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Chronik - Artikel ab dem Jahr 2000
 
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Ihre Suche nach Martinsgrund erbrachte folgende Ergebnisse.
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02.2001 Tierparkprivatisierung
er in Gera ansässige Tierpark-Förderverein schlug im Februar 2001 zum wiederholten Male vor, die bekannte Anlage im Geraer Martinsgrund am Stadtwald in private Hände zu legen. Bis zu diesem Zeitpunkt war darüber jedoch keine Einigkeit erzielt worden.
06.2001 Tierparksafari
as Wetter meinte es im Juni 2001 nicht besonders gut mit den Freunden des Geraer Tierparks, denn während der Tierparksafari, eine Veranstaltung welche immer wieder jung und alt anzog, regnete es unablässig. Trotz der Wetterunbilden fanden noch immer gut 7000 Tierfreunde den Weg in den Martinsgrund.
08.01.2002 Der Türkengraben in Lusan
n diesem Tag wurde der Straßenabschnitt zwischen der "Lobensteiner Straße" und dem "Gewerbepark Keplerstraße" in "Zum Türkengraben" benannt. Der Türkengraben ist wie der "Martinsgrund" und die "Kerbe" eine durch Erosionstätigkeit entstandene Schlucht im Geraer Stadtwald. Seinen Namen erhielt er, weil hier früher wiederholt Tatern (sogenannte Zigeuner) lagerten, die zu dieser Zeit auch als Türken bezeichnet worden waren.

29.12.2006 Ein Leben für den Tierpark Gera
ierinspektor Rüdiger Schmidtke schnürte zum letzten Mal sein Ränzlein. An diesem Tag bestritt der nunmehr 63jährige seinen letzten Arbeitstag im Tierpark am Martinsgrund. 30 Jahre waren die Tiere seine Lieblinge, und da machte er in der Tierrasse keine Unterschiede, sein Ein und Alles. Rüdiger Schmidtke zog eine positive Bilanz seiner Arbeit, trotzdem der Brand, der 1985 die Sozialgebäude und die Futterküche zerstört hatte und etlichen Tieren das Leben gekostet hatte, noch immer unauslöschlich in seinem Gedächtnis verankert war.
16.09.2007 Ein prominenter Schwellenspender
chlagersänger und Moderator Hartmut Schulze-Gerlach, besser bekannt als "Muck", war auf dem Tierparkfest im Geraer Martinsgrund zu Gast. Das schöne Wetter hatte mehr als 1.500 Fahrgäste zur Parkeisenbahn im Tierpark gelockt. Auch Muck spendete 80 Euro für eine neue Schwelle der Parkeisenbahn.
21.09.2007 Spende für die Parkeisenbahn
ine elfköpfige Abordnung der Werbegemeinschaft Untermhaus übergab eine Spende in Höhe von 600 Euro dem Geraer Waldeisenbahnverein für den Neubau der Parkeisenbahnstrecke durch den Geraer Martinsgrund im Tierpark.
07.10.2007 Besuchermagnete im Tierpark
uf dem 20 Hektar großen Gelände des Geraer Tierparks im Martinsgrund lebten zu dieser Zeit 500 Tiere aus etwa 80 Arten. Tiere, welche überwiegend auf der nördlichen Halbkugel beheimatet sind, waren schon seit je her Besuchermagnete für Jung und Alt. Besonders beliebt war der Streichelzoo bei den Kindern.
31.12.2007 Besucherzahlen in Gera
ie Freizeiteinrichtungen waren im Jahr 2007 folgendermaßen frequentiert. Der Botanische Garten zählte 14.718 Besucher, die Bühnen der Stadt Gera 177.904 Besucher, das Clubzentrum Coma 37.124 Besucher, die historischen Geraer Höhler 16.043 Besucher, das Hofwiesenbad Gera 259.736 Besucher, das Kabarett "Fettnäppchen" 12.896 Gäste, die Kunstsammlung in der "Orangerie" 17.204 Interessierte, das "Otto-Dix-Haus 13.079 Besucher, das Museum für Angewandte Kunst (MAK) 5.886 Besucher, das Museum für Naturkunde 17.982, das Stadtmuseum 10.781 Gäste, die Stadt- und Regionalbibliothek 114.917 Leser und der Tierpark im Martinsgrund 97.308 Besucher.
26.05.2008 Nur noch 223 Schwellen wurden gebraucht
ie Spendenaktion war angekommen in der Geraer Bevölkerung, denn der Wald-Eisenbahn-Verein dankte den Schwellenspendern, eine Schwellenspende kostete 80 Euro, für die großzügige Unterstützung. über 600 Schwellen waren anfänglich gebraucht worden, um die Eisenbahn durch den "Martinsgrund" zu erhalten.
10.06.2008 Neue Schwellen für die Parkeisenbahn
chon 33 Jahre alt war die Eisenbahn im Geraer Martinsgrund in diesem Jahr. Die Schwellen der Schienen mussten erneuert werden, und so war man auf Spenden angewiesen, da so eine Schwelle immerhin 80 Euro kostete. Viele Geraer hatten gespendet und so konnte nun die 357. Schwelle verlegt werden.
08.07.2008 So langsam wurden die Gleise fertig
eit einigen Monaten schon war man bemüht, die Schwellen für die bekannte Geraer Parkeisenbahn im Martinsgrund ausschließlich aus Spendengeldern zu finanzieren. Benötigt wurden 660 neue Eisenbahnschwellen, die immerhin 52.800 Euro kosteten. Das waren 80 Euro pro Schwelle. Nachdem nun auch die Grundschüler aus Rückersdorf mit ihrem gesparten Taschengeld eine Schwelle spenden konnten, wurden "nur" noch 174 Schwellen oder 13.920 Euro benötigt.
31.12.2008 Besucherzahlen in Gera
ie Freizeiteinrichtungen waren im Jahr 2007 folgendermaßen frequentiert. Der Botanische Garten zählte 12.047 Besucher, die Bühnen der Stadt Gera 146.975 Besucher, das Clubzentrum Coma 31.983 Besucher, die historischen Geraer Höhler 12.165 Besucher, das Hofwiesenbad Gera 285.401 Besucher, das Kabarett "Fettnäppchen" 10.649 Gäste, die Kunstsammlung in der "Orangerie" 9.956 Interessierte, das "Otto-Dix-Haus 7.353 Besucher, das Museum für Angewandte Kunst (MAK) 5.447 Besucher, das Museum für Naturkunde 16.075, das Stadtmuseum 13.229 Gäste, die Stadt- und Regionalbibliothek 112.617 Leser und der Tierpark im Martinsgrund 107.748 Besucher.
31.12.2009 Besucherzahlen in Gera
ie Freizeiteinrichtungen waren im Jahr 2007 folgendermaßen frequentiert. Der Botanische Garten zählte 11.955 Besucher, die Bühnen der Stadt Gera 167.676 Besucher, das Clubzentrum Coma 33.001 Besucher, die historischen Geraer Höhler 10.605 Besucher, das Hofwiesenbad Gera 284.345 Besucher, das Kabarett "Fettnäppchen" 9.588 Gäste, die Kunstsammlung in der "Orangerie" 6.829 Interessierte, das "Otto-Dix-Haus 6.065 Besucher, das Museum für Angewandte Kunst (MAK) 2.788 Besucher, das Museum für Naturkunde 11.702, das Stadtmuseum 9.023 Gäste, die Stadt- und Regionalbibliothek 107.370 Leser und der Tierpark im Martinsgrund 100.894 Besucher.
16.08.2010 Spendenübergabe im Geraer Waldzoo
n diesem Tag übergaben Margit Jung und Dieter Hausold (Die Linke) eine Spende von 500 Euro an den Leiter des Geraer Waldzoos und erneuerten damit ihre Patenschaft über den im Geraer Martinsgrund beheimateten Rothirsch Rudolf. Schon seit 2004 Jahren unterstützten die beiden direkt gewählten Geraer Landtagsabgeordneten mit einer regelmäßigen Spende eine der beliebtesten Geraer Freizeiteinrichtungen. Auch zukünftig wollten Margit Jung und Dieter Hausold einen Beitrag für den Erhalt dieser für die Geraerinnen und Geraer so wichtigen Naherholungsmöglichkeit leisten.
31.12.2011 Bilanz des Waldzoos
er Geraer Waldzoo gehörte auch im Jahr 2011 zu den beliebtesten Ausflugszielen der Geraer und der Besucher der Stadt. Die Besucherzahl lag annähernd bei der Einwohnerzahl Geras und wurde von den verantwortlichen Mitarbeitern des Zoos mit über103.000 Gästen angegeben. Das nächste große Fest stand schon in Aussicht, denn im September 2012 wurde der Waldzoo im Martinsgrund 50 Jahre alt. Das Jubiläum sollte mit einem Tierparkfest gefeiert werden.
04.01.2012 Bilanz 2011 des Geraer Waldzoos
er Geraer Tierpark lockte im Jahr 2011 deutlich mehr Besucher an. Mit fast 103.200 großen und kleinen Gästen kamen rund 7.800 mehr als im Jahr zuvor. Ein deutliches Plus verzeichnete auch die Parkeisenbahn. Nutzten sie 2010 annähernd 32.000 Gäste für eine Fahrt durch den Martinsgrund, waren es im vergangenen Jahr rund 5.000 mehr. Diese positive Bilanz konnte der Fachdienst Kultur ziehen. Damit ist der Tierpark eine der beliebtesten Freizeiteinrichtungen der Otto-Dix-Stadt. Besonders erfreulich ist, dass sich die ab 15. Mai 2011 geänderten Eintrittspreise nicht negativ auf die Besucherzahlen niedergeschlagen haben, sondern für eine sozial verträgliche Preispolitik sprechen. Sicher habe auch das Wetter seinen Beitrag geleistet, schätzt der amtierende Tierparkleiter Steffen Horn ein. "Es gab 2011 einen schönen Frühling, einen nicht zu heißen Sommer und einen goldenen Herbst - genau richtig für den einen oder anderen Spaziergang durch unseren Waldzoo." Viel positive Resonanz konnte die zoologische Einrichtung durch ihre Präsentation auf zwei Freizeit-und Familien-Messen ernten. "Ein großes Einzugsgebiet ist der Raum um Jena", schätzt Steffen Horn ein. Aber 2011 seien zudem viele Besucher aus Erfurt in den Geraer Tierpark gekommen. "Sie wollten auch sehen, wie sich Kibali und Amos, die Löwen aus dem Zoopark Erfurt, bei uns eingelebt haben. Die beiden Tiere in ihrer neuen Anlage haben für deutlich steigende Besucherzahlen im Jahr 2011 gesorgt." Des Weiteren hatte sich der Geraer Tierpark die Kritik der Besucher hinsichtlich des Tierbestandes angenommen. So wurden Tiergruppen vergesellschaftet und unter anderem durch neue "Männer" aufgefrischt sowie Servicezeiten für die Besucher eingeführt, etwa Putzzeiten bei den Ponys und Eseln oder Führungen nach vorheriger Absprache. Für 2012 hatten sich die Mitarbeiter des Waldzoos Gera viel vorgenommen, denn der Tierpark der Otto-Dix-Stadt wird 50 Jahre alt. Großes Ziel im Jubiläumsjahr: Noch mehr Gäste aus nah und fern. Gleich zu Beginn des Jahres warben sie auf zwei Reise- und Freizeitmessen für Tierpark und Stadt - vom 13. bis 15. Januar 2012 in Zwickau und am 04. und 04. 2012 Februar in Plauen.
01.07.2012 Geras Tierpark wurde 50 Jahre alt
ünfzig Jahre alte wurde der Geraer Tierpark in diesen Tagen. Am 30. Juni 1962 auf Initiative Geraer Bürger als Tiergehege zunächst mit nur einheimischen Arten gegründet, gehörte der Thüringer Waldzoo nun zu den beliebtesten Kultureinrichtungen Ostthüringens. Er lockte jedes Jahr weit über 100.000 Besucher aus nah und fern in den Martinsgrund im Stadtwald. Die Idee, diesen zur Erholung zu nutzen, entstand 1961, als die am Ausgang entspringende Quelle durch Geraer Handwerksfirmen im NAW (Nationalen Aufbauwerk) neu gestaltet wurde. Zunächst 4,5 Hektar groß (1 Hektar sind 10.000 Quadratmeter), wuchs das Gelände Ende der 1960er Jahre auf 12 Hektar an. Im Jahr 2012 lebten auf dem inzwischen 20 Hektar großen Areal über 500 Tiere von zirka 80 verschiedenen Arten. Sie waren überwiegend auf der nördlichen Halbkugel beheimatet, aber auch Exoten sind dort zu Hause, etwa der Löwe als Geras Wappentier. 1975 kam mit der Parkeisenbahn, zu dieser Zeit noch die "Pioniereisenbahn", eine weitere Attraktion dazu, die inzwischen jährlich rund 35.000 Gäste beförderte. Das 50-jährige Bestehen feierten die Mitarbeiter sowie der Verein der Freunde und Förderer des Tierparks gemeinsam mit den Besuchern am Sonntag dem 1. Juli 2012. An diesem Tag war von 09.00 bis 18.00 Uhr "tierisch" was los. Das Spektrum reichte von Spiel, Spaß, Plüschtierparty und Ponyreiten für die Jüngsten, über Musik und Unterhaltung an der Waldschänke bis hin zur Möglichkeit, den Waldzoo mit modernen Segways zu erkunden. Mittelalterlich ging es am Bauernhof zu, wo die Ritter des Volkes von Caraslan ihr Lager aufschlugen. Außerdem "schnitzte" Holzkünstler Marcus Malik mit der Kettensäge verschiedene Motive aus Baumstämmen.
12.11.2012 Aus dem Geraer Tierpark
ie Rentiere im Thüringer Waldzoo Gera erhielten ein neues Domizil. Der Stall kostete insgesamt rund 35.000 Euro. 10.500 Euro davon steuerte das Land Thüringen bei. Einen entsprechenden Bescheid über die Fördermittel übergab Thüringens Sozialministerin Heike Taubert am 12. November 2012 an Geras Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn. Es sei eine sehr sinnvolle Investition, sagte die Ministerin. Sie halte das aus vielen Anträgen ausgewählte Projekt für besonders wichtig, weil es auch um den Schutz von Tieren gehe und darum, Kinder an Tiere heranzuführen, betonte sie. Sie freue sich sehr über diese Förderung und hoffe, dass die neue Anlage noch rechtzeitig als Weihnachtsgeschenk für die Tiere fertig werde, unterstrich die Oberbürgermeisterin. Zur Geraer Rentier-Gruppe gehörten zu dieser Zeit der zweijährige Bulle Oskar und seine Hirschkühe Sylvia (4 Jahre), Isla (2 Jahre) sowie Sandy und Inka (jeweils 1 Jahr). Außerdem lebt der in diesem Jahr geborene Emil in der Herde, der den Geraer Tierpark jedoch bald verlassen sollte. Ursprünglich hätten nur 20.000 Euro für einen ergänzenden Rentierstall zur Verfügung gestanden, erläuterte Tierinspektor Steffen Horn. Dank einer kurzfristigen Spende von 15.000 Euro habe man umplanen können. Der alte Stall wurde dann weitgehend abgerissen. Er entstand etwa 1980 in Form einer Konstruktion aus Schwartenhölzern, Armierungsmatten und Beton und hatte eine unglückliche Struktur von Fußboden, Raumaufteilung, Größe und Lage. Im Laufe der Jahre entstanden Risse und Absprengungen im Beton, die Flechtmatten verrosteten stark. Dadurch und durch erhebliche Unebenheiten im Betonfußboden des zu kleinen Stalls wurde die Verletzungsgefahr insbesondere für die Tiere extrem hoch. Es waren nur sehr bedingt Futterplätze für die Rentiere vorhanden, wobei sich besonders die Bullen ihr größeres Geweih oft verletzen, nicht genügend Platz zur Futteraufnahme und zur Ruhe hatten. Der neue Stall wurde nun unter Einbeziehung der dann noch vorhandenen Substanz völlig neu errichtet. Aus klimatischen Gründen hatte er eine Raumhöhe von drei Metern und bot in der Fläche der gesamten Rentier-Gruppe Platz, zu der im Durchschnitt fünf Tiere gehören. Ein Futterlagerplatz, ausreichend Fütterungs- und Ruheplätze war ebenfalls geplant. Die Aufteilung und Beschaffenheit des Stalles wie des Vorfeldes sollte eine saubere und ordentliche Pflege der Tiere und ihres Lebensraumes ermöglichen. Bei einem Rundgang lernte Ministerin Taubert den Tierpark kennen, der rund 80 Tierarten mit über 500 Tieren beherbergt. Sie waren vorwiegend auf der nördlichen Erdhalbkugel zu Hause, doch auch Tiere aus südlichen Gefilden, mit dem Löwen auch das Geraer Wappentier, waren in dem zertifizierten Zoo im Martinsgrund zu Hause. Damit sie sich dort wohlfühlen, wurden in den vergangenen Jahren unter anderem die Löwenanlage und das Känguru-Gehege saniert, umgestaltet und teilweise neu gebaut. Begonnen hatten die Arbeiten für die neue Luchsanlage.
12.12.2012 Über 100.000 Besucher Tierpark
er Tierpark Gera rechnete mit Abschluss des Jahres 2012 wieder mit über 100.000 Besuchern aus nah und fern. Über 800 Tiere in zirka 80 verschiedenen Arten lebten dort auf einer Fläche von 20 Hektar. Sie waren überwiegend auf der nördlichen Halbkugel beheimatet, aber auch Exoten waren im Geraer Waldzoo zu Hause. Dazu gehörten die beiden Löwen. Den Tieren standen insgesamt 35 Anlagen zur Verfügung. Fünf Anlagen wurden im Jahr 2012 neu gestaltet. Dabei half tatkräftig der Förderverein des Tierparks. Größer und schöner wurde zu Ostern die Greifvogel-Voliere übergeben. Sie war im Januar 2011 durch die Schneelast eingebrochen. Bei der Erneuerung griff der Tierparkförderverein tatkräftig unter die Arme. Im vierten Quartal begannen gleich drei Baumaßnahmen. Mitte September wurde der alte Rentierstall abgerissen. Am 12. November übergab Heike Taubert, Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, den Fördermittelbescheid. Der Aufbau des neuen Stalles konnte beginnen. Zeitgleich startete auch der Bau des Wildkatzenhauses an der im April eröffneten neuen Anlage. Große Freude herrschte als im vierten Quartal der Bau der neuen Luchsanlage beginnen konnte. Die Finanzierung übernahm der Tierparkförderverein. Pünktlich zu Weihnachten erhielten die Ställe der schottischen Hochlandrinder, der Heidschnucken sowie der Wildpferde in der kombinierten Anlage einen neuen Bodenbelag in Form von Gussasphalt. Ebenso wurde der neue Rentierstall mit einem solchen Belag ausgestattet. Dieser hatte eine wärmende Funktion und ist säurebeständig. Im kommenden Jahr sollte ein Konzept für den Tierpark erarbeitet werden, das Ziele und Ressourcen für die Arbeit des Tierparks in den nächsten Jahren definieren soll, kündigte der Fachdienstleiter Kultur Frank Rühling an. Dabei könne sich der Tierpark auf viele Freunde, Förderer und regelmäßige Besucher verlassen. Bei Letzteren seien die kostengünstigen Jahreskarten besonders beliebt, die sich sehr gut als Weihnachtsgeschenk für Geraer Tierfreunde eignen, sagte Rühling. Betreut wurden die Tiere von 16 Mitarbeitern und drei Auszubildenden. Insgesamt um die 200 Tiere wurden 2012 neu geboren. 39 Tiere kamen im Jahr 2012 aus anderen Zoos nach Gera. Pünktlich zum Internationalen Kindertag gab es den ersten Nachwuchs bei den Flachlandwisenten, die seit drei Jahren im Tierpark zu Hause waren. Die Elterntiere wurden aus Polen importiert. Auch die Jungen vom Nanduhahn "Napoleon" gehörten zum Nachwuchs. Er wurde am 24. Juni achtfacher Vater, nachdem er die Eier zweier Hennen 40 Tagen lang ausgebrütet hatte. Lang erwartet war im Juni die Geburt von zwei Elchkälbern. Die sechsjährige Mutter "Maxi" brachte sie nach einer Tragzeit von 250 Tagen am Pfingstsonntag zur Welt. Nach mehr als einem Jahr Wartezeit zogen im Sommer drei Korsakfüchse in die Anlage im Martinsgrund ein. Von den Besuchern bestaunt wurden auch die vier neuen Bennett-Kängurus. Je zwei der Tiere kamen aus den Tiergärten Delitzsch und Zeulenroda. Ein weiteres Tier aus dem Zoopark Erfurt komplettierte das Männerquartett im August.
13.12.2012 Bilanz und Dank im Tierpark
ank galt auch in diesem Jahr den vielen Förderern. So wurden 43 Tierpatenschaften über 35 Tiere erneuert oder verlängert. Viele Spenden gingen ein. Um Besucher zu werben präsentierte sich der Tierpark auf Messen in Zwickau, Plauen und Leipzig. Häufig warb der Streichelzoo in und um Gera. Insgesamt war der Tierpark 21 Mal auf Tour. Auch das Interesse für Kindergeburtstage im Zoo ist gestiegen. 45 solcher Feiern richteten die Mitarbeiter aus. Der Tierpark organisierte für seine Besucher viele Feste und Höhepunkte. Zu Pfingsten, am 27. und 28. Mai, gab es die jährlich gut besuchte traditionelle Tierparksafari, die zum 18. Mal stattfand. Das 50-jährige Bestehen des Waldzoos wurde im Juli gefeiert. An diesem Tag wurde auch die Chronik "Vom Tierpark zum zertifizierten Zoo im Geraer Martinsgrund" übergeben. Ebenfalls das 5. Tierpark- und Dahlienfest mit fast 4.000 Besuchern am 9. September war ein großer Erfolg.
28.10.2013 Der Stadtwald unter der Lupe
rfurter Landschaftsarchitekturstudenten nahmen den Geraer Stadtwald unter die Lupe. Das Projekt der Fachhochschule Erfurt untersuchte Wege zur Erhöhung der Attraktivität des städtischen Grüns - Dank an BZO für Unterstützung. In den Wochen bis Ende November hatten sich zirka 40 Studentinnen und Studenten der Fachhochschule Erfurt des Masterstudiums Landschaftsarchitektur aus dem 3. Semester intensiv im Rahmen eines Projektes mit dem Geraer Stadtwald beschäftigt. Sie wollten in Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Hessisch-Thüringischen Bauindustrieverband untersuchen, wie man den Wald für die Gerschen und ihre Gäste künftig noch attraktiver machen kann und recht viele Besucher in den grünen Gürtel lockt. Ohne das Engagement des BZO hätte dieses Vorhaben nicht stattfinden können. Die Geraer sollten künftig mit ihrer ganzen Familie den Stadtwald wieder für sich entdecken. Dieser ist aus forstwirtschaftlicher, naturschutzfachlicher und landschaftsgestalterischer Sicht eine "Perle der Natur". Aber nicht alle Bewohner Gera wussten das bzw. viele hatten es vielleicht vergessen. Deshalb sollten Ansätze für eine klimawandelgerechte Stadtentwicklung von Gera und die Entwicklung des Tourismus herausgearbeitet werden, die eine Steigerung der Attraktivität der Stadt bewirken und somit Zukunftschancen aufzeigen. Dabei standen u.a. der Naturlehrpfad, der bodenarchäologische Wanderpfad, Hangkanten des Stadtwaldes, der Thüringer Waldzoo im Martinsgrund oder das Umfeld von Schloss Osterstein im Mittelpunkt. Da sollte untersucht werden, wie die Attraktivität des Naturlehrpfades erhöht werden könnte. In Gera und Umgebung gab es einige archäologische Besonderheiten wie die Hügelgräber. Vor Ort wurden diese Denkmäler beschildert. Jedoch gab es kein Konzept für einen bodenarchäologischen Wanderpfad. Die Studenten wollten untersuchen, wie diese Besonderheiten den Bürgern besser näher gebracht und für sie erlebbar gemacht werden konnten.
01.04.2014 Die Parkeisenbahn im Tierpark
m Jahr 1975 startete die Parkeisenbahn ihre ersten Fahrten durch den bereits 1962 eröffneten Tierpark von Gera. Am ersten April 2014 begann nun die für Eisenbahnfreunde lang ersehnte 40. Saison der Bahn, die bis zum zweiten November andauern sollte. "Bisher hatten zirka 1,9 Millionen Gäste das Fahrvergnügen durch den Tierpark genutzt. Doch bevor die Züge wieder durch den Martinsgrund fahren konnten, wurde die Parkeisenbahn noch vom Landesbeauftragten für Eisenbahnaufsicht Erfurt geprüft und die Betriebserlaubnis für die Fahrsaison 2014 erteilt. Damit dieser nichts im Wege stand, waren viele Helfer Wochen vorher mit der Vorbereitung von Personal, Gleisen, Weichen und den Zügen beschäftigt.

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18.01.2015
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