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Ihre Suche nach Rudolf Diener erbrachte folgende Ergebnisse.
Zu Ihrem Suchbegriff wurden 11 Artikel ab dem Jahr 2000 gefunden.

27.01.2008 Ein wichtiger Gedenktag
ieser Tag ist in Deutschland der offizielle Holocaustgedenktag. Im Jahr 1945 wurde an diesem Januartag das Konzentrationslager in Auschwitz befreit. An diesem Nationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus legten zahlreiche Geraer Blumen und Kränze im Küchengarten nieder.
Zusatzinformationen
15.10.2008 Einmal Kaufhaus immer Kaufhaus
aut einer Pressemitteilung stand zu dieser Zeit fest, dass das ehemaligen Kaufhaus von Hermann Tietz, dem Gründer von Hertie in Gera, umgebaut werden soll und wieder als Kaufhaus auf der Sorge ins Konsumbild eingegliedert werden sollte. Während das Gebäude schon seit über 100 Jahren die Sorge prägte, fehlte nun ein neues Parkhaus, was noch entworfen werden musste. Ohne das wäre die Planung sinnlosgewesen. Ein entsprechender Hinterhof von der Rudolf Diener Straße zu befahren, war als Parkhausstandort vorhanden.
08.04.2009 Neue Stolpersteine in Gera
era gedachte an diesem Tag erneut den jüdischen Opfern den verbrecherischen Naziregimes in der Stadt. Es wurden wieder Gedenktafeln aufgestellt und metallene Stolpersteine vor den ehemaligen Wohnsitzen der Opfer im Gehsteig versenkt. An diesem Tag traf man sich in der Zschocherstraße 32 um an Emil Löwenstein zu erinnern, auf der Sorge 9 um an den von den Nazis ermordeten Rudolf Diener zu gedenken, in der Schloßstraße 3 um an Ernst Brüg und seine Familie zu erinnern, in der Burgstraße 5 um an Emmy Weber zu erinnern, die 1944 den Freitod der Gefangenschaft vorzog und in der Rudolf Ferber-Straße 1 um an Anna Schalscha zu erinnern, welche dort wohnte und nach der Deportation ihrer Tochter in das Konzentrationslager Auschwitz den Freitod gewählt hatte.
08.04.2009 Ein Stolperstein für Rudolf Diener
or dem Haus Sorge 9 wurde an diesem Tag ein Stolpersten zum Gedenken an Rudolf Diener installiert. Geboren wurde Rudolf Diener am 16.7.1904 in Gera. Im Jahr 1934 durchlitt er eine Gefängnishaft und wurde anschließend im KZ Buchenwald bis 1939 interniert. Die zweite Verhaftung erfolgte im Dezember 1940. Rudolf Diener wurde durch die Gestapo im Geraer Gerichtsgefängnis am 13.3.1941 durch Erschlagen zu Tode gebracht. Er steht für viele weitere Antifaschisten, die im Gerichtsgefängnis ums Leben gekommen sind. Auch ihnen ist dieser Stolperstein gewidmet. Zu ihnen zählten auch Meta Böhnert, Stadtratsmitglied, ermordet am 28.4.1934, Erich Wilke, erschlagen 24.7.1934, Otto Rothe, misshandelt und an den Folgen am 25.4.1934 gestorben oder auch Christian Schmidt ermordet 1.12.1939.
24.04.2009 Radsport in der Innenstadt
n diesem Freitag startete in der Geraer Innenstadt die Ostthüringen Tour im Nachwuchsradsport. Der Prolog welcher gefahren wurde, führte von der Schloßstraße, wo Start und Ziel war, über die Sorge, die Humboldtstraße in die Rudolf Diener Straße rund um das Landgericht.
17.06.2012 Nazis in Gera
m 17.Juni.2012 marschierten 87 Nazis aus Gera und Umgebung, unter dem von KV der NPD-Gera angemeldeten Motto "Kommunismus ist keine Meinung ? Kommunismus ist ein Verbrechen?, durch die Innenstadt. Das Datum des Volksaufstandes, in dem von der Roten Armee nach der Befreiung verwalteten Teil Deutschlands, wird heute also vor allem von Nazis versucht für sich zu reklamieren. Der NPD-Kreisverband war mit Gordon Richter (Vorsitzender), Michael Andrä, Peter Pichel und Andre Berghold vertreten. Mit dabei war natürlich auch der Vorsitzende des NPD-Landesverbands Thüringen Patrick Wieschke. Mit Roy Elberts war ein weiteres Landesvorstandsmitglied der NPD vor allem fleißig mit Filmen beschäftigt. Sie wurden unterstützt von selbsternannten "Autonomen Nationalisten? aus Gera, Weimar (hier vor allem die AGWL um Michael Fischer) und Kameraden aus dem Vogtland. Namentlich bekannt waren dabei Steve Stock und Kevin Pahnke. Der Ort der Zwischenkundgebung war vom Kreisverband der NPD-Gera sicherlich bewusst gewählt. Hier befindet sich nämlich die "Gedenk- und Begegnungsstätte im Torhaus der politischen Haftanstalt von 1933 bis 1945 und 1945 bis 1989?. Ein Teil des Gebäudes vor dem die Nazis standen, war also ein Knast und das schon seit 1874. 1941 wurde hier Rudolf Diener von der Gestapo erschlagen. Nach 1945 diente der Bau als Gefängnis der Sowjetischen Militäradministration, die hier wiederum Nazis inhaftierte. Seit den fünfziger Jahren wurde es vor allem von der Stasi als Gefängnis genutzt. Hervorragende Anknüpfungspunkte für heutige Nazis, wenn die Zeit vor 1945 einfach ausgeblendet wird. Solche geschichtsrevisionistischen blinden Flecken sind bei unserer heutigen braunen Truppe ja nicht wirklich etwas Neues. Denn das Verbrechen ist ja der Kommunismus. Die offizielle Darstellung der Gedenkstätte zur Geschichte nach 1945 verfährt in gewohnter totalitarismus- und extremismus- theoretischer Manier und stellt relativ leicht Anknüpfungspunkte für Nazis dar. Diese benutzen solch eine Darstellung, von Verbrechen und Opfern kommunistischer Diktaturen, dann einzig und allein um die Verbrechen der Nazizeit zu relativieren und zu vergessen. Wie gut dies funktioniert war zu sehen am 17.Juni 2012 in Gera. (Quelle: Recherche Kollektiv Gera)

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18.01.2015
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