frühzeitig mit der Erstellung der Leitlinien ein Konsens als Strategie für die bauliche Entwicklung und Sanierung erarbeitet. Der Landeskonservator verwies auch auf die bislang erzielten Ergebnisse am Bieblacher Hang, insbesondere auf den Denkmalpflegepreis des Landes Thüringen vor zwei Jahren. Die städtebauliche Einordnung in diese landschaftliche Struktur und auch das Gesamtkonzept mit einer hervorragenden städtebaulichen Qualität hätten überregionale Bedeutung erlangt. Zum weiteren Umgang mit der leerstehenden Gebäudesubstanz am Bieblacher Hang wurde eine Bauleitplanung empfohlen, um die Entwicklung des Gebietes zu stabilisieren und die Fortentwicklung des Bieblacher Hanges in die Zukunft zu sichern. Der zunehmende Leerstand aufgrund des demographischen Wandels werde den Verluste einzelner Bauten mit sich bringen, die eine städtebauliche Ergänzung erfordern. Aktuell sah der Landeskonservator im Zusammenhang mit der Erarbeitung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes den Abstimmungsbedarf auch zu den Belangen der Denkmalpflege. Schwerpunkte waren von der Stadt Gera bereits gesetzt worden, wie z. B. Schloss Osterstein, das Wohnen im Stadtzentrum oder das Goethegymnasium/Rutheneum seit 1608.
10.12.2013 Ausstellung "Städtische Identität hat viele Gesichter"
ut 20 Jahre Städtebauförderung in Gera standen im Mittelpunkt der Studioausstellung „Städtische Identität hat viele Gesichter“  im Stadtmuseum Gera. Die Schau, die am Dienstag (10. Dezember) eröffnet und bis 26. Januar 2014 gezeigt wurde, war die erste umfassende Übersichtsausstellung zu diesem Thema in Gera. Die Exposition verdeutlichte anhand von 20 vorrangig bilddokumentarisch gestalteten Schautafeln Sanierung und Stadtumbau zwischen 1992 und 2012 in Thüringens damals zweitgrößter Kommune. Diese Entwicklung wurde hochgradig durch Mittel des Bundes und des Landes Thüringen im Rahmen der Städtebauförderung unterstützt und ermöglicht.

Zusatzinformationen
28.02.2014 60 Jahre Musikschule
nlässlich des 60. Geburtstages der städtischen Musikschule in diesem Jahr fand am Freitag, 28. Februar, 19 Uhr, eine Gesprächsrunde unter dem Motto "Musikschüler- quo vadis?" im Konzertsaal der Musikschule "Heinrich Schütz" am Biermannplatz 1 statt. Sechs Jahrzehnte musikalische Bildung in Gera ist musikalische Bildung, die an Kinder, Jugendliche und Erwachsene weitergegeben wurde, waren Jahrzehnte, die immer wieder persönliche Geschichten beeinflussen. Mit zu dieser Zeit über 1.000 Schülern zählte die Musikschule "Heinrich Schütz" Gera zu den größten und leistungsfähigsten Musikschulen in Thüringen. Die Musikschule war für viele eine Zwischenstation im Leben: Was machte sie so interessant? Was prägte die Persönlichkeit in der Musikschulzeit, was faszinierte über Generationen am eigenen Musizieren, was blieb von der Musikschulzeit, wenn der Lebensweg danach unter ganz anderen Vorzeichen verlief? Was bedeutete der Stadt Gera ihre Musikschule? Frank Karbstein, selbst langjähriger Musikschüler, bat zum Gespräch. Mit dabei waren Ralf Rauch Oberbürgermeister der Stadt Gera i. R., einst Celloschüler an der Musikschule Gera, Dr. Bernd Erhardt, Musikschulleiter i. R., einer der ersten Schüler der Musikschule Gera, Jella Bär, einst Tanzkind, im Jahr 2014 aktives Vorstandsmitglied im Förderverein der Musikschule und in der Freizeit Klavierschülerin, Dr. Annette Runge, ehemalige erfolgreiche Schülerin im Fach Violine, zu diesem Zeitpunkt Doktor, sowie Benjamin Stielau, ehemaliger erfolgreicher Klavierschüler und im Lehramt Musik am Goethegymnasium/Rutheneum tätig. Das derzeitige Kollegium der Musikschule freute sich zur zweiten Festveranstaltung auf Begegnungen und Gespräche mit ehemaligen Kollegen, mit ehemaligen, gegenwärtigen und künftigen Schülern sowie Sympathisanten und Freunden der Musikschule "Heinrich Schütz".
12.06.2014 Beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" erfolgreich
om 05. bis zum 12. Juni fand der 51. Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" in Braunschweig / Wolfenbüttel statt. Dazu waren zwei Schülerinnen der Spezialklassen für Musik des "Rutheneums seit 1608" aus Gera delegiert worden, die außerordentlich erfolgreich am Wettbewerb teilnahmen. Im Fach Klavier erreichte Elisa Werner (Klasse 10m) einen 2. Preis sowie einen 3. Preis in der Kategorie "Holzbläserensemble/Blockflöte". Jasmin Berger (Klasse 13m) hatte im Fach Gesang mit sehr gutem Erfolg abgeschnitten.
23.07.2014 Bewerbungen zur Internationalen Bauausstellung Thüringen
olgende Pressemitteilung war für diesen Tag veröffentlicht worden. "Die Internationale Bauausstellung Thüringen (IBA) will bis 2023 zukunftsweisende innovative Ideen für Thüringen befördern. Bis zum 15. Juli konnten sich Ideengeber und Initiativen bei der IBA um die Anerkennung als "IBA Projekt" und damit um Beratungs- und Fördermittelhilfe sowie Zuschüsse aus einem 30-Millionen-Euro-Etat bewerben. Die Stadtverwaltung Gera bewarb sich mit zwei Projekten: Erstens mit dem "Musik-Campus Rutheneum seit 1608". Dieses Schulbauprojekt zur Konzentration des Goethe-Gymnasiums am Standort Johannisplatz bestätigte der Stadtrat mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept ISEK GERA2030 im Mai diesen Jahres. Das Schulhaus Nikolaiberg soll aufgegeben, die Schule rund um das Rutheneum durch einen Anbau und die Sanierung des ehemaligen reussischen Regierungsgebäudes zusammengeführt werden. Zweitens will die Stadtverwaltung mit "Stadtentwicklung im Dialog - Vernetzte Stadt" wichtige Themen der Stadtentwicklung gemeinsam mit Netzwerken vorantreiben, mit Bürgern, Unternehmen, Vereinen und Initiativen diskutieren, dabei auf vorhandene Kontakte aus den ISEK-Arbeitsgruppen aufbauen und vor allem auch private Initiativen stützen."

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18.01.2015
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