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Chronik - Artikel ab dem Jahr 2000
 
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02.2005 Kein Verfahren gegen Rosemarie Albrecht
osemarie Albrecht wurde 1915 als Tochter eines deutschen Kaufmanns und einer Japanerin geboren. Sie wuchs nach dem Ersten Weltkrieg in Rostock auf. Sie studierte Medizin in Hamburg, Jena und Rostock. 1940 legte sie ihr Staatsexamen in Rostock ab und wurde promoviert. Sie meldete sich danach freiwillig für die Thüringischen Landesheilanstalten Stadtroda, wo sie zunächst als Pflichtassistentin und dann als Stationsärztin einer Frauenstation tätig war. Im Jahre 2000 wurden Unterlagen aus den Beständen des MfS der DDR gefunden, die Hinweise auf eine Beteiligung von Albrecht an Euthanasie-Maßnahmen (Überdosierung von Beruhigungsmitteln) in ihrer Volontärszeit in Stadtroda 1940-42 erbrachten. "Nach jahrelangen staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen sah das Landgericht Gera im Februar 2005 keine Veranlassung zur Eröffnung eines Hauptverfahrens gegen Frau Professor Albrecht". Drei Jahre später verstarb sie im Alter von 93 Jahren. Die Geraer Widerstandskämpferin Helene Fleischer,(geb. am 11.06.1899) der zuvor "schwere Schizophrenie und Lungentuberkulose" diagnostiziert wurde, verstarb in Stadtroda unter nicht geklärten Umständen am 26. Juni 1941 in der von Rosemarie Albrecht geleiteten Frauenabteilung. Der Verdacht ist begründet, dass sie dort ein Opfer der nationalsozialistischen Krankenmorde wurde.
2008 Die Einwohner von Leumnitz
eumnitz liegt östlich des Stadtzentrums und bildet den Ostrand der geschlossenen städtischen Bebauung Geras. Die alte Straße in Richtung Ronneburg und Altenburg (jetzt Bundesstraße 7) wird hier von der seit Anfang 2007 befahrbaren östlichen Umgehungsstraße Geras gekreuzt. Leumnitz wird 1407 als Lewbenicz erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname wird von einem slawischen Personennamen abgeleitet. Mit 1057 Einwohnern wurde es zum 1. Januar 1919 in die Stadt Gera eingemeindet. Die bekanntesten Persönlichkeiten des Geraer Stadtteils waren Hermann Ampach (1829 - 1903), Reichstags- und Landtagsabgeordneter und Helene Fleischer (11. Juni 1899 in Leumnitz - 26. Juni 1941 in Stadtroda), KPD-Reichstagsabgeordnete und NS-Widerstandskämpferin. Im Jahr 1864 hatte der kleine Ort 354 Einwohner. Im Jahr der Eingemeindung nach Gera waren es 1074 und im Jahr 2008 1332 Einwohner.
27.01.2008 Ein wichtiger Gedenktag
ieser Tag ist in Deutschland der offizielle Holocaustgedenktag. Im Jahr 1945 wurde an diesem Januartag das Konzentrationslager in Auschwitz befreit. An diesem Nationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus legten zahlreiche Geraer Blumen und Kränze im Küchengarten nieder.
Zusatzinformationen
06.03.2010 Abriss in der Helene Fleischer Straße
n der Helene-Fleischer-Straße hatten an diesem Samstag die Abrissarbeiten an den Häusern Nr. 2-6 begonnen. Da die Zwischendecken in den Wohnhäusern aus den 1930er Jahren noch mit Schlacke gefüllt waren, musste der Abriss unter der Zugebe von Wasser erfolgen um den Staub zu binden. Die zuletzt leer stehenden Wohnungen sollten einem Parkplatz weichen.

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18.01.2015
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